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Acht Religionen unter einem Dach

13.10.201512:20 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Acht Religionen unter einem Dach
©VETROTECH Saint-Gobain/Foto: Olaf Rohl  Fassade Haus der Religionen
©VETROTECH Saint-Gobain/Foto: Olaf Rohl Fassade Haus der Religionen

(openPR) Mit dem Haus der Religionen am Berner Europaplatz ist ein weltweit einzigartiges, multifunktionales Begegnungszentrum entstanden. Es stellt Mitgliedern verschiedener Welt-Religionen, die durch Migration nach Bern gekommen sind und dort ihr Zuhause gefunden haben, einen würdigen Ort für ihre Kulturzwecke zur Verfügung. Das Haus der Religionen ist Teil des neuen Berner „Zentrum Europaplatz“, das Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Kultur und Religion unter einem Dach vereint. Brandschutzgläser von Vetrotech Saint-Gobain sorgen für die notwendige Sicherheit.



Das Haus der Religionen ist Ort des Gesprächs und der Begegnung zwischen Bevölkerungsgruppen aus verschiedenen Kulturkreisen und religiösen Gemeinschaften. Es will zu einer besseren Verständigung von Menschen unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds beitragen und durch den Dialog der Kulturen das friedliche Zusammenleben aller Menschen, die in Bern leben, fördern und stärken. Bis Buddhisten, Muslime, Christen, Hindus, Juden, Aleviten, Baha’i und Sikhs unter einem Dach zusammenfanden, waren zahlreiche Gespräche nötig, mussten Vorurteile abgebaut und vertrauensbildende Maßnahmen entwickelt werden.


Zweiteiliges Gesamtensemble

Das Zentrum Europaplatz besteht aus einem zwanzig Meter tiefen zehngeschossigen Neubau und dem zweigeschossigen Haus der Religionen, das sich unter den Hauptbau schiebt. Die Fassade zur Kulturplatz-Seite ist komplett verglast und ermöglicht so einen Einblick von außen nach innen – vor allem in den Abendstunden. Das Haus der Religionen verkörpere, so die Planergemeinschaft Bauart/Urbanoffice Architects, eine neue architektonische Typologie, die einen privaten und gleichzeitig offenen Charakter zeige. „Transparenz ist vor allem ein Ziel für den Dialogbereich“, erläutert Stefan Graf von der Planergemeinschaft Bauart/Urbanoffice. Dieser sei das verbindende Element dieses Hauses. Das Ziel könne nicht sein, eine Transparenz bis in die Gebetsräume hinein zu haben, so Graf. So gebe es bei den Hindus und den Muslimen eine Pufferzone hinter der Glasfassade nach dem Haus im Haus-Prinzip, hinter der sich die Gebetsräume befinden. Die Besucher des Hauses blicken ungehindert durch die Fassade auf den Kulturplatz und sind damit vollständig mit der Stadt vernetzt. Die Religionsgruppen können dabei selbst den Grad der Privatheit steuern. Der Mittelteil der Fassade ist mit abstrakten Symbolen bedruckt, die ähnlich wie der Dialogbereich als verbindende Elemente dienen.


Brandschutzverglasung

Der Gedanke der Transparenz setzt sich auch im als offene Landschaft gestalteten Dialogbereich des Zentrums fort, der ungefähr ein Drittel der 3.400 m2 Fläche einnimmt. Innenhöfe verbinden die beiden Geschosse und Fenster schaffen vielfältige Sichtbeziehungen. Als Brandschutzverglasung kamen hier 470 m2 PYROYSWISS und CONTRAFLAM zum Einsatz. Die PYROSWISS-Gläser haben aufgrund des Produktionsprozesses eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit. Sie haben als Brandschutz-Sicherheitsgläser die Eigenschaften eines Einscheiben-Sicherheitsglases, sind zudem feuerbeständig und bilden eine effektive Barriere gegen Flammen und Rauch. Darüber hinaus bleiben sie bei einem Brand transparent, so dass sich Rettungskräfte leicht orientieren können. CONTRAFLAM 30 und CONTRAFLAM 60 reduzieren Wärmestrahlung für einen Zeitraum von 30 bzw. 60 Minuten sehr effektiv aufgrund einer Zwischenschicht, die bei Feuer undurchsichtig wird und als Wärmeschutzschild dient. Diese Funktion minimiert Panik unter den Menschen, die eventuell aus dem Gebäude evakuiert werden müssen.

Die Idee zum Haus der Religionen begann im Herbst 2002 mit einer Machbarkeitsstudie von Bauart Architekten, um Ideen für ein „Haus der Religionen" zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Religionsvertretern ein Raumprogramm zu erarbeiten. Im Laufe der Jahre bis zum Baubeginn 2012 hätten alle Beteiligte, so Ideengeber Pfarrer Hartmut Haas, eine Vielzahl von Kompromissen eingehen müssen, um die unterschiedlichen religiösen Vorstellungen und finanziellen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Keinerlei Kompromisse hingegen wurden beim Umsetzen des Brandschutzkonzeptes und der Wahl des Brandschutzglases gemacht.

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