(openPR) TEUFELSKREIS BULIMIE
BUCHTIPP & LESEPROBE:
Mein Buch “Bulimie! Freund oder Feind?” handelt von meinem Leidensweg & Leben mit dieser Essstörung. Es beschreibt die Auswirkungen und Folgen der Bulimie. Depressionen, Isolation und Selbsthass. Ich befand mich in einem Teufelskreis. Essen & Kotzen. Immer und immer wieder. Vier Jahre vergingen. Dann machte es endlich “klick” bei mir. Der Kampf begann. Der Weg aus dieser Sucht ist beschwerlich, aber nicht unmöglich. Ich habe mich von diesem Dämon befreien können. Tipps und Anregungen finden SIE in meinem Buch.
L E S E P R O B E:
An einem kalten Samstagabend mache ich es mir auf unserer Couch gemütlich. Es läuft ein Spielfilm namens »Die Todesdiät«. Es handelt sich hierbei um die Verfilmung einer wahren Geschichte, wobei zwei Freundinnen namens Lexi und Jenny an einer Essstörung erkranken. Im Laufe der Zeit wird vor allem Lexi immer dünner, bis sie eines Tages mit der Diagnose Anorexie und Bulimie in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss.
Es lehrt mich, dass eine Abnahme durch das anschließende Übergeben der Mahlzeiten möglich ist. Das Beste daran ist, das auf nichts verzichtet werden muss! »Es ist so einfach, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin«, denke ich mir. Obwohl mir dieser Film auch die Folgen dieser Erkrankung deutlich macht, so schiebe ich diesen Teil ganz weit weg von mir. Der Gedanke, dass ich dadurch an Gewicht verlieren kann, spornt mich an. »Wäre ich dünner, würde ich mich gleich viel selbstbewusster und stärker fühlen«, geht es mir durch den Kopf. Ich will mein junges Leben richtig auskosten können. Als Pummelchen ist dies nicht möglich. Das steht fest. Auch der Wunsch einen Partner zu finden, wächst. Für Jungs scheine ich nur Luft zu sein.
Die Sommermonate werden zur Horrorjahreszeit. Zwar liebe ich das wunderbare Wetter, aber finde in meinem Kleiderschrank nichts, dass ich gerne anziehen möchte. Alles sitzt viel zu eng am Bauch. Darum entscheide ich mich gewöhnlich für mein schwarzes Adidas T-Shirt. Darunter kann ich mich wunderbar verstecken. Ich bewundere meine schlanken Freundinnen, die bauchfreie Oberteile tragen können. Ich würde mich auch gerne figurbetont kleiden. Dafür muss ich zunächst abnehmen. »Wenn das so einfach wäre«, denke ich mir. Der große Erfolg bei meinen Diäten bleibt aus! Disziplin scheint nicht meine Stärke zu sein!
Besuche im Freibad vermeide ich ebenfalls. Dabei gehe ich gerne schwimmen. Früher nannten mich meine Eltern »Wasserratte«, da ich problemlos den ganzen Tag im Becken verbringen konnte. Mein Anblick im Badeanzug ist fürchterlich. So kann ich mich nicht zeigen! Dünne Menschen haben ein beneidenswertes Leben! Ich fühle mich unwohl in meinem eigenen Körper und bin verzweifelt. Daraufhin treffe ich eine folgenschwere Entscheidung. Willkommen Bulimie!
Hallo Tagebuch!
Heute ist ein schöner Tag! Endlich habe ich den Dreh raus und weiß, wie ich es machen muss.
Ich habe jetzt in kürzester Zeit drei Kilogramm abgenommen! Es klappt wie im Film! Genial. Wow, was für eine Woche! Ich bin voller positiver Energie! So könnte es immer weitergehen!
Das tägliche Kotzen wird zum Ritual.
Ich verkrieche mich nach dem Mittagessen auf der Toilette. Es liegt direkt neben meinem Zimmer im Dachgeschoss. Ich schließe die Tür ab. Das Radio wird aufgedreht. Ich beuge mich über die Kloschüssel und entleere meinen Mageninhalt. Ich brauche höchstens fünf Minuten. Es dauert nicht lange. Ich bin fertig. Gesicht & Hände wasche ich ordentlich mit Seife ab. Ich nehme die Parfumflasche meiner Mutter aus dem Regal. Ein süßlicher Vanilleduft kommt mir entgegen. Bevor ich gehe, öffne ich noch ein Fenster. Es ist jeden Tag das Gleiche. Die ersten Pfunde purzeln. Niemand bemerkt was!
Sonntagnachmittag. Ich koche mir eine heiße Tasse Früchtetee. Auf dem Sofa kuschele ich mich in eine Decke ein und schalte den Fernseher an. Ich bin alleine daheim. Anne ist bei einem Volleyball Turnier. Mama und Papa müssen dort Thekendienst absolvieren, Brötchen und Kaffee verkaufen. Es wird zufällig ein TV-Bericht über »Magersucht« ausgestrahlt. Ich verfolge die Reportage mit großem Interesse. »Es ist bemerkenswert, welche eiserne Disziplin die Mädchen besitzen«, geht es mir durch den Kopf. Ich bewundere ihre Stärke. Meine Denkweise ist absurd. Der Ernst der Lage wird mir nicht bewusst. Die Dokumentation spornt mich an noch strenger mit mir, zu werden. Die Folge daraus ist, dass der Heißhunger unerträglich wird.
Liebes Tagebuch!
Heute Nachmittag war ich alleine daheim gewesen. Ich ging in die Küche, da ich Durst hatte. Ich öffnete den Kühlschrank und sah dort all die köstlichen Sachen liegen. Den ganzen Tag hatte ich noch nichts gegessen gehabt und war total ausgehungert. Plötzlich war da die G I E R! Ich bestrich mir ein Brot mit Butter. Innerhalb von Sekunden hatte ich es verdrückt. Ich verspürte noch immer großen Hunger, meine Hände griffen wahllos nach allem Essbaren, …noch ein Stück Käse, ein Erdbeerjoghurt, Gummibärchen… Schokoladenriegel! Ich dachte nicht mehr darüber nach, was ich tat und aß immer weiter, bis ich nicht mehr konnte. Als mein Bauch zu schmerzen begann, rannte ich eilig zur Toilette.
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https://bulimiefreundoderfeind.wordpress.com/
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Bulimie! Freund oder Feind?: Eine wahre Geschichte
von Julia Anonym
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