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Pressemitteilung: ALGII - Antrag bereits der Antrag auf ein menschenunwürdiges Leben

31.05.200613:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Pressemitteilung:  ALGII - Antrag bereits der Antrag auf ein menschenunwürdiges Leben
Der Sozialticker - kritisch, fordernd und unabhängig
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(openPR) Nachdem die ständigen Vorwürfe von Medien und Politik an Erwerbslose nicht abreißen wollen - dass diese für den immensen Kostenanstieg von Hartz IV verantwortlich sind ( lesen sie mehr darüber auf http://www.sozialticker.com ) - stellen sich mehr und mehr Erwerbslose die Frage, wie diese ständigen Vorwürfe und Nachbesserungen wohl am Ende aussehen sollen? Weitere Kürzungen bei Miete oder Regelsätzen bedeuten Obdachlosigkeit und Mangelernährung, der Betroffenen. Es kann doch wohl nicht sein , dass Erwerbslose, deren einziges Manko ist, keine Arbeit gefunden zu haben bzw. durch den vorangetriebenen Stellenabbau betroffen sind, mit der Existenz der Person gedroht wird.

Ist der ALGII - Antrag bereits der Antrag auf ein menschenunwürdiges Leben in Obdachlosigkeit und Hunger?

Ist dies der Weg den die Politik für Langzeitarbeitslose vorsieht? Gab es solche Gedanken nicht bereits schon einmal? Der Sozialticker kann nicht verstehen, wieso niemand dieser Debatte um Kürzungen und Veränderungen beim ALGII, ohne Bereitstellung von realisierbaren Alternativen, den Einhalt gebietet? Wo bleiben die Proteste der Betroffenen und potentiell gefährdeten "noch" Erwerbstätigen? Oder denken die Erwerbstätigen von heute, sie seien nicht die Erwerbslosen von morgen, wo jeden Tag tausende Arbeitsplätze unwiderruflich verloren gehen?

Also, wenn der Staat sich aus der sozialen Verantwortung entziehen möchte um Rentner, Kranke, Erwerbslose und andere "wenig produktive" Bürger loszuwerden, warum sagt man das nicht einfach mit klaren Worten, anstatt sich ständig hinter politischen Phrasen zu verstecken und mit jeder kleinen aber stetigen Verschärfung das Leben der Betroffenen unwertiger zu gestalten?

Dieser ständige psychologische Terror muss aufhören!

Artikel 1 der Verfassung besagt:

“Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”

Wann wird dieses oberste Gebot wieder seinen Sinn in dieser Diskussion erhalten?


Weitere Information finden Sie auf: http//www.sozialticker.com

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