(openPR) Weihnachten ist das Fest der Geschenke. Ob das Fest dadurch schöner wird, vielleicht selbst zu einem Geschenk, oder ob gar einen tieferen Sinn erhält, sei dahingestellt. Es ist wohl eher unwahrscheinlich. Die wichtigsten Wünsche sind ohnehin immateriell und die Erwachsenen wissen auch, daß nicht der Weihnachtsmann für ihre Erfüllung zuständig ist.
Das neue Jahrtausend hat sich mittlerweile als Krisenzeitalter der Menschheit erwiesen. Das ist keine historische Überraschung. Solche Krisenzeitalter hat es immer wieder einmal gegeben. Nur die Mittel wurden weiterentwickelt. Heute verbreiten menschliche Bestien scheinbar wahllos Terror und Krieg auf der ganzen Erde. Rund 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor den Greueln, die sie verbreiten. Dreißigjähriger Krieg mit modernen Waffen.
Meistens unblutig, aber nicht weniger menschenfeindlich, zerstören die Profithaie und Nimmersatts das Leben hunderter Millionen Menschen. Ausbeutung, Korruption, Betrug, Diebstahl sind weltweit alltäglich. Das räuberische Rudeltier praktiziert seine Natur wie eh und je. Nur die Mittel und Methoden haben sich im Laufe der Zeit den materiellen Lebensverhältnissen angepaßt.
Die einen benutzen die anderen, wenige herrschen, viele lasen sich beherrschen. Wenn wir denken, die Welt ginge aus den Fugen, wird uns nur bewußt, was immer schon menschlicher Alltag war, was menschliches Dasein immer schon ausgemacht hat: Rudeltierverhalten.
Was kann der Weihnachtsmann dagegen ausrichten?
Vielleicht sollten wir uns andere Politiker wünschen, Politiker, denen das Allgemeinwohl heilig ist, die nicht sich und ihre Klientele bedienen, sondern ihre privilegierte Stellung für das Wohlergehen derer nutzen, die sie ihnen verschafft haben.
Aber hätte der Weihnachtsmann, wenn er es könnte, diesen Wunsch nicht längst erfüllt?
Betrachtet man die Menschheitsgeschichte, offenbart sich, daß selbst die Wohlmeinendsten, Klügsten und Vernünftigsten unter den Menschen die Welt nicht bessern können. Wer die Welt bessern möchte, braucht andere Menschen. Die gibt es leider nicht, und auf einen neuen Versuch der Evolution wird die Menschheit noch viele, viele Generationen vergeblich warten müssen. Bis dahin müssen wir und unsere Nachfahren ihr zufälliges Schicksal weiterhin erdulden. Ob die Menschentiere schließlich noch zu Menschen mutieren, bevor sie sich abgeschafft haben, ist dabei vollkommen ungewiß.
Überfordern wir den Weihnachtsmann also nicht. Bleiben wir bescheiden. Prof. Querulix wünscht sich nur, daß es ihm weiterhin vergönnt sei, das Treiben seiner Artgenossen zu beobachten und zu kommentieren. In fünf eBooks hat er sie bisher veröffentlich. Ein sechtes bereitet er gerade vor. Sie sind unter dem Obertitel „Tacheles“ im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital erschienen und dort sowie in allen gut sortierten (Internet-)Buchhandlungen für je 9,95 Euro erhältlich.
READ Pressestelle













