(openPR) Umbauen, erweitern, verändern - unkompliziert und kosteneffizient
Berlin / Köln: Gibt es die eine Vitrine, deren Anschaffung nachhaltig lohnt? Sie müsste kompakt und konsis- tent sein. Ganz spezifischen, auch wechselnden technischen Anforderungen zum Schutz von mehreren Expo- naten müsste sie gerecht werden; Klimatisierung, Beleuchtung und Lichtschutz auf höchstem Niveau bieten. Aber wäre das schon die eine, die perfekte? Nein, dazu fehlt noch, dass sie modular und mobil ist, also leicht ihren Standort und ihre Größe ändern kann. Denn nur so würde sie wechselnden Szenarien im Museum ge- recht – und könnte über Jahre immer wieder zum Einsatz kommen.
Genau diese Fragen stellte sich das Berliner Unternehmen museumstechnik – und sprach darüber mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, dem Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut und mit Dr. Rainer Kossian vom Archäologischen Landesmuseum Brandenburg. Alle waren überzeugt: Baulich festgefügte und dadurch räumlich immobile Präsentationskörper sind für moderne Ausstellungssituationen nicht in jedem Falle die perfekte Lösung. Drei Jahre, viele Treffen, Diskussionen, Emails und Pläne später, präsentiert muse- umstechnik berlin nun das Ergebnis der ambitionierten Zusammenarbeit: das Vitrinensystem MEXS.
MEXS folgt in Konstruktion, Aufbau und Handhabung dem Prinzip eines Baukastens. Daraus lassen sich alle gängigen Präsentationsformate und Vitrinentypen wie Stand-, Pult-, Einbau- oder Wandvitrine herstellen, in- klusive unkompliziertem Einbau moderner Medienkomponenten. Ändert sich die Ausstellungssituation, lässt sich jede MEXS-Vitrine umbauen, verkleinern oder erweitern – dank passgenauer Ergänzungskomponenten können ein oder zwei Monteure jeden Präsentationskörper schnell und ohne Spezialwerkzeug an die neuen Anforderungen anpassen. Aktuell nicht benötigte Teile werden platzsparend eingelagert – oder unkompliziert an einen anderen Ort transportiert.
Und das Klima im Inneren einer solchen modularen Vitrine? Wie bei allen anderen Produkten von muse- umstechnik berlin stand diese Frage auch bei der Entwicklung von MEXS im Fokus: Sorgfalt bei der Material- auswahl und -prüfung hatten oberste Priorität, die Schadstoffreduktion innerhalb des Vitrinenraumes war wichtigste Prämisse. Aber mehr noch: Um chemische Reaktionen soweit als möglich auszuschließen, ver- bleibt auch die Objektbeleuchtung – ein additiver, vollständig geschlossener Lichtkasten – außerhalb des ei- gentlichen Glaskörpers. So gibt es keine Emissionen aus den elektrotechnischen Komponenten und keinerlei Destabilisierung des Klimas wenn das Licht gedimmt oder der Leuchtkörper ausgewechselt wird.
Worauf museumstechnik und ihre Partner besonders stolz sind: Die MEXS-Präsentationskörper beeindrucken trotz ihrer reversiblen mechanischen Verbindungen durch eine äußerst niedrige Minimalluftwechselrate. Selbst bei Einsatz einer passiven Luftfeuchteregulierung kann so eine lang anhaltende Klimastabilität erzielt werden. Ein gegebenenfalls erwünschter höherer Luftumsatz lässt sich natürlich nach Belieben regulieren. In optional verfügbaren Klimakammern gibt es Platz für ProSorb- und ArtSorb-Kassetten. Nach außen präsentiert sich das MEXS-System zeitlos modern: Der patentierte MEXS-Profilverbund besteht aus einer mechanischen Kantenverbindung mit integrierter Dichtung. Und obwohl es sich um ein Baukasten- system handelt, sind viele Elemente noch immer individuell gestaltbar: Angefangen beim Profil-Eloxal bis hin zu den Flächenelementen zur Verkleidung der Unterkonstruktion und die Ausgestaltung einzelner Glasflä- chen. Letztere können auch nachträglich medial ergänzt oder durch ein blickdichtes Material ersetzt werden.
Die kleinste mögliche MEXS-Vitrine hat ein Flächenmaß von 300 x 300 mm; das größte Modell mißt 2250 x 2250 mm. Dazwischen ist in sieben horizontalen und sieben vertikalen Abstufungen jedes gängige Format möglich.












