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Besuch aus Japan bei adesso: Digitale Transformation zwischen Forschung und Praxis

11.11.201517:32 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Dortmund, 11. November 2015 – Die Digitale Transformation ist nicht nur eine Herausforderung für einzelne Unternehmen, sondern auch für die Wirtschaftsregion NRW. Aktuell organisiert NRW.INVEST im Auftrag des Landes Austauschmöglichkeiten für japanische Unternehmen zu den Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung der Wirtschaft. Im Rahmen dieser Initiative haben sich Professor Yoshio Tanaka von der Tokyo University of Science, Professor Dr. Volker Gruhn, Universität Duisburg-Essen und Aufsichtsratsvorsitzender der adesso AG, sowie Andreas Prenneis, Mitglied des Vorstands bei adesso, am Dienstag in Dortmund getroffen. Die Experten tauschten sich über die Digitale Transformation an der Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und unternehmerischer Praxis aus.



Aktuell stehen viele Unternehmen, aber auch Wirtschaftsregionen und ganze Volkswirtschaften, vor der Herausforderung der Digitalen Transformation. Die Ursachen dafür sind die neuen technischen Möglichkeiten der Vernetzung von Menschen und Maschinen, die flächendeckende Nutzung mobiler Endgeräte und die zunehmende Verbreitung von Cloud-Services. Diese Faktoren verändern die Art und Weise, wie Verbraucher konsumieren und wie Unternehmen arbeiten.

Um das Land Nordrhein-Westfalen fit für die Digitale Transformation zu machen und den nationalen sowie internationalen Austausch zu fördern, organisiert die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST regelmäßige Expertentreffen. In einer aktuellen Initiative stellt NRW.INVEST japanischen Unternehmen und Fachexperten die Chancen des digitalen Marktes in NRW in Begegnungen mit verschiedenen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung vor.

Im Rahmen dieser Initiative machte Professor Yoshio Tanaka von der Tokyo University of Science Halt beim IT-Dienstleister adesso in Dortmund. Hier sprach er mit Professor Dr. Volker Gruhn, Aufsichtsratsvorsitzender der adesso AG und Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen, und Andreas Prenneis, Vorstandsmitglied bei adesso, über die Methoden und Konzepte, die adesso entwickelt hat, um Unternehmen auf ihrem Weg zur Digitalen Transformation zu unterstützen.

Darüber hinaus erläuterte Professor Dr. Volker Gruhn seinem japanischen Kollegen, wie die unterschiedlichen Aktivitäten rund um die Themen „Informations- und Kommunikationstechnologie“ sowie „intelligente Produkte und Produktionsprozesse“ auf Landesebene besser gebündelt werden können. Ein Thema, mit dem sich Gruhn federführend im „Kompetenzzentrum für Cyber Physical Systems CPS.HUB NRW“ beschäftigt – und das auch zum Forschungsgebiet von Professor Tanaka gehört. Das Mitglied des „National Institute of Advanced Industrial Science and Technology“ beschäftigt sich in Japan vornehmlich mit den Themen „Internet of Things“ (IoT) und „Industrie 4.0“ sowie mit Innovationsmanagement im Zusammenhang mit der ITK-Industrie. Auch die praktische Seite des digitalen Wandels hat der Japaner während seiner leitenden Positionen bei IBM, Microsoft und Sumitomo Heavy Industries kennengelernt. Darüber hinaus ist er in der „Things and Systems Society“ und im „Things and Systems Consortium“ aktiv.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass sich mit der Digitalen Transformation auch der Stellenwert von IT in Unternehmen verändern wird. Unterschiedlich ist jedoch noch die Herangehensweise an Softwareentwicklungsprojekte.

„Wir haben festgestellt, dass die Digitale Transformation auch ein Umdenken der traditionellen Rollen im Softwareentwicklungsprozess verlangt. Der Softwarearchitekt muss immer mehr auch in die Rolle des Business-Architekten schlüpfen. Er darf nicht nur IT-Lösungen entwickeln, sondern muss die passenden Geschäftsmodelle gleich mitdenken“, erläutert Professor Dr. Volker Gruhn.

Professor Yoshio Tanaka ergänzt: „Hier haben wir in Japan noch Nachholbedarf. Die Sichtweise, dass Unternehmen in Digitalisierungsprojekten auf die gemeinsame Expertise von Fach- und IT-Abteilungen setzen sollten, ist bei uns noch nicht in den Köpfen der Entscheider angekommen. Nicht nur in dieser Hinsicht war der Erfahrungsaustausch mit adesso für mich ein wertvoller Impuls auf meiner Reise durch verschiedene Unternehmen in NRW.“


Diese Presseinformation und Bildmaterial können unter www.pr-com.de/adesso abgerufen werden.

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