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'Datenschutz darf nicht länger Verhinderer sein'

24.11.201511:15 UhrIT, New Media & Software
Bild: 'Datenschutz darf nicht länger Verhinderer sein'
v.l. Moderatorin March mit den Diskutanten Jäschke, Wiktor und Siebers über Innovationen.
v.l. Moderatorin March mit den Diskutanten Jäschke, Wiktor und Siebers über Innovationen.

(openPR) Düsseldorf. Das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum lud auf der MEDICA zum 20-Jährigen Stand-Jubiläum ein. Dem Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen wurde die Urkunde zum Premiummitglied überreicht und sein Leiter war außerdem als Diskutant zum Thema Innovationsmanagement vertreten.



Abwechslungsreiches Programm
Als Teilnehmer des KKC-Forums am 18.11.2015 erhielt das ISDSG nur einen vergleichsweise kleinen Einblick in das vielseitige Rahmenprogramm des Krankenhaus-Kommunikations-Centers. An insgesamt vier Tagen wurden den Besuchern zehn Co-Moderatoren, über 30 Referenten und 23 Diskutanten in sechs Podiumsdiskussionen vorgestellt. Die Podiumsdiskussionen boten interdisziplinären Austausch in speziellen Themengebieten des Gesundheitswesens: Pflege, Krankenhaus-Reform, Medizin, Medizintechnik, IT, Telemedizin, Energiemanagement, Labordiagnostik, Einkauf und Logistik sowie Innovationsmanagement. Das Programm wurde durch Vorträge, die die digitale Zukunft im Blick hatten, ergänzt. Zu einem Highlight gehörte die Vorstellung der Initiative Sprachmittlung. Unter dem Tenor „Verständigen – verstehen – erfolgreich helfen“, unterstützt das KKC zusammen mit seinen Partnern der Initiative Sprachmittlung in einem Sofortprogramm die Verständigung zwischen ausländischen Patienten und ihren Ärzten durch medizinisch geschulte Dolmetscher und Sprachmittler.

ISDSG wird Premium-Mitglied
Zwischen den abwechslungsreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen ernannte die Gesellschaft zur Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit in den Einrichtungen des Gesundheitswesens e.V. den Förderpartner ISDSG zum Premium-Mitglied des KKC. Die Urkunde überreichte KKC-Präsident Manfred Kindler an Nina Richard, Leiterin Marketing und Kommunikation des ISDSG.

Podiumsdiskussion Innovationsmanagement
Anschließend war ISDSG Vorstand Professor Thomas Jäschke, gemeinsam mit Reimund Siebers, Vorstand DGTelemed vom Gesundheitscampus Brilon und Kerstin Wiktor, Pumacy Technologies AG, Berlin als Diskutant zur Podiumsdiskussion über das Innovationsmanagement aufgerufen.

Immer mehr technische Entwicklungen führen zu immer größeren Datenansammlungen. Datenschutzbeauftragter Thomas Jäschke erläuterte, dass er in der Praxis häufig zwei gegensätzliche Parteien im Rahmen von Innovationsprojekten vorfinde. Häufig gibt es hier zum einen die Datenschutzverfechter, die relativ schnell ein Projekt als nicht möglich verifizieren und zum anderen die Partei, die dem Datenschutz am liebsten keinerlei Beachtung schenken möchte. „Vergessen wird aber häufig, dass es ohne Datenschutz nicht geht und Lösungen aber auch praktikabel sein müssen!“, betont Jäschke.
Um aber Innovationen auch nutzen zu können, müssen Standards geschaffen werden. Als ein großes Problem identifizierte Siebers die Tatsache, dass Innovationen eingeführt werden, ohne den Anwender zu fragen und das mache sie häufig zu unwirtschaftlichen Projekten. Wiktor stellte heraus, dass Innovationen gewollt, und immer auch die Mitarbeiter auf allen Ebenen abgeholt werden müssen.

Datenschutz ein Störfaktor?
Die Angst vor Innovationen rührt vor allem daher, dass Datenschutz und IT-Sicherheit als Störfaktoren gesehen werden. Das hält Jäschke für falsch und hofft, dass bald ein Umdenken stattfindet, um Datenschutz als Vorteil zu nutzen, ihn als Teil der Qualitätssicherung zu sehen und dem Patienten oder Kunden die informationelle Selbstbestimmung und so Transparenz im Umgang mit Daten zu ermöglichen.

Das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum vernetzt Experten/Expertinnen aus den unterschiedlichen Bereichen, Fachdisziplinen und Berufsgruppen der Gesundheitsversorgung im Sinne einer themenzentrierten und übergreifenden Zusammenarbeit. Durch diesen interdisziplinär angelegten Dialog beteiligt sich das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum aktiv an der Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitswesens. Es bietet als Zusammenschluss einer Vielzahl von Verbänden, Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens eine neutrale Plattform für Informationsaustausch, Wissensmanagement und die Formulierung gemeinsamer Ziele, Maßnahmen oder Aktivitäten. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Innovationshürden. Das Krankenhaus-Kommunikations-Centrum ermittelt gemeinsam mit seinen Mitgliedern speziell den interdisziplinären Aus- und Weiterbildungsbedarf und entwickelt entsprechende Angebote. Es trägt damit zur Verbesserung von Qualität, Sicherheit, Prozesseffizienz, individueller Qualifikation und Arbeitsatmosphäre bei. Zusätzlich wird die Entwicklung eines gemeinsamen Zertifizierungspunktesystems angestrebt.

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