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Insolvenz muss kein Todesurteil sein

29.04.200402:12 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Insolvenz muss kein Todesurteil sein

Der massive Anstieg der Firmenpleiten – zuletzt im Jahr 2002 auf ca. 38.000 – und die anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Diskussion über die Chancen der Insolvenz zur Sanierung von Unternehmen angeheizt.



Was macht eine erfolgreiche Insolvenzverwaltung aus? Zur Beantwortung dieser Frage hat die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P) im Frühjahr 2003 in Kooperation mit ausgewählten Insolvenzverwaltern 52 Insolvenzfälle einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Analysiert wurden mittelständische Firmen unterschiedlicher Branchen mit einem Umsatz von mindestens 15 Mio. Euro. Dabei lag das Augenmerk auf der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen vor der Insolvenz und auf den Führungs- und Gesellschafterstrukturen.

Die Berater stellen fest, dass es insbesondere Handelsunternehmen (26 %) sowie Elektronikanbieter/IT (23 %) und Maschinenbauer/Kfz-Zulieferer (19 %) sind, bei denen eine Sanierung ohne Insolvenz nicht mehr möglich ist. Ursache für die Insolvenz sind durchwegs nicht mehr finanzierbare operative Verluste (73 %), in deren Folge die Banken zusätzliche Mittel verweigern und die Kreditlinien kündigen (53 %), wodurch der bestehende Finanzbedarf nicht mehr gedeckt wird (41 %). Zusätzlich sind mit 65 % mehr als die Hälfte der Unternehmen überschuldet.

Unternehmen, bei denen die Sanierung ohne Insolvenz scheitert, haben Probleme in ihrem Hauptgeschäftsfeld. Sie haben zu wenig Wettbewerbsvorteile im Stammgeschäft, sind Mitläufer statt Marktführer und verzeichnen Verluste durch Preis- und Mengendruck. Stagnierende Märkte und Rezession lösen dann die Insolvenz aus. Aufgrund der schlechten Wettbewerbsposition gelingt nur eine primär finanzwirtschaftliche Sanierung unter Einsatz bilanzieller Reserven, für grundsätzliche Anpassungen fehlt die Kraft. Vor diesem Hintergrund führen dann Fehlentscheidungen von Gesellschaftern (57 %) und Management (55 %) ins Aus, wobei der Anteil insolventer Unternehmen ohne Gesellschafterfehler mit 28 % deutlich höher liegt als der ohne Managementfehler (2 %).

Unternehmen, die eine Krise nachhaltig bewältigen, zeigen demgegenüber ein deutlich anderes Profil. In ihrem Stammgeschäft verfügen sie meistens über die Marktführerschaft (72 %), ihre Geschäftsaufstellung ist deutlich breiter und sie sind Grenzanbieter in mindestens einem Randgeschäft. Die Sanierung ist durch Konzentration auf das gesunde Kerngeschäft erfolgreich. Verlustquellen können geschlossen und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

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