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Hochschulen können mehr!

21.10.201514:21 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Positive Standorteffekte von Hochschulen im Fokus
Renommiertes österr. Stipendium ermöglicht Studie an der MODUL University Vienna

Wien, 20. Oktober 2015 – Die regionalen Effekte von nicht-kommerziellen Kooperationen mit Hochschulen stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts, welches an der MODUL University Vienna durchgeführt wird. Die Studie, die von Frau Dr. Verena Radinger-Peer geleitet wird, geht in drei europäischen Regionen, inklusive Linz in Österreich, den Wissenstransferprozessen zwischen ausgewählten Hochschulen und ihren jeweiligen Standortregionen auf den Grund. Gefördert wird dieses Projekt durch das Hertha-Firnberg-Stipendium des Wissenschaftsfonds FWF, welches auf die Förderung der Karrierechancen hervorragend qualifizierter Wissenschafterinnen abzielt. Mit der Vergabe des begehrten Stipendiums an eine Wissenschafterin einer internationalen Privatuniversität erfährt die Grundlagenforschung zum Hochschulwesen nun auch dort heimische Anerkennung und kräftige Unterstützung.



Hochschulen sollen mit der Industrie kooperieren. So wird aus Erkenntnis Profit. Das ist gut für die Volkswirtschaft. – Etwas lapidar zusammengefasst ist dies der Eindruck, der durch das Setzen von Schwerpunkten in Politik und Wissenschaft in den letzten Jahren entstehen könnte. Doch das Bild beginnt sich zu differenzieren und einen maßgeblichen Beitrag dazu wird das Projekt "HE-RO – Higher Education Institutions (HEIs)"* leisten. In diesem werden Hochschulen in drei europäischen Regionen – inklusive der Region Linz – untersucht und ihre nicht-kommerziellen Kooperationen mit regionalen Akteuren analysiert. Möglich wurde dieses Projekt durch eines der begehrten Hertha-Firnberg-Stipendien des Wissenschaftsfonds FWF, der damit hervorragend qualifizierte Wissenschafterinnen in einer Frühphase ihrer Karriere unterstützen möchte.

Facettenreiche Faktoren
Die Stipendiatin und Projektleiterin Dr. Radinger-Peer, vom Department of Public Governance and Sustainable Development der MODUL University Vienna, wird in der demnächst beginnenden Studie die Wirkung von Hochschulkooperationen auf den Wissenstransfer durchaus differenziert betrachten: "Kooperationen mit Hochschulen schaffen einen unmittelbaren und direkten Wissensaustausch mit ihrer Umgebung. Zusätzlich heben sie das Bewusstsein für neue Technologien und Entwicklungsmöglichkeiten und steigern ganz allgemein die Problemlösungskapazität einer Region. Zugleich stehen diese Austauschprozesse in Abhängigkeit vom institutionellen Kontext organisationsinterner Rahmenbedingungen, aber auch von Einflussfaktoren wie Geschichte, Kultur, Anreizsysteme etc. All diese Aspekte werde ich wissenschaftlich analysieren", erklärt Dr. Radinger-Peer. Die Effekte von Hochschule-Region-Kooperationen sind zwar bekannt, jedoch wurde in bisherigen Untersuchungen in erster Linie der Fokus auf kommerziell orientierte Kooperationen gelegt. Das gegenständliche Forschungsprojekt, durchgeführt an der MODUL University Vienna, wird das nun ändern.

Non-Profit Kooperation
Ziel der Studie ist es dabei Prozesse zu identifizieren, wie Hochschulen und regionale Akteure lernen, in problemlösungsorientierten nicht-kommerziellen Aktivitäten zu interagieren und wie sich dies auf die beteiligten Organisationen auswirkt. Weiters wird untersucht werden, ob und wie solche Interaktionen und Wandlungsprozesse Legitimation erlangen und als selbstverständlich erachtet werden.

Insgesamt werden diese Vorgänge in drei europäischen Regionen analysiert: Linz in Österreich, Enschede in den Niederlanden und entweder Lund in Schweden oder Braunschweig in Deutschland. Methodisch scheut Dr. Radinger-Peer dabei keine Mühe: "Wir werden historische Aushebungen und Analysen von Archiv- und aktuellem Datenmaterial vornehmen – und dabei bis zu 30 Jahre zurück schauen. Dazu kommen Befragungen, Tiefeninterviews und Fokusgruppen mit ausgewählten Stakeholdern." Dieser Zugang der Studienleiterin wird es erlauben, die zwei wesentlichen Aspekte der komplexen Interaktionen zwischen Hochschulen und regionalen Playern zu analysieren: 1. Wie werden Hochschulen überhaupt zu Akteuren in regionalen Governance- und nicht-kommerziellen Problemlösungsprozessen? und 2. Welche Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen beeinflussen die Interaktionen zwischen der Hochschule und ihrer Region?

Strategische Bedeutung
Das gesamte Thema der Studie ist dabei von hoher Relevanz für die aktuelle Strategie der EU (Europa 2020). Diese zielt auf die Etablierung von wissens- und innovationsbasierten Regionen ab – wobei Hochschulen ein zentrales Element darstellen. Die wissenschaftliche Analyse, inwieweit sie diesem Zweck dienen, ist ein Spezialgebiet von Dr. Radinger-Peer, die bereits in der Vergangenheit die Mobilität hochqualifizierter und die Gründung von Start-Ups als wichtige Mechanismen des Wissenstransfers in Österreich darstellen konnte. Die Expertise der an der MODUL University Vienna arbeitenden Wissenschafterin wurde nun auch vom Wissenschaftsfonds FWF anerkannt, der ihr aktuelles Projekt zum Anlass nahm, ihr eines der heiß begehrten Hertha-Firnberg-Stipendien zuzuerkennen. Der 32-jährigen wird damit ein optimaler Ausbau ihrer jungen Wissenschaftslaufbahn ermöglicht, der sowohl von ihrem Mentor, Prof. Harvey Goldstein (MODUL University Vienna), als auch von einem internationalen Advisory Board kritisch und engagiert begleitet werden wird.

*Region collaboration. How HEIs and local and regional actors ‘learn’ to interact and collaborate effectively in knowledge based problem-solving activities – a cross-country analysis of European Case Studies

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