(openPR) "In Kindergärten: jedes 7. ist übergewichtig!
In der Primarschule: jedes 5. ist übergewichtig!
In der Oberstufe: jedes 4. ist übergewichtig!"
Das zeigt eine Studie die mit 13‘740 Schülern in der Schweiz durchgeführt wurde.
Das Resultat, eine erschreckend hohe Zahl von Kinder und Jugendlichen waren zu dick.
Was sind die Gründe? Fast Food, zuckerhaltige Getränke, zu wenig Bewegung.
Daniel Nünlist, Ernährungscoach SAFS, meint: Neben falschen Essgewohnheiten und zu wenig Bewegung gibt es noch weitere Faktoren, die schon in jungen Jahren die Entstehung von Übergewicht bestimmen.
Besonders Eltern haben durch ihr Verhalten und ihrer Essgewohnheiten einen grossen Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder. Und dieser Einfluss beginnt schon während der Schwangerschaft.
Hinzu käme noch der immense Zuckeranteil in fast allen Lebensmittel, selbst dort wo man es sich nicht denken könne z.B:
Rotkohl aus dem Tiefkühlregal, Gewürzgurken aus dem Glas, Konservengemüse, Weissbrot, Toastbrot, Aufbackwaren, Müsliriegel, Buttermilch, Molke, Fruchtsäfte und Nektar, Ketchup
Pastasaucen, Fertigpizza, Salatdressing, Fertige Smoothies
So käme man pro Jahr locker auf 40 Kilogramm Zucker! Dies entspreche pro Erwachsene wie Kinder ,einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfeln am Tag und fast 600 kcal/ Tag, zusätzlich.
Die langfristigen Folgen des Zuckerkonsums:
Vitamin- und Mineralstoffmangel, da mit dem Zucker weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, so muss sich der Körper die zur Verarbeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen. Dieser Mangel erzeugt kariöse Zähne, Fettsucht, schwaches Immunsystem, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem Altern in Verbindung gebracht werden (Falten, Haarausfall, Augen
Nach vielen Jahren regelmässigen Zuckerkonsums können sich Krankheiten, wie Osteoporose und Diabetes entwickeln, beide sind Spätfolgen von erhöhtem Zuckerverzehr. Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Asthma und multipler Sklerose können auch auf das selbe Konto des erhöhten Zuckerkonsum geschrieben werden.
Zucker schädigt ausserdem die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora.
Trotz aufwendigen Präventionskampagnen wie: Jugend und Sport, Abspeck-Camps und Sporttage an Schulen, werden junge Schweizer immer dicker. Das zeigen neue Zahlen der schulärztlichen Dienste von Basel, Bern und Zürich.
Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz startete 2007 für 35 Millionen Franken eine vierjährige Kampagne gegen „Übergewicht in der jungen Generation“. Die TV-Spots und Plakate der Kampagne sorgten innert kürzester Zeit für Wirbel. Kritik kam von Ärzten. Wieso wohl? So gibt es doch Unternehmen die gegen all diese Krankheiten Medikamente haben und somit Gewaltigen Umsatz machen und die Zukunft sieht ja eh rosig aus!
Je älter desto Dicker?
Der Trend zeigt bei den Teenagern nach oben.
Gemäss geografisch ausgewerteten Statistik, gibt es in Basel am meisten dicken Kinder, in Bern am wenigsten. Zürich liegt gemäss dazwischen. Der Grund? Laut dem Basler Kantonsarzt Thomas Steffen ist es die «unterschiedliche soziokulturelle Bevölkerungsstruktur in diesen drei Städten.»
In Basel wohnen mehr Ausländer und mehr Familien mit tieferer Bildung und niedrigem Einkommen.
Weniger Bildung gleich mehr Kilos?
Wie eine aktuelle Erhebung der Schulärzte im Vergleich Schweiz zum Ausland zeigt, sind 16 Prozent der Schweizer Schülern und 24 Prozent bei den Ausländern übergewichtig.
Medien spielen eine immer wichtigere Rolle im Leben der Jugendlichen. Jugendliche verfügen heutzutage über mehr Geld und in Folge dessen auch über mehr von dem, was man mit Geld kaufen kann. Ein Grossteil der Jugendlichen verfügt über eine eigenen "medialen Werkzeugschrank":
Computerspiele sind heute nicht mehr aus Kindheit und Jugend wegzudenken. Jugendliche sind im Durchschnitt 140 Minuten am Tag am Computerspiele spielen.
Fast ein Viertel der Kinder in der Schweiz treiben in ihrer Freizeit keinen Vereinssport. So erreicht in der Schweiz nur etwa jeder vierte Junge und jedes sechste Mädchen das Bewegungspensum von einer Stunde täglich, welches von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Erhaltung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit und zur Vorbeugung vor Krankheiten empfohlen wird.
Umso wichtiger wäre es, wenn Eltern und Schulen die Kinder und Jugendliche für den Sport motivieren und Sport- und Bewegungsangebote schaffen würden. Dabei stellt insbesondere der Vereinssport eine hervorragende Möglichkeit dar, durch Spass, Freude und das gemeinsame Erlebnis mit anderen Kindern und Jugendlichen langfristig Begeisterung für Bewegung zu wecken.












