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Ich kann nicht glauben dass ich tot bin - Fiktion im Nahtodbereich

10.02.201615:58 UhrKunst & Kultur
Bild: Ich kann nicht glauben dass ich tot bin - Fiktion im Nahtodbereich
Grenzenlos, Roman
Grenzenlos, Roman

(openPR) Bettina Wendt veröffentlichte unlängst ihren Roman "Grenzenlos", eine Fiktion über die Zwischenwelt von Leben und Tod. Was hat es mit dem Mysterium Nahtoderlebnis auf sich? Nach Aussagen des Netzwerk-Nahtoderfahrung e.V. hatten in Deutschland geschätzte vier Millionen Menschen schon mindestens einmal ein ungewöhnliches, paranormales Erlebnis, welches ihr weiteres Leben von da an prägt. Wissenschaftler können einige Aspekte des Phänomens der sogenannten Nahtoderlebnisse erklären. Andere Aspekte entziehen sich dem Blick der Forscher.


Zunächst ein Blick in den Roman: Viele glauben, das Leben sei ungerecht. Viele Menschen fühlen sich einsam und ungeliebt. Brutalität breitet sich aus. In der Annahme, von seinen Eltern unverstanden und nie geliebt worden zu sein, flieht Don immer wieder in den Drogenrausch. Doch nun war der einzige Mensch, dem Don je vertraute, an einer Überdosis Rauschgift gestorben. Zwei Wochen nach der Beerdigung seines besten Freundes Kai beschließt der Siebzehnjährige, sich einen Schuss Heroin zu setzen, nur dieses letzte Mal noch, dann wollte er damit aufhören und „clean“ werden. Doch es kam anders. - So unterschiedlich die Menschen und deren Charaktere auch sein mögen, am Ende ihres Lebens erwartet sie alle das gleiche Schicksal. Aber was kommt nach dem Tod? Ist es Zufall, dass alle Menschen mit einem Nahtod-Erlebnis, nach ihrem Wiedererwachen von einem warmen, wunderschönen, hell-gleißendem Licht erzählen? Gibt es tatsächlich ein Leben nach dem Tod oder ist mit diesem alles vorbei?
Berichte über Nahtoderfahrungen haben eins gemeinsam, nämlich, dass insbesondere Überlebende eines Herzstillstandes ihre Nahtoderfahrungen als besonders real empfinden. Es ist ein weltweites Phänomen, das jeden von uns treffen kann. In einer im Oktober 2014 veröffentlichen AWARE-Studie, wurden 2060 Patienten mit Herzstillstand aus den USA, Großbritannien und Österreich vier Jahre lang untersucht. 46 Prozent der 140 befragten Überlebenden, gaben an, sich an optische und akustische Wahrnehmungen während ihres Herzstillstandes erinnern zu können.
Eine Nahtoderfahrung ist ein Erlebnis, das sich traumatisierend auswirken kann. Danach ist für das Opfer nichts mehr so, wie es mal war, und der Betroffene selbst ist nicht mehr der, der er mal war. Viele der Betroffenen sehen sich nach einem solchen Erlebnis dazu veranlasst, ihr gesamtes Leben neu zu ordnen. Nicht wenige tauschen danach ihre Karrierepläne gegen selbstloses Engagement, oder sie werden religiös. „Ein Beleg dafür, dass es höhere Wesen und damit Gott gibt, sind Nahtoderlebnisse. Tausende Menschen haben sie gemacht. Die wenigsten von ihnen haben bisher darüber gesprochen, da ihnen keiner glauben wollte, “ sagt Björn Weiershausen auf seiner Webseite Wo-ist-Gott.
Religiosität und Mystik sind keinesfalls mit Nahtoderlebnissen zu verwechseln. Im Gegenteil: Der Neurochirurg George Mashour sagt zum Zustand des im Sterben liegenden Menschen: „Viele elektrische Merkmale des Bewusstseins übersteigen sogar die Werte des Wachzustandes. Das deutet darauf hin, dass das Gehirn im frühen Stadium des klinischen Todes zu gut organisierter elektrischer Aktivität fähig ist“. Und nun der Vergleich mit mystisch „entrückten“, sich im religiösen Trancezustand befindlichen Personen: Mittels moderner Diagnose-Technik (mit PET) wurde untersucht, was sich in den Gehirnen tibetischer Mönche während der Meditation abspielte. Dazu wurde die Durchblutung des Gehirns mittels eines schwach radioaktiven Kontrastmittels sichtbar gemacht. Die Probanden gaben ein Zeichen, sobald sie sich völlig „mystisch entrückt“ fühlten. Das per Hirn-Scan ermittelte Ergebnis ergab: Im oberen hinteren Scheitellappen war der Blutstrom stark zurückgegangen. Von ähnlichen Beobachtungen wusste der gleiche Forscher auch bei Franziskanerinnen zu berichten, die tief ins Gebet versunken waren. Wir müssen also an einen Aktivierungsrückgang im Hirn denken, wenn wir von Mystik sprechen, von dem Empfinden eines Loslösens von räumlichen
Aber was kommt nach dem hellen Licht? Kein Mensch ist bekannt, welcher jemals über seine Rückkehr zu berichten wusste, von dem Danach, vom Himmel, vom Paradies und nicht aus der Hölle. Die Antwort auf diese Frage liegt in unserer Vorstellungskraft.
Die Bergheimer Autorin Bettina Wendt erzählt in ihrem soeben im Spica-Verlag erschienenen Roman „Grenzenlos“ von intensiven Emotionen, von Begegnungen, vom Verzeihen, und von der immer wiederkehrenden Aussage: Ich kann nicht glauben, dass ich tot bin.

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