(openPR) Seit der Finanzkrise sehen sich die Banken und Finanzdienstleister mit einer Flut aufsichtsrechtlicher Regulierungen konfrontiert, die in qualitativer wie quantitativer Hinsicht ein erhebliches Ausmaß erreicht haben. Betroffen sind auch die Prozesse rund um die Compliance-Funktion.
Dies stellt Prüfer der Innenrevision vor die Herausforderung, die rechtlichen und prozessualen Anpassungen risikoangemessen und mit vertretbarem Zeitaufwand zu prüfen und zu bewerten. Zusätzlich sieht die BaFin auch für Prüfer der Compliance-Funktionen das Erfordernis einer laufenden fachgebietsbezogenen Qualifikation (BaFin-Fachartikel vom 4. März 2014).
Während des Seminars „Compliance in der Prüfung“ am 1. und/oder 2. Juni 2016 bekommen die Teilnehmer einen tagesaktuellen Überblick über die wesentlichen aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Im Sinne der gebotenen Prüfungsökonomie werden sodann die für die Prüfungsvorbereitung, den Prüfungseinstieg und den risikoorientierten Prüfungsansatz herbeizuziehenden Unterlagen besprochen. Orientiert an der Gliederung des WpHG und den MaComp erfolgt eine systematische Vertiefung mit Benennung möglicher Prüfungsansätze.
Der erste Seminartag legt den Schwerpunkt hauptsächlich auf Aspekte des Retail-Bankings (Verhaltensregeln des Abschnitts sechs WpHG) und bildet soweit eine in sich geschlossene Einheit. Dabei wird auch auf Aspekte zivilrechtlicher Haftung eingegangen. Die mit den jeweiligen Rechtsbezügen versehene Präsentation sowie beigefügte Checklisten und Praxisfälle geben Impulse für Prüfungsansätze und -handlungen.
Der zweite Seminartag ist einzeln oder auch zusammen mit dem ersten Tag buchbar und befasst sich ausführlich mit den Themen MaRisk-Compliance sowie Geldwäscheprävention.
Mehr Informationen zum Seminar erhalten Sie unter:
www.akademie-heidelberg.de/seminar/16-06-bc400/compliance-der-pr%C3%BCfung-f%C3%BCr-innenrevisoren-pr%C3%BCfer-tag-1-fokus-wphg













