(openPR) Studie der Universität zu Köln für innatura ermittelt Umfang des Grundbedarfs bei sozialen Einrichtungen
Duschgel, Shampoo, Deo, Windeln, Waschmittel, Spülmittel – wieviel davon benötigen
soziale Einrichtungen tatsächlich im Monat? Diesen Bedarf hat die innatura gemeinnützige GmbH Sachspendenvermittlung via Umfrage erhoben, um ihre Empfängerorganisationen passgenauer und umfassender mit Sachspenden versorgen zu können.
Die Studie wurde vom Service Learning des Professional Centers der Universität zu Köln durchgeführt. Studierende verschiedener Fakultäten der Universität und der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln erarbeiten dabei ein Semester lang Projekte für gemeinnützige Organisationen. Unterstützt wird das Service Learning vom Ford Motor Company Fund. Für innatura befragte ein Studentinnen-Team Ende 2017 die bei der innatura registrierten sozialen Organisationen.*
Die Online-Umfrage ermittelte den konkreten monatlichen Bedarf an Kernprodukten wie Wasch-, Reinigungsmitteln und Hygieneprodukten. Hochgerechnet auf 1.000 bestellende Einrichtungen, die mit ihren Angeboten gegenwärtig 450.000 Menschen erreichen, werden demnach benötigt:
- 300.000 Kinderwindeln diverser Größen
- 38.000 Flaschen Shampoo
- 36.000 Flaschen Handspülmittel
- 33.000 Tuben Zahnpasta bzw. 0,2 Tuben/Person
- 10.000 Liter Waschmittel
„Das Ergebnis bestätigt, dass das Angebot der von innatura vermittelten Sachspenden dem Bedarf der Empfängerorganisationen entspricht,“ erklärt innatura-Geschäftsführerin und Mitgründerin Dr. Juliane Kronen. Es zeige aber, dass ein Vielfaches der Menge benötigt werde, die innatura derzeit zur Verfügung stellen könne. „Wir sind sehr dankbar, dass die von der Universität zu Köln durchgeführte Befragung unsere Wahrnehmung über den Bedarf an Kernprodukten im sozialen Sektor und unsere Sortimentsplanung bestätigt hat. Die Analyse hilft uns sehr, mit detailliertem Zahlenmaterial auf Spenderunternehmen zuzugehen“, so Kronen. „Mit unseren derzeit 58 Spenderunternehmen arbeiten wir mit Hochdruck daran, entsprechende Waren zur Verfügung zu stellen.“
Gleichwohl könnten noch mehr Produkte, die aus verschiedenen Gründen nicht marktfähig sind, bedarfsgerecht in den sozialen Sektor vermittelt werden. Juliane Kronen: „Es werden immer noch zu viele Produkte direkt aus der Produktion entsorgt statt sie zu spenden. innatura unterstützt Unternehmen, die spenden wollen, entsprechende Prozesse in ihrem Unternehmen zu implementieren. Kommen Sie auf uns zu!“
Seit ihrem Start im Juli 2013 hat innatura Waren im Marktwert von mehr als 9 Millionen Euro bedarfsgerecht an soziale Einrichtungen vermittelt. Die Bandbreite der Empfängerorganisationen deckt den gesamten sozialen Sektor ab, von der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe über die Seniorenhilfe, Wohnungslosenhilfe bis zur Flüchtlingshilfe. Jede gemeinnützige Organisation in Deutschland kann Sachspenden über innatura beziehen. Dafür zahlt sie eine geringe Vermittlungsgebühr von mindestens 5 bis maximal 20 Prozent des geringsten Marktpreises und spart deutlich gegenüber dem normalen Einkauf.
„innatura hilft den Einrichtungen, ihre Arbeit angesichts knapper Budgets abzusichern
oder sogar weitere Projekte zu finanzieren, und das mit Gütern, die ansonsten ungenutzt entsorgt würden“, erläutert Juliane Kronen. Neben Wasch- und Reinigungsmitteln oder Hygieneartikeln hat innatura noch 1.400 weitere Produkte im Sortiment – darunter Spiel- und Schreibwaren, Sportgeräte und -kleidung, Haus- und Elektrogeräte.
Durch die bedarfsgerechte Vermittlung fabrikneuer Sachspenden hat innatura dem sozialen Sektor bislang nahezu 8 Millionen Euro eingespart. Darüber hinaus wird Müll vermieden, da die Waren nicht einfach ungenutzt entsorgt, sondern verwendet werden. Dies waren bislang über 800 Tonnen. Kronen: „So entsteht dreifacher Nutzen: Unternehmen tun Gutes, die Zielgruppen sozialer Arbeit profitieren, und die Umwelt wird entlastet.“
* Sachspendenbedarf im Kernsortiment - Eine Bedarfserhebung für innatura gGmbH,
Service Learning Professional Center der Universtät zu Köln, M. Arenz, V. Borbely & S. Fernandes Olah | Januar 2018













