(openPR) Demo oder Live Trading
Zuerst müssen Sie sich einmal vorstellen, was denn an der Börse passiert, denn nichts Anderes ist die Forex auch. Es muss ein Käufer und Verkäufer zusammen kommen und sich auf einen Preis einigen. Den Preis bestimmen dabei das Angebot und die Nachfrage. Kommen beide Parteien überein, dann findet der Trade statt, es fand eine Preisbildung statt. Es entsteht auch der dazugehörige Punkt auf dem Chart. Im Demo Trading finden Sie einen perfekten Markt vor, da jede Nachfrage gestillt wird. Der Demo Preis orientiert sich zwar am Live Preis aber die Mengen sind unendlich und unrealistisch. Im Live Trading gibt es dagegen beide Seiten und beide Seiten müssen sich einigen, sonst findet kein Trade statt. Eine dieser Seiten ist nun Ihr EA. Findet der EA kein Angebot, dann kann er auch keinen Trade eingehen.
Spread ändert sich in einem Demo-Konto nicht
Auf Ihren EA wirkt auch der Spread ein. Im Demo Trading haben Sie und Ihre Nachfrage keine Auswirkung auf den Spread und die Nachfrage Ihres EA wird immer gestillt. Normalerweise erhöht sich der Spread aber, wenn wenig Angebot besteht. So passiert es oft, dass bei zu hohen Spreads EAs nicht traden, weil es eine entsprechende Einstellung gibt.
Hinzu kommen die grundsätzlichen Unterschiede in den Spreads bei verschiedenen Brokern. Es gibt Market Maker Broker mit fixen Spreads, die meist relativ hoch sind. Die Konsequenz für den EA ist, dass diese Ihre Trades nicht so schnell schließen können. Sie müssen ja immer noch 1-2 Pips mehr erwirtschaften. Das führt dazu, dass Trades länger offen sind. Und während der EA bei ECN- oder STP-Brokern mit einem variablen Spread nach neuen Trades Ausschau halten oder bereits neue Trades handeln, wartet Ihr EA noch.
Price Feed Unterschiede zwischen ECN/STP und Market Maker Broker
Durch diese vielfältigen Faktoren kommen endgültig auch andere Charts zustande. Dies sehen Sie auf einem 1 Minuten Chart oder wenn Sie Einblick in das Orderbuch bekommen. Leider können Sie im Metatrader kein Orderbuch einsehen. Aber wo der eine Broker viele Spitzen und Täler hat, sieht bei den anderen Brokern der Chart sehr glatt aus. Man spricht von einem geglätteten Preis. Dies ist meist eine künstlich hergestellte Manipulation seitens des Brokers und bei Dealing Desk Brokern (Market Maker) zu beobachten. Mehr Chancen ergeben sich aber bei dem Broker wo der Preis hin und her springt, also bei ECN/STP Brokern. Dort findet einfach mehr Handel statt.
Der perfekte Forex Broker für Ihren Expert Advisor
Gibt es also den perfekten Broker für jeden EA? Nein, das wird es wohl nicht geben, denn dafür sind die Handelsstrategien zu vielschichtig. Aber wenn Sie folgende Regeln beherzigen, dann können Sie einen fast perfekten Broker nutzen. Je geringer der Spread desto besser. Bei EUR/USD sollten es 1-2 Pips sein. Wenn Sie Exoten handeln, schauen Sie genau hin. Hier ist meist sehr viel Potenzial verborgen. Nehmen Sie unbedingt einen ECN- oder STP-Broker, der Trader an den Interbanken Markt weiterleitet und nicht auf seinem Tisch sammelt. Diese Market Maker oder Dealing Desk Broker, warten zu lange mit der Ausführung und mischen erstmal unter den eignen Kunden, sodass Sie nicht die besten Preise bekommen. Bei guten ECN/STP Brokern, die reguliert sind, laufen auch Expert Advisors am besten.







