(openPR) Kamen, im Oktober 2015. Hohe Einsparpotenziale bis zu 30% an Zeit und Energie sind heute bei der Wärmebehandlung möglich. Denn insbesondere bei Kleinserien und Einzelstücken wird oft zu langsam und zu lange aufgeheizt. Das speziell für Praktiker entwickelte Programm MatPlus HQ liefert jetzt in wenigen Minuten eine optimierte Lösung.
Durch diese Simulation auf der Werkstattebene reduziert die Software die Energieverbräuche und steigert die Produktivität. Maschinenbedienern können nun im Einklang mit ihren Erfahrungen und den Informationen aus MatPlus HQ ihre Prozessführung unmittelbar zu verbessern. Ob bei einer Alt- oder Neuanlage - durch die so optimierte Temperatur-Zeit-Führung können die oben genannten Potenziale realisiert werden.
Die neue Software ist dadurch gekennzeichnet, dass die komplexe 3-dimensionale FEM-Berechnung automatisiert im Hintergrund abläuft. Dafür werden 3D Real-Geometrien aus CAD-Systemen importiert, so dass auch für komplexe Guss- oder Schmiedeteile eine genaue Berechnung möglich ist. Da das System speziell für die Werkstattebene entwickelt wurde, sind keine Schulungen oder lange Einarbeitungszeiten erforderlich.
MatPlus HQ ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojekts, das nach einem Wettbewerbsaufruf vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Rahmen des EFRE EU Programms gefördert wurden. MatPlus HQ wird deshalb auf dem kommenden Härterei-Kongress in Köln vom 28.-30.10.2015 (Halle 4.1, Stand A107) einem breiteren Publikum vorgestellt.
Temperaturabhängige und analysengenaue Werkstoffdaten sind heute ein Schlüssel für exakte Berechnungsergebnisse. Die Werkstoffsimulation mit der Software JMatPro gehört deshalb zur gängigen Industriepraxis in der modernen Werkstoff- und Prozessentwicklung. Darüber hinaus nutzen alle gängigen FEM-Systeme für Wärmebehandlungs-, Umform-, Schweiß- und Erstarrungssimulation die Daten aus JMatPro.
Metatech als Spezialist für Werkstofftechnologie unterstützt dabei seine Kunden, diese Daten sowohl rechnerisch als auch messtechnisch zu bestimmen. „Mit MatPlus HQ sind auf der betrieblichen Ebene deutliche Kostensenkungen möglich – einfach durch intelligentere Fahrweise der Öfen“ sagt Dr. Uwe Diekmann, Geschäftsführer der Metatech GmbH, und ergänzt: „Dabei kann das System ganz im Sinne der öffentlichen Projektförderung auch erheblich zum Absenken der CO2-Emissionen in vielen Unternehmen beitragen“









