openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Schweizer Kinder werden immer dicker: 6 Prozent gelten als fettleibig

19.10.201508:55 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Schweizer Kinder werden immer dicker: 6 Prozent gelten als fettleibig
Unsere Zukunft die Jugend !
Unsere Zukunft die Jugend !

(openPR) "In Kindergärten: jedes 7. ist übergewichtig!
In der Primarschule: jedes 5. ist übergewichtig!
In der Oberstufe: jedes 4. ist übergewichtig!"

Das zeigt eine Studie die mit 13‘740 Schülern in der Schweiz durchgeführt wurde.


Das Resultat, eine erschreckend hohe Zahl von Kinder und Jugendlichen waren zu dick.
Was sind die Gründe? Fast Food, zuckerhaltige Getränke, zu wenig Bewegung.
Daniel Nünlist, Ernährungscoach SAFS, meint: Neben falschen Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung gibt es noch weitere Faktoren, die schon in jungen Jahren die Entstehung von Übergewicht bestimmen.

Besonders Eltern haben durch ihr Verhalten und ihrer Essgewohnheiten einen grossen Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder. Und dieser Einfluss beginnt schon während der Schwangerschaft.
Hinzu käme noch der immense Zuckeranteil in fast allen Lebensmittel, selbst dort wo man es sich nicht denken könne z.B:

Rotkohl aus dem Tiefkühlregal, Gewürzgurken aus dem Glas, Konservengemüse, Weissbrot, Toastbrot, Aufbackwaren, Müsliriegel, Buttermilch, Molke, Fruchtsäfte und Nektar, Ketchup
Pastasaucen, Fertigpizza, Salatdressing, Fertige Smoothies

So käme man pro Jahr locker auf 40 Kilogramm Zucker! Dies entspreche pro Erwachsene wie Kinder ,einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfeln am Tag und fast 600 kcal/ Tag, zusätzlich.

Die langfristigen Folgen des Zuckerkonsums:
Vitamin- und Mineralstoffmangel, da mit dem Zucker weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, so muss sich der Körper die zur Verarbeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen. Dieser Mangel erzeugt kariöse Zähne, Fettsucht, schwaches Immunsystem, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem Altern in Verbindung gebracht werden (Falten, Haarausfall, Augen
Nach vielen Jahren regelmässigen Zuckerkonsums können sich Krankheiten, wie Osteoporose und Diabetes entwickeln, beide sind Spätfolgen von erhöhtem Zuckerverzehr. Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Asthma und multipler Sklerose können auch auf das selbe Konto des erhöhten Zuckerkonsum geschrieben werden.
Zucker schädigt ausserdem die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora.

Trotz aufwendigen Präventionskampagnen wie: Jugend und Sport, Abspeck-Camps und Sporttage an Schulen, werden junge Schweizer immer dicker. Das zeigen neue Zahlen der schulärztlichen Dienste von Basel, Bern und Zürich.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz startete 2007 für 35 Millionen Franken eine vierjährige Kampagne gegen „Übergewicht in der jungen Generation“. Die TV-Spots und Plakate der Kampagne sorgten innert kürzester Zeit für Wirbel. Kritik kam von Ärzten. Wieso wohl? So gibt es doch Unternehmen die gegen all diese Krankheiten Medikamente haben und somit Gewaltigen Umsatz machen und die Zukunft sieht ja eh rosig aus!
Je älter desto Dicker?
Der Trend zeigt bei den Teenagern nach oben.
Gemäss geografisch ausgewerteten Statistik, gibt es in Basel am meisten dicken Kinder, in Bern am wenigsten. Zürich liegt gemäss dazwischen. Der Grund? Laut dem Basler Kantonsarzt Thomas Steffen ist es die «unterschiedliche soziokulturelle Bevölkerungsstruktur in diesen drei Städten.»
In Basel wohnen mehr Ausländer und mehr Familien mit tieferer Bildung und niedrigem Einkommen.

Weniger Bildung gleich mehr Kilos?
Wie eine aktuelle Erhebung der Schulärzte im Vergleich Schweiz zum Ausland zeigt, sind 16 Prozent der Schweizer Schülern und 24 Prozent bei den Ausländern übergewichtig.
Medien spielen eine immer wichtigere Rolle im Leben der Jugendlichen. Jugendliche verfügen heutzutage über mehr Geld und in Folge dessen auch über mehr von dem, was man mit Geld kaufen kann. Ein Grossteil der Jugendlichen verfügt über eine eigenen "medialen Werkzeugschrank":
Computerspiele sind heute nicht mehr aus Kindheit und Jugend wegzudenken. Jugendliche sind im Durchschnitt 140 Minuten am Tag am Computerspiele spielen.
Fast ein Viertel der Kinder in der Schweiz treiben in ihrer Freizeit keinen Vereinssport. So erreicht in der Schweiz nur etwa jeder vierte Junge und jedes sechste Mädchen das Bewegungspensum von einer Stunde täglich, welches von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Erhaltung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit und zur Vorbeugung vor Krankheiten empfohlen wird.
Umso wichtiger wäre es, wenn Eltern und Schulen die Kinder und Jugendliche für den Sport motivieren und Sport- und Bewegungsangebote schaffen würden. Dabei stellt insbesondere der Vereinssport eine hervorragende Möglichkeit dar, durch Spass, Freude und das gemeinsame Erlebnis mit anderen Kindern und Jugendlichen langfristig Begeisterung für Bewegung zu wecken.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 875472
 879

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Schweizer Kinder werden immer dicker: 6 Prozent gelten als fettleibig“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Diätfreie Zone

Bild: Ungesunde Ernährung schadet dem Gehirn mehr als UnterernährungBild: Ungesunde Ernährung schadet dem Gehirn mehr als Unterernährung
Ungesunde Ernährung schadet dem Gehirn mehr als Unterernährung
Die Ergebnisse einer finnischen Studie sprechen eine klare Sprache: Ein übermässiger Verzehr von gesättigten Fetten, rotem Fleisch und Wurst ist schädlich für die kognitive Entwicklung von Kindern. Auch unzureichender Fischkonsum hat schädliche Auswirkungen. An der Studie nahmen 428 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 8 Jahren teil. Die Forscher wollten herausfinden, ob ein Zusammenhang zwischen den BSDS (Baltic Sea Diet Score)- und DASH (Dietary Approaches to Stop Hypertension)-Werten einerseits und den Ergebnissen der RCPM (Raven’s …
Bild: Folgen von ÜbergewichtBild: Folgen von Übergewicht
Folgen von Übergewicht
Nicht jedes Kilo über dem Normalgewicht macht krank. Aber immer noch gilt, dass Übergewicht, wenn es über einen längeren Zeitraum besteht, ein Wegbereiter für zahlreiche Krankheiten ist. Oft sind die ersten Beschwerden Kurzatmigkeit beim Treppensteigen, verstärkte Schweissneigung, Kreuz-und Gelenkschmerzen. Viel gefährlicher aber sind die Begleit- und Folgeerkrankungen, die sich schleichend über Jahre oder Jahrzehnte entwickeln. Heute kennt man viele chronische Erkrankungen und Störungen, die durch Adipositas ausgelöst oder verschlimmert wer…

Das könnte Sie auch interessieren:

 InterHypo Suisse GmbH - Schulden und knappe Budgets in Privathaushalten
InterHypo Suisse GmbH - Schulden und knappe Budgets in Privathaushalten
… Intrum AG täglich mit 250.000 verschuldeten Verbrauchern macht. Kreditbedarf für SteuerzahlungenWie aus weiteren Studien zu entnehmen, können 80 Prozent der rund 600.000 verschuldeten Schweizer Haushalte, ihre Steuern nicht aus eigenen Mitteln bezahlen. Rund 3 Prozent aller Kreditanträge werden gestellt, um Steuerschulden im Schnitt von 17.700 Franken …
Bild: Gallus Immobilien Konzepte: Immobilien sind in der Schweiz ein wichtiger WohlstandsfaktorBild: Gallus Immobilien Konzepte: Immobilien sind in der Schweiz ein wichtiger Wohlstandsfaktor
Gallus Immobilien Konzepte: Immobilien sind in der Schweiz ein wichtiger Wohlstandsfaktor
Vermögenszuwachs der Schweizer ohne Immobilien undenkbar München, 20.02.2018. Die Schweizer Bevölkerung steigerte ihr Vermögen nach Abzug aller Verpflichtungen nach Zahlen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zwischen 2004 und 2014 um 58 Prozent auf mehr als 3,3 Milliarden Schweizer Franken. Pro Kopf gerechnet, ergab sich so ein Zuwachs von 39 Prozent …
Aktuelle Studie: Jeden vierten Schweizer stören rauchende Nachbarn
Aktuelle Studie: Jeden vierten Schweizer stören rauchende Nachbarn
Unbeliebt: 24 Prozent der Schweizer fühlen sich von rauchenden Nachbarn gestört / Auch nächtliche Aktivitäten und nervige Haustiere stellen die Toleranz in der Nachbarschaft auf die Probe, wie eine repräsentative Studie von immowelt.ch, einem der beliebtesten Immobilienportale, zeigt / Insgesamt regt sich jeder zweite Befragte über das Verhalten der …
Bild: Aktuelle Studie - Schweizer Kinder verbringen immer weniger Zeit draussenBild: Aktuelle Studie - Schweizer Kinder verbringen immer weniger Zeit draussen
Aktuelle Studie - Schweizer Kinder verbringen immer weniger Zeit draussen
Studie zeigt: Schweizer Kinder verbringen weniger Zeit draussen als noch ihre Eltern. Ein Hauptgrund dafür scheint die fortschreitende Digitalisierung zu sein. Durchschnittlich eineinhalb Stunden verbringen Kinder in der Schweiz draussen (dazu zählen Schulweg, Pausen, Freizeitaktivitäten usw.). Zu diesem Schluss kommt die erste Schweizer Outdoor-Studie …
Bild: Ärzte für das Leben e.V.: PID-Zulassung in der Schweiz weiterer Schritt hin zur Normalisierung der SelektionBild: Ärzte für das Leben e.V.: PID-Zulassung in der Schweiz weiterer Schritt hin zur Normalisierung der Selektion
Ärzte für das Leben e.V.: PID-Zulassung in der Schweiz weiterer Schritt hin zur Normalisierung der Selektion
Am 5. Juni 2016 haben 62 Prozent der Schweizer Wähler für die Einführung der bislang verbotenen Präimplantationsdiagnostik (PID) gestimmt. Nach einer künstlichen Befruchtung wird diese Selektionsmaßnahme an den erzeugten Embryonen vor deren Einpflanzung in die Gebärmutter durchgeführt, um familiäre Erbkrankheiten oder eine Chromosomenstörung wie das …
„Er oder ich?“: Wenn der Ex zu häufig klingelt
„Er oder ich?“: Wenn der Ex zu häufig klingelt
… Kontakt zwischen den Ex-Partnern. Viele haben gemeinsame Kinder und müssen auf lange Sicht eine Reihe wichtiger Entscheidungen zusammen treffen. Da wünscht man sich die Gelassenheit der Schweizer Männer: 22 Prozent finden es positiv, wenn frau sich mit ihrem Ex-Freund versteht – das sei doch schließlich ein gutes Zeichen. Unerklärlich: Nur fünf Prozent …
Bild: Schwere Infektionen bei Kindern auch in der Schweiz verbreitetBild: Schwere Infektionen bei Kindern auch in der Schweiz verbreitet
Schwere Infektionen bei Kindern auch in der Schweiz verbreitet
… zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern. Viele dieser Infektionen entstehen im Spital. Zu diesen Ergebnissen kommt die nationale Sepsisstudie, welche die Schweizer Kinderkliniken abgeschlossen haben. --- Die zehn grössten Kinderspitäler der Schweiz erforschten über vier Jahre gemeinsam die Ursachen und Auswirklungen von schweren Infektionen …
Bild: Keine Kinderarbeit auf Tabakfeldern - Landesweite Lobby-Aktion NIKOTINKINDER startetBild: Keine Kinderarbeit auf Tabakfeldern - Landesweite Lobby-Aktion NIKOTINKINDER startet
Keine Kinderarbeit auf Tabakfeldern - Landesweite Lobby-Aktion NIKOTINKINDER startet
… Veranstaltung ein. Ablauf der Veranstaltung am 18. Dezember 2018 - Begrüßung durch Minister Karl-Josef Laumann - Einleitung durch Günter Haverkamp, FRIEDENSBAND - Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens (13 Minuten) - Präsentation der Arbeiten von Schüler*innen der Gemeinschaftshauptschule Bernburger Straße Düsseldorf - Die Jugendlichen tragen ihre Wünsche …
Bild: SAP-Investitionen in der Schweiz steigen weiterBild: SAP-Investitionen in der Schweiz steigen weiter
SAP-Investitionen in der Schweiz steigen weiter
… Für die Schweiz wurde ein leichtes Minus von 0,9 Prozent ermittelt. Vier Unternehmen planen jedoch laut eigenen Angaben, ihre IT-Investitionen mehr als zu verdoppeln. Bezüglich der Schweizer Investitionen in SAP wurde im Vergleich zum letzten Jahr eine Steigerung um 3,2 Prozent ermittelt. Diesem Trend folgt mit 6,0 Prozent auch die gesamte DACH-Region. …
Bild: DEUTSCHE BKK bietet private Zusatzversicherung für KinderBild: DEUTSCHE BKK bietet private Zusatzversicherung für Kinder
DEUTSCHE BKK bietet private Zusatzversicherung für Kinder
Berlin, den 25. September 2008. Exklusiv für ihre Mitglieder bietet die DEUTSCHE BKK einen Kids Tarif in Zusammenarbeit mit der Schweizer Versicherung CSS an. Das neue Produkt umfasst Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr übernommen werden dürfen. Der Kids Tarif wurde gemeinsam mit der Schweizer Versicherung CSS entwickelt. …
Sie lesen gerade: Schweizer Kinder werden immer dicker: 6 Prozent gelten als fettleibig