(openPR) Dass es in Paarbeziehungen hin und wieder kriselt, kommt vor und sollte eine Partnerschaft auch nicht auf die Probe stellen. Dennoch gibt es immer mal wieder „Krisensituationen“, die eine Beziehung in Gefahr bringen können. Wenn ein Paar trotz gegenseitigem Bemühen nicht in der Lage ist, gemeinsam wieder in „sicheres Fahrwasser“ zu gelangen.
Genau das ist der Zeitpunkt, in dem ein erfahrener Paartherapeut für eine kurze Zeit, als „Lotse“ durch schwieriges Fahrwasser, mit an Bord des Paares kommen sollte. In brenzligen Situationen ist es die wichtigste Aufgabe des Paartherapeuten herauszuarbeiten, was passiert ist und warum scheinbar ein oder sogar beide Partner die Aufrechterhaltung der eigenen Partnerschaft anzweifeln, wenn nicht sogar in Frage stellen.
In wenigen Sitzungen erkennt ein erfahrener Paartherapeut, an welche Stellen sich die größten Schwachstellen der Beziehung befinden. Er kann den Partnern diese Schwachstellen benennen und gleichzeitig Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
In seiner Funktion als Paartherapeut schaut er aus der Vogelperspektive auf die zwei agierenden Personen. Ein Paar alleine kann diese Vogelperspektive für sich nur sehr bedingt einnehmen. In Streit- und Stresssituationen ist dies (meist) unmöglich. Manche Paare erkennen nicht, dass professionelle Hilfe der Partnerschaft wieder Schwung, Sinn, Freude und Harmonie bringen kann. Häufige Aussagen von Paaren wie: „Wir schaffen das schon alleine!“, zeigen sich oftmals als hoffnungslose Illusion, die in der Realität selten erfüllt werden kann.
Beziehung in Gefahr? Häufig belasten folgende 5 Gründe die Partnerschaft:
1. Die Kommunikation ist sehr weit heruntergefahren und findet, wenn überhaupt, überwiegend in gegenseitigen Vorwürfen statt.
2. Die Bedürfnisse des anderen Partners werden kaum noch wahrgenommen oder berücksichtigt. Beide Partner leiden still vor sich hin.
3. Die Resignation und Stagnation (auf beiden Seiten) in der Beziehung kann von einem allein nicht mehr überwunden werden. Beide Partner befinden sich in einem „negativen Gedankenkarussell“.
4. Berührungen, Zärtlichkeit, Vertrautheit, Körperlichkeit, Nähe, Erotik und Sexualität sind irgendwie und irgendwann mal abhandengekommen. Das Paar spürt sich nicht mehr als Paar. Jeder Partner ist einsam in der Beziehung. Das Gefühl für Gemeinsamkeit droht verloren zu gehen. Mitunter kaum noch erkennbar oder wahrnehmbar.
5. Die Kinder (Erziehung, Kindergarten, Schule, Ausbildung und Studium etc.) beanspruchen einen sehr großen Raum. Partner haben gefühlsmäßig keine Zeit mehr für sich und laufen dabei Gefahr, gemeinsam unterzugehen.
Was macht ein Paartherapeut an dieser Stelle?
Ein erfahrener Paartherapeut versteht es, ein Paar in dieser verzwickten Lage - im schwierigen Fahrwasser - abzuholen. Er kommt an Bord. Er zeigt dem Paar die dahinter stehenden und wirkenden Muster, die ein (nicht gewünschtes und dennoch gezeigtes) Verhalten immer und immer wieder ablaufen lassen. Wenn ein Paar mit Hilfe des Paartherapeuten selbst erkennt, dass es vom ursprünglichen Kurs der gewünschten Partnerschaft abgekommen ist, kann es selbst den neuen Kurs gemeinsam bestimmen und festlegen. Ein erfahrener Paartherapeut hält sich im Hintergrund und steht zur Verfügung, wenn seine Hilfe gebraucht wird.
Mit unterschiedlichen Methoden, Ansätzen und Übungen im Rahmen eines Paar-Coaching-Prozesses können unerwünschte und störende Verhaltensmuster umprogrammiert werden.
Hier zeigt sich die wahre Aufgabe des Paartherapeuten:
Er gibt einem hilfesuchenden Paar die Hilfsmittel an die Hand, die es braucht, um sich selbst zu helfen. Diese „Anstöße“ von außen sind notwendig. Und er ist solange dabei, bis das Paar wieder von sich aus ein „sicheres Fahrwasser“ erreicht hat. Danach verlässt der Paartherapeut als Lotse das „Beziehungsschiff“ wieder, weil das Paar nun wieder selbst in der Lage ist, im sicheren Fahrwasser eine glückliche Paarbeziehung zu führen.
Aus dieser Perspektive heraus ist die Inanspruchnahme eines Paartherapeuten oder Paarcoaches nicht nur eine sehr gute Möglichkeit, aus einer Beziehung in Gefahr wieder eine glückliche Paarbeziehung zu machen, sondern eine Notwendigkeit! Die Not zweier Menschen wird gewendet.











