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BYOD: Software ermöglicht neue Ausstellungskonzepte

20.11.201511:49 UhrKunst & Kultur
Bild: BYOD: Software ermöglicht neue Ausstellungskonzepte
cloudFOLIO ermo?glicht u.a. kostengu?nstig viele Sprachversionen.
cloudFOLIO ermo?glicht u.a. kostengu?nstig viele Sprachversionen.

(openPR) Ganz wie euch das Museum gefällt

Auf der Exponatec 2015 stellt die Agentur raumHOCH erstmals die Software cloudFOLIO für Museen vor. Sie setzt neue Maßstäbe für die Interaktion von Ausstellung und Besuchern über deren eigenes Smartphone oder Tablet - und zwar ganz ohne App oder Datenstreaming.


Berlin / Köln: Museumsbesucher sind heute von der Welt "draußen" so einiges gewohnt: überall und stän- dig haben sie Zugriff auf Informationen, sei es als Text, Video oder Audio; sie können sich spannenden Themen eingehender widmen und auf ihrem Weg durch den Wissensdschungel eigene Schwerpunkte setzen.

Die Museumsrealität ist oft eine andere. Zwar bieten seit einiger Zeit Installationen wie große Touchscreens Zusatzinformationen - oft steht allerdings schon jemand davor und man muss warten - oder aber die Technik setzt mal wieder aus. Das nervt Besucher und Museumsmitarbeiter gleichermaßen. Sind Leih-Tablets im Einsatz, bedeutet das hohe Kosten für die Museen und eine ßut technischer Probleme. All das erklärt, wieso viele Museen Angst vor digitalen Anwendungen haben.

Fest steht aber auch: Wissensvermittlung im Museum ist ungleich fundierter als die ungelenkte Suche nach Informationen draußen. Aber was wäre, wenn sie genau so unkompliziert funktionieren würde?

Die Berliner Agentur raumHOCH stellt auf der Exponatec erstmals die von ihr entwickelte Software cloud- FOLIO für den Museumsbereich vor. Dank cloudFOLIO können sich die mobilen Endgeräte der Besucher und das Museum auf drei verschiedenen Wegen Daten austauschen:

1. Vom Museum zum Besucher
Besucher können sich alle Informationen zu einzelnen Exponaten aufs Handy holen - zum Beispiel als Text, als Audio oder Video. Natürlich auch in verschiedenen Sprachen, automatisch gekoppelt an die Sprachein- stellung des mobilen Endgerätes. Das bringt nicht nur Vorteile für fremdsprachige Besucher - sondern auch wenn sich viele Interessierte vor einem Exponat drängen. Und wer sich einen längeren Text später bei Kaffee und Kuchen durchlesen möchte, kann ihn speichern. Auch gestalterisch entsteht dank cloudFOLIO ein Zugewinn: Wenn die Informationen ihren Platz auf den mobilen Endgeräten finden, lässt sich das Exponat selbst in der Ausstellung in den Mittelpunkt rücken und erzielt eine höhere Wirkung.

2. Vom Besucher zum Museum
Was, wenn die Besucher Teil der Ausstellung würden? Wenn sie selbst etwas zur Ausstellung beitragen könnten? Einen Kommentar hinterlassen? Ihre Erfahrungen teilen? Eigene Fotos, zum Beispiel zur Ge- schichte eines Ortes, an eine mediale Installation im Museum schicken? Auch das funktioniert über cloud- FOLIO. So eröffnen sich ganz neue Horizonte für das Prinzip "BYOD - Bring your own device" bei der Konzeption von Ausstellungen.

3. Interaktiv zwischen Museum und Besucher
Besucher können Einßuss auf das nehmen, was für alle zu sehen ist. Damit lassen sich ganz neue Formen der Wissensvermittlung denken. Ein Beispiel: Spielerische Stationen, an denen Besucher gemeinsam virtuell eine Pyramide errichten oder antike Tonscherben zu einer Schale zusammensetzen. Natürlich lassen sich so auch große Displays steuern oder Animationen starten - und zwar in einem Abstand, der es möglich macht, das gesamte Display in den Blick zu nehmen und der auch denjenigen Besuchern noch einen Blick auf die Darstellungen erlaubt, die der Interaktion nur zusehen. Und nicht zuletzt lassen sich mit der cloudFOLIO Fernsteuerung auch reale Exponate fernbedienen - eine spannende Option nicht nur für Technikmuseen. Wie wäre es, einen Technikroboter über das eigene Handy fernsteuern zu können?

Die Exponate und die mobilen Endgeräte der Besucher kommunizieren in Echtzeit über ein lokales WLAN ohne Internetzugang miteinander. Das heißt, das Museum stellt seinen Besuchern ein frei zugängliches Datennetz zur Verfügung, das nur für den Betrieb im Museum eingerichtet ist. über dieses Netz sind ausschließlich die Museumsinformationen zugänglich und keinerlei externe Webseiten. Die Besucher verbinden ihr Smartphone oder Tablet einfach mit diesem WLAN und haben sofort die Möglichkeit zur bidirektionalen Interaktion mit den Exponaten - und das ganz ohne ein APP herunterzuladen!

Texte, Audio-, Bild- und Video-Dateien werden über ein leicht zu bedienendes Content-Management-System in cloudFOLIO eingepßegt, für das normale Internet-Anwender-Kenntnisse ausreichen. So können bei- spielsweise Texte zu den Exponaten oder Dateien des Audioguides jederzeit von den Mitarbeitern eines Museums angepasst werden. Das System ist einfach verständlich, kostengünstig, effizient und zeitsparend. So lassen sich mit geringem Aufwand auch mehrere Ausstellungssprachen anbieten. Zudem kann man die Ausstellungstexte kostengünstig anpassen, wenn neue Exponate dazukommen, bestehende Exponate ver- liehen werden oder sich der Stand der wissenschaftlichen Betrachtung eines Themas verändert.

Die Präsentationssoftware cloudFOLIO strukturiert und präsentiert die Daten. Sie folgt dabei konsequent einem responsiven Design, das Ergebnis sieht also immer gut aus - egal ob auf einem großen Bildschirm, einem Smartphone oder einem Tablet. Da raumHOCH für sein Softwareframework auf aktuelle Webtechnologien setzt, sind alle Anwendungen plattform- und hardwareunabhängig einsetzbar. Auch das Betriebssystem spielt dafür keine Rolle.

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