openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Ausgesetzte Haustiere: Tierschützer fordern Verbot

02.09.201515:13 UhrVereine & Verbände
Bild: Ausgesetzte Haustiere: Tierschützer fordern Verbot
Jährlich landen bis zu 130.000 Katzen in deutschen Tierheimen
Jährlich landen bis zu 130.000 Katzen in deutschen Tierheimen

(openPR) Aktuelle Medienberichte über ausgesetzte Hunde und Katzen, etwa vom Tierheim Wolfsburg, offenbaren aus Sicht der IG Schutz domestizierter Wildtiere, dass solche Tiere in Privathand nichts zu suchen haben. Die Raubtiere mit Domestikationshintergrund können in privaten Haushalten nicht artgerecht gehalten werden und landen aufgrund von überforderten Besitzern immer häufiger in Tierheimen. Häufig werden die hohen Ansprüche dieser hochentwickelten Säugetiere, ihre spätere Größe (z.B. bei illegal erworbenen Welpen aus Süd- und Osteuropa), das ihnen innewohnende Gefahrenpotential oder der Aufwand ihrer Sozialisierung unterschätzt. Tierschützer fordern daher von der Bundesregierung die schnelle Umsetzung eines Verbotes. Aus Tierschutzsicht wäre eine Positivliste sinnvoll, welche die Haltung von Hunden und Katzen in Privathand grundsätzlich verbietet.

"Wir brauchen dringend ein bundesweites Verbot, um Importe von kranken, nicht geimpften und kaum sozialisierten Tierschutzfällen sowie die Massen- und Qualzuchten zu unterbinden und mittelfristig das Leid dieser gequälten Tiere in deutschen Wohnzimmern zu beenden. Erschütternde Berichte von überfüllten Tierheimen in den Medien sind leider nur die Spitze des Eisberges", beschreibt Marco Bergmann, wissenschaftlicher Berater und Heimtierexperte der IG Schutz domestizierter Wildtiere, die Situation.

Aus Tierschutzsicht dürfen Raubtiere mit Domestikationshintergrund nicht mehr länger in Privathaushalten gehalten werden. Die Interessengemeinschaft erhofft sich daher die Kooperation mit namhaften Tierschutzvereinen, um die Verbotsforderung mit besonderem Nachdruck möglichst schnell auf politischer Ebene im Rahmen einer Positivliste umsetzen zu können. Denn der personelle, räumliche und finanzielle Aufwand der Tierheime steigt, weil sie immer mehr mit Hunden und Katzen konfrontiert werden. Laut Angaben des Deutschen Tierschutzbundes, ein möglicher Kooperationspartner der Interessengemeinschaft, der sich bisher jedoch noch nicht zu einer entsprechenden Anfrage äußerte, müssen die ihm angeschlossenen Tierheime jedes Jahr bis zu 80.000 Hunde und 130.000 Katzen aufnehmen. Dieses unsägliche Tierleid muss schnellstmöglich durch ein bundesweites Verbot beendet werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 868561
 854

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Ausgesetzte Haustiere: Tierschützer fordern Verbot“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Bund Deutscher Tierfreunde unterstützte Kastrationsaktion auf KretaBild: Bund Deutscher Tierfreunde unterstützte Kastrationsaktion auf Kreta
Bund Deutscher Tierfreunde unterstützte Kastrationsaktion auf Kreta
… Touristen nicht mit dem Anblick zu "belästigen". Der Bund Deutscher Tierfreunde mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen unterstützte deshalb die Kastrationsaktion der Berliner Tierschützer und der Tierschützer auf der griechischen Insel. Zwei Tierärzte, die ihren Urlaub opferten, reisten mit den Tierschützern nach Kreta. Dort verstärkten sie …
Menschen für Tierrechte entsetzt über Vorgehen gegen österreichische Tierschützer
Menschen für Tierrechte entsetzt über Vorgehen gegen österreichische Tierschützer
Pressemitteilung- Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. 30.05.2008 - Menschen für Tierrechte entsetzt über Vorgehen gegen österreichische Tierschützer Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist entsetzt über die Unverhältnismäßigkeit, mit der die österreichische Polizei gegen mehrere Tierschützer vorgegangen ist und …
Auch Haustiere sind Opfer der Wirtschaftskrise Deutscher Tierhilfe Verband warnt - Aussetzen ist keine Lösung
Auch Haustiere sind Opfer der Wirtschaftskrise Deutscher Tierhilfe Verband warnt - Aussetzen ist keine Lösung
… zu den letzten Jahren im Zuge der Wirtschaftskrise rasant an. Fast drei Viertel der an Tierheime abgegebenen Tiere werden mit der Begrün-dung „finanzielle Not“ den Tierschützern überlassen. Dabei platzen viele der Tier-heime mittlerweile aus allen Nähten. Der Deutsche Tierhilfe Verband gibt Ihnen Tipps, wie Sie trotz Wirtschaftkrise gut für Ihr Haustier …
500 Euro für „Angel“ und Co
500 Euro für „Angel“ und Co
… und übersteigen die öffentlichen Zuschüsse um ein Vielfaches. Mit einer Spende unterstützen Mitarbeiter der Paul Schulten GmbH aus Remscheid deshalb die wichtige Arbeit der Tierschützer. Seit 1991 werden herrenlose Tiere an der Schwelmer Straße in Remscheid liebevoll aufgenommen. Der ehemalige Bauernhof wurde in Eigenleistung umgebaut und wird ständig …
Bild: Urlaubsparadies Dubai ermordet tausende von HaustierenBild: Urlaubsparadies Dubai ermordet tausende von Haustieren
Urlaubsparadies Dubai ermordet tausende von Haustieren
Mit nie dagewesener Brutalität geht die Regierung von Dubai gegen streunende Hunde und Katze sowie frei laufende private Haustiere vor. Gleichzeitig wird freiwilligen Tierschützern unter Androhung von Geldstrafen und Gefängnis die Versorgung ausgesetzter Haustiere untersagt. Es wird vermutet, dass die Aktion eine „Säuberung“ in Vorbereitung der auf 2021 …
Bild: AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem SchnabelkürzenBild: AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem Schnabelkürzen
AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem Schnabelkürzen
… tierquälerische Anpassung der Hühner an schlechte Haltungsbedingungen, bei der etwa 80% der sensorischen Nervenenden des Oberschnabels amputiert werden, wird schon seit Jahren von Tierschützern angeprangert. Damit werde insbesondere gegen § 2 des deutschen Tierschutzgesetzes verstoßen. Dass ein Verzicht möglich ist, beweisen sämtliche Bio-Betriebe und auch fast …
Bild: Tierschutz: Bedeutsamer Paradigmenwechsel in NRWBild: Tierschutz: Bedeutsamer Paradigmenwechsel in NRW
Tierschutz: Bedeutsamer Paradigmenwechsel in NRW
… Gas, kommt zur Anwendung. Die vergasten Küken werden zur Fütterung von Greifvögeln und anderen Beutegreifern an Falkner und Zoos verkauft. Es sei aus Sicht der Tierschützer ebenfalls kein „vernünftiger Grund“ (§ 2 Tierschutzgesetz), wenn die Hähne im Rahmen der Ausbildung für das tierquälerische Schnabelkürzen Verwendung fänden, weil diese Amputationen …
Bild: Tiger-Produkte im Einkaufszentrum. VIER PFOTEN informiert über das grausame Geschäft mit Tigern in der EUBild: Tiger-Produkte im Einkaufszentrum. VIER PFOTEN informiert über das grausame Geschäft mit Tigern in der EU
Tiger-Produkte im Einkaufszentrum. VIER PFOTEN informiert über das grausame Geschäft mit Tigern in der EU
… hat die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN in Hamburg auf das grausame Geschäft mit Tigern in der EU aufmerksam gemacht. Am Stand präsentierten die Tierschützer vermeintlichen Wein und Potenzmittel aus Tigerknochen sowie Fotoshootings mit Tigerbabys oder Tiger als Haustiere. Interessierte Käufer wurden über die grausame Herstellung von Tigerprodukten …
Bild: Bund Deutscher Tierfreunde setzt Spende zur Gänze für Kastrationsaktion einBild: Bund Deutscher Tierfreunde setzt Spende zur Gänze für Kastrationsaktion ein
Bund Deutscher Tierfreunde setzt Spende zur Gänze für Kastrationsaktion ein
… Haushalten. Andere Schätzungen sprechen von weitaus mehr freilebenden Katzen. Eine Zählung gibt es naturgemäß nicht Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine "Katzen-Explosion", so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben - und die Taubenplage …
Bild: Tierschützer starten Postkartenkampagne gegen Wildtierhaltung im ZirkusBild: Tierschützer starten Postkartenkampagne gegen Wildtierhaltung im Zirkus
Tierschützer starten Postkartenkampagne gegen Wildtierhaltung im Zirkus
… ein grundsätzliches Verbot der Haltung von Wildtieren in reisenden Zirkusbetrieben ausgesprochen. Bislang wurde dies von der Bundesregierung nicht umgesetzt. Jetzt machen Tierschützer mit einer Postkartenaktion mobil und fordern eine Umsetzung des Beschlusses. Großkatzen und Bären eingesperrt in kleine Käfigwagen, Elefanten wie Sträflinge an Hinter- …
Sie lesen gerade: Ausgesetzte Haustiere: Tierschützer fordern Verbot