(openPR) Die Schrifteinblendung zur Begleitung des Originaltones 1:1 und die zusätzliche Auswahlmöglichkeit einer Fremdsprache macht den Inhalt der Videos für Nicht-Muttersprachler leichter zugänglich.
In wenigen Bearbeitungsgängen können durch Nutzung von Greenscreen Effekten und leistungsfähiger Screen Recording Software solche bilingualen Untertitel erzeugt werden.
Nach der Bearbeitung ist der deutsche Text dann fest im Video „verdrahtet“ und die zugehörigen fremdsprachlichen Untertitel können aus einer Angebotsliste ausgewählt werden. Dazu reichen die derzeitigen Auswahlmöglichkeiten und Komfortmerkmale der Videoplattform vollkommen aus.
In einer Studie wurde der Aufwand abgeschätzt und in einem Video dokumentiert: http://youtube.com/watch?v=v82FsZXHJBM
Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Hunderttausende Flüchtlinge kommen zu uns und haben kaum Chancen, etwas über unsere Sprache und Kultur zu lernen.
Kommunikation setzt voraus, dass man sich verständigen kann. Am besten in Deutsch.
Wenn wichtige Informationsvideos wie oben beschrieben untertitelt werden, baut das Verständnisprobleme ab.
Wie einfach die Untertitelung umgesetzt werden kann, zeigt die Internetseite TED.com. Abhängig von der Zahl der Freiwilligen gibt es dort für alle Videos mehr oder weniger viele Übersetzungen. Sie können in verschiedenen Sprachen eingeblendet werden.
Der Vortrag des Historikers Knabe über die Stasi in der DDR: „Die dunklen Geheimnisse eines Überwachungsstaats“ kann bei YouTube in einer von 25 Sprachen ausgewählt werden. Das Bild ist eine Montage. Die bilinguale Umsetzung im Video bedürfte der Zustimmung der Rechteinhaber.
Hochwertige Bildungsmaterialien für derartige Projekte sind verfügbar.
Die Verfügbarkeit allein bringt jedoch nur wenig Nutzen für die Flüchtlinge. Gut vorbereitete Laienlehrkräfte könnten den monatelangen Aufenthalt in den Notaufnahmelagern interessanter und sinnvoller machen, indem sie die Vorführung der aufbereiteten Videos begleiten. Die von einem kompetenten Kreis von Fachleuten vorgeschlagen Videos könnten vor Zuschauergruppen anmoderiert werden. Dann betrachtet man die kurzen Videos gemeinsam und am Ende diskutiert man darüber.
Weil das gemeinsam betrachtete Material auch auf den Endgeräten der Flüchtlinge frei zugänglich ist, haben interessierte Betrachter die Möglichkeit, das ganze so oft zu wiederholen, bis sie die Zusammenhänge und besonders die interessanten Vokabeln verstanden haben. Wichtige Vokabeln könnten im Beschreibungstext zum Video untergebracht werden.
Das Video zum Beitrag zeigt, wie sich die Einstellung der Untertitel von den Betrachtern vornehmen lässt.













