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Gesundheitspolitiker diskutieren zuviel über neue Einnahmequellen - Debeka startet bundesweites Telemedizin-Projekt und rechnet mit Kosteneinsparungen

22.05.200609:46 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bonn/Berlin – Einseitige Beitragsanhebungen für Angestellte, Bürgerversicherung, Kopfpauschale oder Kompromissformeln: Nach Ansicht von Debeka-Abteilungsdirektor http://www.debeka.de Karl-Josef Maiwald wird in der Gesundheitsreformdebatte zu wenig über die Qualität der Patientenversorgung und über eine Verbesserung der Kosten-Nutzen-Relation nachgedacht: „Die aktuelle Diskussion über eine Reform des Gesundheitswesen ist durch eine fast schon starre Fixierung auf das Erschließen neuer Einnahmequellen geprägt. Derjenige, um den es eigentlich gehen sollte, spielt dabei nur am Rande eine Rolle: der Patient. Sein Wunsch, eine optimale Behandlung zu erhalten, gerät aus dem Blickfeld“, so Maiwald gegenüber dem Onlinemagazin NeueNachricht http://www.ne-na.de.



Als größter deutscher privater Krankenversicherer startet die Debeka deshalb gemeinsam mit dem Düsseldorfer Unternehmen PHTS Telemedizin http://www.phts.de ein bundesweites Telemedizin-Projekt. „Die uns vorliegenden Daten zeigen sehr überzeugend, dass unter dem Einsatz von Telemedizin die Hospitalisierungsrate, die Liegedauer, die Häufigkeit wiederholter Dekompensationen mit Intensivpflichtigkeit sowie die Wiederaufnahmerate bei multipel hospitalisierten Patienten signifikant abnehmen. Wenn wir als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit bei der telemedizinischen Betreuung von chronischen Herzpatienten diese Einsparpotenziale ausschöpfen, kommt dies letztendlich all unseren Versicherten zu Gute“, sagte Maiwald bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit PHTS in Berlin. Durch den Einsatz der Telemedizin rechnet die Debeka mit einer Kosteneinsparung um einen Prozentpunkt.

„Die akuten und chronischen Herzerkrankungen zählen zum höchsten Risikopotential in Deutschland. 20 Prozent der Kranken verursachen nach den herkömmlichen Behandlungsmethoden 80 Prozent der gesamten Gesundheitskosten,“ erklärte Professor Harald Korb, ärztlicher Direktor von PHTS, in Berlin. Die Herzinsuffizienz war der häufigste Aufnahmegrund bei Patienten, die älter als 65 Jahre sind. Bis zu 50 Prozent müssten innerhalb von sechs Monaten nach Krankenhausentlassung wieder eingewiesen werden.

Häufige Hospitalisierungen, lange Phasen von Arbeitsunfähigkeit sowie eine hohe Rate an krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit haben erhebliche gesundheitsökonomische und gesamtwirtschaftliche Konsequenzen. „Alleine die direkten Kosten der stationären Behandlung herzinsuffizienter Patienten belaufen sich in Deutschland auf rund 2,7 Milliarden Euro pro Jahr. Der Hauptanteil dieser Kosten – rund 70 Prozent - entfällt nicht auf medikamentöse Versorgung oder teure Interventionen, sondern vielmehr auf die zahlreichen Krankenhausaufenthalte herzinsuffizienter Patienten. Dem Krankenhausreport 2005 ist zu entnehmen, dass bei insgesamt rund 240.000 stationären Aufnahmen pro Jahr, die durchschnittliche Verweildauer herzinsuffizienter Patienten aktuell noch immer mehr als 14 Tage beträgt“, ergänzte Professor Christoph Nienaber, Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin der Universität Rostock http://www-kardio.med.uni-rostock.de/index.html, bei der Präsentation des Debeka/PHTS-Projektes.

In Zukunft sei mit einer weiteren signifikanten Zunahme der Hospitalisierungsrate zu rechnen. Bedingt durch die demographische Entwicklung der Bevölkerung könne bis zum Jahr 2015 von einem dramatischen Anstieg notwendiger Krankenhausbehandlungen um rund 30 Prozent ausgegangen werden. „Werden Patienten konsequent telemedizinisch überwacht und gesundheitsrelevante Daten engmaschig und lückenlos erfasst, wird eine optimale Therapieführung und –steuerung des Patienten ermöglicht. Dies führt zu einer hochsignifikanten Abnahme der Krankenhauseinweisungen um etwa 55 Prozent, die Liegedauer verringert sich um 60 Prozent und die Anzahl der Arztkontakte um etwa 70 Prozent“, sagte Nienaber. Dieser Befund stimmte Maiwald optimistisch, dass die Debeka als größte private Krankenversicherung in Deutschland durch die telemedizinische Behandlung die medizinische Versorgung verbessern und gleichzeitig die Kosten senken könne. Rund elftausend Debeka-Versicherte könnten an dem Programm teilnehmen.

Online-Nachrichtendienst NeueNachricht, www.ne-na.de

Medienbüro.sohn
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