(openPR) Was passiert eigentlich im weiblichen Körper während des Orgamus? Dies ist Teil 2 der Artikelserie zum neu erschienen Buch von Brunhild Hofmann: Orgasmus - die weibliche Kraft.
So wird der Orgasmus physiologisch gesehen beschrieben: er ist ein Wechselspiel von Berührung, Bewegung, Chemie, Gefühl und Gedanken. Auf der biochemischen Ebene wirken Neurotransmitter und Hormone.
Neurotransmitter werden von Nervenzellen ausgeschüttet und suchen sich einen Weg zu den Rezeptoren der weiterleitenden Nervenzelle. So wird der Reiz weitergeleitet im ganzen Körper. Dopamin reguliert beispielsweise die Durchblutung von inneren Organen, wie der Vagina und der Gebärmutter. Dopamin wird auf dem Gipfel der Lust in großen Mengen ausgeschüttet. Eine optimale Versorgung mit Dopamin macht Frauen selbstbewusster, euphorischer, kreativer und entschlossener.
Hormone werden in Drüsen produziert. Noradrenalin wird in der Nebenniere gebildet wird. Es hebt u.a. die Laune, erhöht unsere Aufmerksamkeit und vertreibt Müdigkeit.
Der Orgasmus verläuft in vier Phasen.
1. Die Erregungsphase
Durch erotische Gedanken, Gefühle und/oder Berührungen entsteht Erregung im Körper. Jede Berührung, jeder Ton und jeder Gedanke ruft die verstärkte Produktion von Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin hervor, die wie ein Schneeballsystem die weitere Produktion befeuern. In den gesamten Genitalbereich fließt mehr Blut ein. Die Scheide wird feucht, die Bruste vergrößern sich, die Brustwarzen werden empfindsamer und richten sich auf. Die Frau atmet schneller, und der Herzschlag beschleunigt sich.
2. Die Plateauphase
Blut fließt in die Wände der Vagina ein und wird dort gestaut. Dadurch erweitert sich der hintere Bereich der Vaginalhöhle, während sich der vordere verengt. Das erste Drittel der Vagina wird durch die verstärkte Durchblutung enger und erzeugt damit die »orgastische Manschette«. Erst durch all diese Prozesse ist für beide Liebende ein lustvoller Geschlechtsverkehr möglich. Die Klitoris erigiert – genau wie der Penis –, die Schwellkörper in den Venuslippen schwellen an und werden zwei-, dreimal so groß wie üblich. Jetzt – erst jetzt! – ist die Frau bereit, den Penis in sich aufzunehmen.
3. Die Orgasmusphase
Der kommende Orgasmus kündigt sich zunächst durch zwei bis vier Sekunden dauernde Muskelkontraktionen der Vagina, des Anus und der Gebärmutter an. Die Gebärmutter richtet sich auf, um das männliche Sperma aufzunehmen. Der vordere Bereich der Vagina erlebt weitere Muskelkontraktionen, die die Spermien auf ihrem Weg in die Gebärmutter unterstützen. Danach breiten sich Wärme und Entspannung aus.
4. Die Rückbildungsphase
Das Anschwellen der Genitalien geht nach zirka 30 Minuten zurück, die Muskeln entspannen sich. Die weiblichen Geschlechtsorgane nehmen ihre anfängliche Position wieder ein.
Beim KOHA-Verlag finden Sie eine Leseprobe zum Buch: https://www.koha-verlag.de/produkte/artikel/orgasmus-die-weibliche-kraft.html
Lesen Sie diese Rezension zum Buch und das Interview mit der Autorin: http://www.lebenstempo-blog.de/buchrezension-orgasmus-die-weibliche-kraft/
1. Teil der Artikelserie: http://www.openpr.de/news/890347/Ueberzeugungen-einer-selbstbewussten-Frau.html











