(openPR) Köln, 3. September 2015. Die innatura gGmbH aus Köln ist heute als Preisträgerin im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015 geehrt worden. Mit seiner Online-Plattform liefere das 2013 gegründete Unternehmen zum Wettbewerbsthema “Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ eine Antwort auf die Frage, wie unverkäufliche, aber einwandfreie Waren als Spenden an soziale Organisationen vermittelt werden können, anstatt vernichtet zu werden. Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank in diesem Jahr die 100 besten Projekte aus Deutschland, die einen besonderen Beitrag zum digitalen Wandel leisten.
Die gemeinnützige innatura GmbH bietet für den sozialen Sektor etwas gänzlich Neues: die schnelle und unkomplizierte Vermittlung fabrikneuer Sachspenden namhafter Unternehmen über eine Online-Plattform. Soziale Organisationen können Produkte wie Wasch- und Reinigungsmittel, Körperpflegeprodukte, Bettwaren, Haushalts- oder Spielwaren, Werkzeuge, Säuglingsbedarf und Kleidung für die Ausstattung und den Unterhalt ihrer Einrichtungen oder zur Weitergabe an Hilfsbedürftige verwenden. Sie zahlen dafür lediglich eine Vermittlungsgebühr in Höhe von in der Regel 5 bis 20 Prozent des Markwerts der bestellten Waren.
Zugleich trägt innatura zu Abfallvermeidung und Umweltschutz bei, da viele Produkte von den Spenderunternehmen ansonsten aufgrund von Mängeln wie etwa leichter Füll- oder Etikettierungsfehler, Überproduktion oder Sortimentsänderungen entsorgt würden.
Volker Ochs, Deutsche Bank, überreichte innatura-Geschäftsführerin Juliane Kronen die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Erst die Digitalisierung macht es möglich, dass einwandfreie und dringend gebrauchte Güter aus Fehlproduktionen an gemeinnützige Organisationen weiterverteilt werden, ohne dass auf der anderen Seite astronomische Kosten für die Verteilung produziert werden. Innatura ist damit aber auch ein hervorragendes Beispiel, dass wir den digitalen Wandel vor allem auch aus der Mitte unserer Gesellschaft heraus vorantreiben und gestalten können.“
„Die Auszeichnung als Ort im Land der Ideen freut uns, und die Anerkennung bedeutet uns sehr viel – zeigt sie doch einmal mehr, wie wichtig unser Ansatz „Spenden statt wegwerfen“ in einer Welt ist, in der Überfluss und Bedürftigkeit die zwei Seiten einer Medaille sind,“ so innatura-Geschäftsführerin Juliane Kronen.
Die Unternehmensberaterin hatte das Projekt 2011 gestartet, nachdem sie miterleben musste, wie 200.000 Flaschen fabrikneuen Shampoos wegen eines Etikettierungsfehlers entsorgt wurden. Kronen: „Damit wandern Produkte auf den Müll, die an anderer Stelle dringend gebraucht würden, ob in Kinderheimen, Obdachlosenhilfen oder anderen gemeinnützigen Einrichtungen.“












