(openPR) Podiumsdiskussion zur Missbrauchsbekämpfung im Bereich Leiharbeit
„Gestatten, Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.“ – so lautet der Titel einer Podiumsdiskussion am 19. Januar 2016 in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Als alleiniger Branchenvertreter wird BERA-Geschäftsführer Bernd Rath zusammen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft über die Regeln für Leiharbeit und Werkverträge diskutieren.
„Den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit werden wir verhindern“, schreiben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2013. Knapp ein Jahr nach Inkrafttreten des gesetzlichen Mindestlohns hat die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, daher einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, welcher nicht nur neue Lohnvorschriften sowie die Einführung einer Höchstüberlassungsdauer für Leiharbeitskräfte von 18 Monaten vorsieht. Auch die Fremdvergabe von Aufträgen im Rahmen von Werk- und Dienstverträgen wird unter strengere Regeln gestellt. Für Wirtschaftspolitiker der Union stellen die geforderten Vorgaben allerdings eine zu große Restriktion und damit einen Eingriff in die Flexibilität von Unternehmen dar.
Ob der Gesetzesentwurf der SPD eine notwendige Missbrauchsbekämpfung oder eine unnötige Beschäftigungshürde darstellt diskutiert Bernd Rath zusammen mit dem Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich, dem Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Thorben Albrecht , dem Vorsitzenden des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, Dr. Stefan Wolf sowie Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. Der Geschäftsführer des Schwäbisch Haller Personaldienstleisters vertritt dabei den Standpunkt, dass eine Reglementierung im Bereich der Leiharbeit nicht zum Schaden der Arbeitnehmer und den künftig erhöhten Anforderung an Flexibilität der Unternehmen sein darf.
„Vor allem niedrigqualifizierte Bewerber sind auf moderne und innovative Personaldienstleister wie die BERA angewiesen. Durch eine exzellente Betreuung unserer Arbeitnehmer vor Ort sowie gezielten Qualifizierungen und Weiterbildungen ist es uns möglich, neue berufliche Chancen zu öffnen“, erklärt Bernd Rath. „Bereits heute ist eine saubere Leiharbeit möglich. Immer wieder aufkeimende negative Diskussionen werfen allerdings nicht nur auf Letztere ein schlechtes Licht, sondern auch auf Wirtschaft und Politik“, so Rath weiter.







