(openPR) Auch Ärzte müssen sich zunehmend um ihr Marketing kümmern, denn auch sie stehen im Wettbewerb um neue Patienten und sind wie andere Branchen auch auf Mundpropaganda angewiesen.
So verwundert es kaum, dass in vielen Wartezimmern mit dem „Wartezimmer-TV“ eine neue Form der Information und Kommunikation Einzug hält und sich immer mehr Ärzte für diesen Service entscheiden. Aber auch hier stellt sich – wie bei anderen Medien auch – die Frage des Qualitätsanspruchs. Aktuelle Wettermeldungen und die News des Tages kommen vom externen Anbieter und vermitteln so ein recht ansehnliches Maß an Entertainment.
Was aber nicht selten auf der Strecke bleibt, ist die Präsentation der Praxis, der Räume und des Teams. Hier sind die Kunden auf sich alleine gestellt. Maira Falconi Borja, Fotografin aus dem oberbayerischen Weilheim, kennt das Dilemma und weiß: „Gerade beim Wartezimmer-TV, aber auch bei der eigenen Website werden längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Da kommen Handy-Aufnahmen zum Einsatz, die im krassen Gegensatz zum Anspruch der Praxis stehen“. Sie hat sich auf Lösungen spezialisiert, die es ermöglichen, alle Räume einer Praxis im 360 Grad Modus zu betrachten. Maira Falconi Borja weiß, dass man hier auch eine Art Vertrauensvorschuss abliefern kann – gerade bei Patienten, die Angst vor dem Bohrer haben.
Auf Websites gilt dasselbe. Die Verweildauer ist länger, der Patient beschäftigt sich intensiver mit der Praxis und den Angeboten, er lernt die Behandlungsräume und das Umfeld kennen, sieht die Professionalität des Arztes.
Gute Bilder halten also auch zunehmend Einzug in die ärztlichen Angebote. Wo in anderen Branchen das eine oder andere gekaufte Agenturbild zum Einsatz kommt, sieht Falconi Borja diese Möglichkeit in einer Arztpraxis eher nicht: „Der Patient will wissen, wie die Menschen dort aussehen, wer im Praxisteam arbeitet und wo er behandelt wird. Da stoßen die austauschbaren Agenturbilder schnell an ihre Grenzen. Wer will schon ein Model im weißen Kittel?“










