(openPR) Diktate mit personenbezogenen Daten oder geheimen Unternehmensdaten, die mit einem aktuellen iPhone aufgezeichnet werden, sind gegen unerwünschten Zugriff sicher. Das bestätigten indirekt der Apple-Chef Tim Cook und das Internetportal heise.de. „Das gilt insbesondere für Diktate, die mit dem Smartphone-Diktiergerät dictate on demand mobile von DictaTeam und einem Apple iPhone aufgezeichnet wurden.“ so Beate Seidel, geschäftsführende Gesellschafterin bei DictaTeam. „Wir haben von Anfang an darauf geachtet, dass Diktate grundsätzlich mit höchstmöglicher Sicherheit abgespeichert werden. Deshalb haben wir eine eigene Verschlüsselungstechnologie entwickelt und die vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein als „Vom Datenschutz empfohlene Cloud-Storage-Lösung TeamDrive hosted by DictaTeam in unsere kostenlose Diktier-App dictate on demand mobile Freemium und unser kostenpflichtige Smartphone-Diktiergerät-Lösung dictate on demand mobile Enterprise integriert.“
Heise.de meldete
Apple: iOS 8 und iOS 9 sind nicht zu entschlüsseln. Eine Entschlüsselung ist auch nicht auf Anordnung von Behörden möglich. Mit dieser Überschrift überraschte und beruhigte der Journalist Ben Schwan am 22. Oktober 2015 auf der Informationsplattform „Heise.de“ (http://bit.ly/1OBcXM5) die interessierte Öffentlichkeit.
Wenn die aktuellen Modelle des Apple iPhones mit Passcode gesichert wurden, lassen sich nach Apple-Informationen, auf die sich Herr Schwan bezieht, nicht öffnen. Selbst Apple selbst wäre dies nicht möglich. Nur der Anwender selbst ist in der Lage auf das iPhone zuzugreifen. Ob dies auch für die iPads und iPod touches der neuesten Generation gilt, ließ der Artikel offen.
Tim Cook stellt sich gegen Hintertüren
In den USA wollte ein Richter im Rahmen von Ermittlungen Zugriff auf die Daten und Apps auf einem beschlagnahmten Telefon bekommen. Die Antwort des CEO von Apple, Tim Cook, lautete sinngemäß: „Das vom Gericht gewünschte Entschlüsseln eines aktuellen iPhones mit iOS 8 oder iOS 9 werde man aus einem sehr einfachen Grund nicht vornehmen können: Es sei unmöglich.“
iOS 7 und ältere iOS-Versionen sind prinzipiell zu entschlüsseln, aber ...
Bei den iOS-Versionen 7.x oder älteren iOS-Versionen wäre die Entschlüsselung prinzipiell möglich. Ältere Betriebssysteme als iOS 8 oder iOS 9 würden jedoch nur noch auf 10% aller iPhones weltweit genutzt. Nach Aussagen von Apple ist die Entschlüsselung bei diesen Geräten prinzipiell möglich. Dies würde Apple aber nur nach behördlichen Anweisungen überhaupt durchführen. Dazu stellte ein Anwalt des Hauses Apple sinngemäß fest: „Sollte Apple dazu gezwungen werden, dass Daten ohne klare rechtliche Befugnis von Apple ausgelesen würden, dann könnte das Vertrauen zwischen Apple und seinen Kunden wesentlich getrübt werden.“
Datenschutz und Persönlichkeitsrechte sind Teil des Apple Wertekanons
Tim Cook, Chef bei Apple, hatte sich bereits in der Vergangenheit immer wieder sehr deutlich und eindringlich für den Schutz der Privatsphäre der Apple-Nutzer und harte Verschlüsselungstechnologien ausgesprochen. Immer wieder positionierte es sich und sein Unternehmen gegen Forderungen aus der Politik nach „Hintertüren“ im iOS. Besondere Verfechter dieser Forderungen sind der US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron.
„Verschlüsselung ist ein Muss“
Vor einigen Wochen nahm der Apple CEO Cook in einem Interview mit dem Wall Street Journal zum wiederholten Male Stellung zu dem Thema. DictaTeam zitiert sinngemäß: „Wir [Apple] denken, dass Verschlüsselung ist ein Muss in der heutigen Zeit ist. Hintertüren sind definitiv kein Muss. Es gibt keine Hintertüren, die nur die ‚Good Guys‘ nutzen können. Es besteht immer die Gefahr, dass diese Hintertüren auch von ‚bösen Buben‘ ausgenutzt werden.“ Niemand solle sich zwischen Privatsphäre und Sicherheit entscheiden müssen. „Wir alle sollten intelligent genug sein, beides haben zu können – Sicherheit und Privatsphäre.“, sagte Tim Cook im Interview.













