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Glaube - Privatsache oder öffentliche Angelegenheit?

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Miroslav Volf:
Miroslav Volf: "Öffentlich glauben in einer pluralistischen Gesellschaft

(openPR) Die Frage, inwiefern sich religiöser Glaube in unserer Gesellschaft einmischen darf und sollte, ist aktueller denn je und birgt für viele eine gewisse Brisanz in sich. Miroslav Volf, Professor in Yale und international bekannter Theologe, nimmt in seinem Buch Öffentlich Glauben in einer pluralistischen Gesellschaft genau zu dieser Thematik Stellung: »Im Gegensatz zu denen, die der Auffassung sind, Religion solle sich aus der Politik heraushalten, werde ich in diesem Buch dafür plädieren, dass religiöse Menschen die Freiheit besitzen sollten, ihre Anschauung vom guten Leben in die Öffentlichkeit zu tragen – in die Politik ebenso wie in andere Bereiche des öffentlichen Lebens.« Dazu zeigt Volf auf, wie ein öffentlich gelebter Glaube aussieht und welchen Unterschied er auf dem Marktplatz der Religionen und Weltanschauungen macht.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, schreibt in seinem Vorwort: »Dieses Buch macht deutlich, dass öffentlicher Glaube nichts zu tun hat mit totalitärer Gleichschaltung durch Religion oder deren gewaltsamer Ausbreitung. […] Ich wünsche unserer Kirche, dass sie sich neu inspirieren lässt von dem Geist, der darin zum Ausdruck kommt. Und ich wünsche unserer Gesellschaft, dass sie neu wahrnimmt, welch kraftvollen Beitrag der christliche Glaube zu ihrem Gedeihen leisten kann.« Dazu ist laut Volf auch eine kritische Selbstreflexion nötig, damit der Glaube tatsächlich tragfähig, mutig und ganzheitlich werden kann.

Das Buch erscheint im September 2015 im Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg.

Miroslav Volf
Öffentlich glauben in einer pluralistischen Gesellschaft
Mit einem Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm und einem Geleitwort von
Tobias Faix und Tobias Künkler.

Bestell-Nr. 331 538
ISBN 978-3-86827-538-4
230 Seiten, gebunden · Format: 13,5 x 20,5 cm
€ D 14,95 / € A 15,40 / sFr 22,50

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