(openPR) Die Pflege eines Angehörigen in der häuslichen Pflege sehen viele Nichtbetroffene als eine der größten und schwierigsten Herausforderungen an. In einer aktuellen Umfrage der Firma PflegeBox sind 500 aktiv pflegende Angehörige zu Ihren persönlichen Erfahrungen in der häuslichen Pflege befragt worden.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
Emotionale Nähe und Solidarität motivieren zur Pflege
Die Motivation der Pflegenden resultiert vorwiegend (39%) aus der Nähe und der Bindung zu dem Pflegebedürftigen, als zweites Motive wird die Solidarität/ Selbstverständlichkeit (32%) angeführt. Der Wunsch des Pflegebedürftigen (16%) ist das dritt wichtigste Motiv. Eigene Anerkennung (6,4%) oder fehlende finanzielle Mittel (3,6%) spielen bei den Befragten eine untergeordnete Rolle für die Übernahme der Pflege. Für einen Teil der Angehörigen ist es eine Kombination aus den aufgeführten Motiven.
Häusliche Pflege hat keinen festen Stundenplan - für 21% der Befragten ist es ein Vollzeitjob
Der zeitliche Aufwand, den die Pflegenden investieren, ist sehr unterschiedlich - unter 20 Stunden Aufwand pro Woche bleiben 39% der Befragte, davon pflegen 17% unter 10 Stunden pro Woche. Dem gegenüber stehen 37% der Befragten, die mehr als 20 Stunden pro Woche als Zeitaufwand angeben, davon pflegen 21 % sogar mit mehr als 30 Stunden pro Woche - für sie ist Pflege ein Vollzeitjob. Rund ein Viertel der Befragten Pflegenden konnte den zeitlichen Aufwand nicht genau beziffern, da er von Woche zu Woche stark variiert.
Tritt der Pflegefall ein, ist die emotionale Stärkung des Pflegebedürftigen genauso wichtig wie die Beratung des Arztes.
Befragt nach den wichtigsten Maßnahmen beim Eintritt eines Pflegefalls wird von den Pflegenden, die emotionale Stärkung des Pflegebedürftigen durch Zuwendung, Vertrauen, Liebe Respekt und Beachtung seiner Wünsche (19 %) genauso wichtig erachtet wie die ärztliche Beratung (19%). Als dritte wichtige Maßnahme werden die Beratung und der Informationsgewinn durch die Pflegekassen, Ämter und Pflegedienste sowie Stützpunkte (18%) gesehen.
Gleichauf folgen die Empfehlungen zu
• Pflegestufen beantragen, Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen, Pflegehilfsmittel
• Planung, Organisation und Ruhe bewahren
• Einforderung der familiären Unterstützung
Pflegende raten Betroffenen: Beratungsangebote wahrnehmen und gelassen optimistisch bleiben.
• Die Wahrnehmung von Beratungsangebote 22%
• Die Akzeptanz der Situation, Gelassenheit, Optimismus 16%
• Vernetzen und Information beschaffen 14%
• Hilfe suchen und zu lassen 14%
• 34% hatten keine Tipps
Befragt nach den Dingen, die Betroffene nicht noch einmal machen würden,
machen 61% der Befragten keine Angaben. Auch bei den genannten Tipps gibt es nicht den einen kritischen Punkt:
• Alles allein regeln/auf Hilfe verzichten (8%)
• Nicht nur auf andere verlassen /mehrere Meinungen einholen (8%)
• Nicht zu lange warten (7%)
• Die Pflegebedürftigen stationär versorgen zu lassen (3%)
Schamgefühl bei der Intimpflege? Nein, sagt die Mehrheit
Überraschend sind die Ergebnisse bei dem Tabuthema Schamgefühl bei der Intimpflege. Dies ist für die Mehrzahl der Betroffenen (57%) keines oder wird mit Humor (7%) gesehen. In anderen Fällen übernimmt es der Patient selbst oder der Pflegedienst (10%).
Betroffenenaustausch, wenn dann persönlich mit Familie und Freunden.
Betroffenenaustausch, ist für die Hälfte der Betroffenen kein Thema, nur 47% der Pflegenden tauschen sich aus und dann zu 87% im familiären Umfeld oder mit Freunden. Selbsthilfegruppen nutzen 6,8 % das Internet nur 1,5 %.
Die Befragung aus Oktober/November 2015 von 500 pflegenden Angehörigen hat das Berliner Unternehmen PflegeBox, das einen Komplettservice für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch anbietet, durchgeführt. Von den 500 schriftlich verschickten Fragebögen an die Bezieher der Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind 435 zurückgesendet und anonym ausgewertet worden. Rücklaufquote 89%. Für detaillierte Fragen zu den Ergebnissen kontaktieren Sie bitte
Selma Oppermann, Geschäftsführerin der CommitMed GmbH
„Die Ergebnisse unserer Umfrage haben gezeigt, dass die Befragten ihre Rolle in der Pflegesituation sehr realistisch sehen: Als wichtiger emotionaler und organisatorischer Begleiter, der selber fachliche Beratung und Unterstützung sucht und schätzt. Diese Beratung und fachliche Unterstützung haben wir uns mit der PflegeBox (www.pflegebox.de) zum Ziel gesetzt und bauen unser Angebot gemäß den Bedürfnissen der Zielgruppe weiter aus. Im Rahmen dieser Strategie haben wir bereits im Sommer unsere Pflegeshop gelauncht und unser Contentangebot erweitert. Dazu prüfen wir weitere Angebot rund um das Thema häusliche Pflege.“
Selma Oppermann, die über langjährige Erfahrung in der medizinischen Versorgung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen verfügt, ist die Geschäftsführerin des erfolgreichen Berliner Unternehmens CommitMed GmbH. Das Unternehmen bietet beschäftigt Mitarbeiter aus den Bereichen Pflege, Pflegemanagement, Qualitätsmanagement, Administration, Einkauf und Abrechnung. Es bietet die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch im Rahmen des § 40 SGB XI als Komplettservice an und ist damit Deutschlands führender Anbieter.
Zurzeit vertrauen bereits weit mehr als 10.000 Pflegebedürftige und Ihre über 20.000 pflegenden Angehörigen sowie rund 1.500 Pflegedienste dem Angebot der PflegeBox und sehen diesen als wertvoll an.















