openPR Recherche & Suche
Presseinformation

AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem Schnabelkürzen

09.07.201308:19 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem Schnabelkürzen
So sehen Schnäbel aus, die praxisüblich mittels eines heißen Messers gekürzt wurden.  © E. Wendt
So sehen Schnäbel aus, die praxisüblich mittels eines heißen Messers gekürzt wurden. © E. Wendt

(openPR) Das vom niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Bündnis 90 / Die Grünen) am 8 Juli für 2016 angekündigte endgültige Verbot des Schnabelkürzens bei Legehennen wird von der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung (AGfaN) ausdrücklich begrüßt. Die extrem tierquälerische Anpassung der Hühner an schlechte Haltungsbedingungen, bei der etwa 80% der sensorischen Nervenenden des Oberschnabels amputiert werden, wird schon seit Jahren von Tierschützern angeprangert. Damit werde insbesondere gegen § 2 des deutschen Tierschutzgesetzes verstoßen. Dass ein Verzicht möglich ist, beweisen sämtliche Bio-Betriebe und auch fast alle österreichischen Hühnerhalter mit konventionellen Freilandhaltungen.

Mit der Übernahme dieses Tierschutzvorhabens anerkennt Meyer die tierschutzpolitische Bedeutung des Niedersächsischen Tierschutzplans, den sein Amtsvorgänger Gert Lindemann (CDU) nicht mehr umsetzen konnte. Tierschützer begrüßen den tierschutzpolitischen Umbruch, der unter der neuen Landesregierung endlich Fahrt aufnimmt. Hierzu gehört auch die von Meyer angekündigte Bundesratsinitiative zur bundesweiten Umsetzung des Vorhabens. „Wir sind uns bewusst, dass die `Hühnerbarone´ alles versuchen werden, um das Verbot zu verhindern, weil sie die flankierenden Maßnahmen ablehnen“, meint der Vorsitzende der AGfaN Eckard Wendt. Deshalb hoffen die Tierschützer nach der Bundestagswahl auf einen Regierungswechsel unter Beteiligung der Bündnisgrünen, weil nur diese Partei bislang ein schlüssiges Tierschutzkonzept in Form eines neuen Tierschutzgesetzes hat.
Artgerechte Legehennenhaltung ist nur in kleinen Herden möglich, nicht aber in Massentierhaltungsställen, die von den Großen der Geflügelindustrie für 12.000 und mehr für Legehennen in Boden- und (Pseudo-)Freilandhaltungen gebaut werden. Fortschrittliche Landwirte verwenden „Mobilställe“ für bis zu 3.000 Tiere, die einmal im Jahr umgesetzt werden, oder noch besser „Hühnermobile“, die auf integrierten Rädern etwa alle zwei bis drei Wochen ganz einfach auf frische Flächen gezogen werden können.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 732319
 802

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem Schnabelkürzen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. - Tierschutzfachverband

Bild: AGfaN fordert: Keine Fristverlängerung für tierquälerische Ferkelkastration!Bild: AGfaN fordert: Keine Fristverlängerung für tierquälerische Ferkelkastration!
AGfaN fordert: Keine Fristverlängerung für tierquälerische Ferkelkastration!
Angesichts der für die kommende Plenarsitzung des Bundesrates (Freitag, 21.09.18) anstehenden Abstimmung über den Antrag Bayerns, die Übergangsfrist bis zum endgültigen Verbot der betäubungslosen Kastration von Eberferkeln über das laufende Jahr hinaus um weitere fünf Jahre zu verlängern, hat die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung sich an die Landesregierung von Bayern gewandt. Der Tierschutzverein fordert, dass sich Bayern von der Fristverlängerung distanziert. Es habe genug Zeit bestanden, in der sich die Ferkel erzeugenden…
Beeindruckender Protest gegen Schweinehochhaus und Massentierhaltung
Beeindruckender Protest gegen Schweinehochhaus und Massentierhaltung
Auch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN) beteiligten sich an der vierstündigen Großdemo, zu der sich zirka 650 Tierfreunde am Sonntag (22.04.18) vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf / Sachsen-Anhalt versammelt hatten. Zur Mahnwache hatte die Tierrechtsorganisation Deutsches Tierschutzbüro e.V. (Berlin) aufgerufen und Sonderfahrten mit Bussen aus acht Städten organisiert. Anlass waren die heimlich aufgenommenen Fotos und Videos, mit denen schwere Verstöße gegen Artikel 20a des Grundgesetzes sowie ge…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Mehr Tierschutz durchsetzenBild: Mehr Tierschutz durchsetzen
Mehr Tierschutz durchsetzen
… Tierschutzfachverbands „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e. V., Hamburg (AGfaN). Es gehe nicht an, dass Legehennen, Puten und sogenannte „Flugenten“ immer noch durch Schnabelkürzen an die schlechten Haltungssysteme angepasst werden, um Kannibalismus vorzubeugen. Auch Tageslicht, das für die Stärkung des Immunsystems unerlässlich ist, dürfe den …
Bild: AGfaN begrüßt Verbot des Schnabelkürzens bei MoschusentenBild: AGfaN begrüßt Verbot des Schnabelkürzens bei Moschusenten
AGfaN begrüßt Verbot des Schnabelkürzens bei Moschusenten
Als mutigen Schritt in die richtige Richtung begrüßt die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung (AGfaN) das seit Jahresbeginn in Niedersachsen gültige Verbot des Schnabelkürzens bei Moschusenten. Diese extrem tierquälerische Maßnahme dient der Anpassung der Tiere an nicht artgerechte Haltungssysteme. Mit der Entfernung von etwa 80% der sensorischen …
Bild: Kampagnenstart gegen das schmerzhafte Schnabelkürzen erfolgreichBild: Kampagnenstart gegen das schmerzhafte Schnabelkürzen erfolgreich
Kampagnenstart gegen das schmerzhafte Schnabelkürzen erfolgreich
Heute führte die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mit einer Aktion am Alexanderplatz in Berlin ihren bundesweiten Kampagnenstart zur Beendigung des schmerzhaften Schnabelkürzens bei Legehennen durch. 600 Luftballons, die mit Küken und Scheren bedruckt waren, ließen die Tierschützer der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt heute …
Bild: Ministerin Astrid Grotelüschen – Ein Kuckucksei?Bild: Ministerin Astrid Grotelüschen – Ein Kuckucksei?
Ministerin Astrid Grotelüschen – Ein Kuckucksei?
… der engen Aufstallung auftreten, unterbunden werden, denn der Phantomschmerz verhindert das Erkundungspicken und ebenso Rangordnungskämpfe, die mit zunehmendem Alter beginnen. Das Schnabelkürzen sei eine eigentlich nur im Ausnahmefall gesetzlich erlaubte, aber durchgängig praktizierte, extreme Tierquälerei und wäre in etwa vergleichbar mit dem Amputieren …
Bild: AGfaN begrüßt Lindemanns TierschutzinitiativeBild: AGfaN begrüßt Lindemanns Tierschutzinitiative
AGfaN begrüßt Lindemanns Tierschutzinitiative
… durchgreifende Verbesserungen im Tierschutz ist“, freut sich AGfaN-Vorsitzender Eckard Wendt. Mit der Gründung des „Lenkungsausschusses“, der sich mit tierschutzrelevanten Problemen wie dem Schnabelkürzen bei Puten, Moschusenten und leider auch vielen Legehennen in schlechten Bodenhaltungen befassen und Lösungsvorschläge erarbeiten soll, sei ein wichtiger Anfang …
Bild: Betäubungslose Eingriffe am Nutztier sind TierquälereiBild: Betäubungslose Eingriffe am Nutztier sind Tierquälerei
Betäubungslose Eingriffe am Nutztier sind Tierquälerei
… ohne schon jetzt genau zu wissen, welche Alternative letztlich zum Ziel führe. Bis zum Nimmerleinstag dürfe aber auf keinen Fall gewartet werden. Zum Thema Schnabelkürzen kündigte Kühnle ein Fachgespräch an. Die Vizepräsidentin der Tierschutzbundes, Frau Dr. Brigitte Rusche, ging ausführlich auf die verschiedenen Amputationen ein und betonte, dass alle …
Bild: Salmonellen - Verseuchte Ställe in DeutschlandBild: Salmonellen - Verseuchte Ställe in Deutschland
Salmonellen - Verseuchte Ställe in Deutschland
… der Putenbetriebe und 66% der Legehennenbetriebe nach der Ausstallung der alten Bestände durch. „Das muss für Wilhelm Hoffrogge, den obersten Geflügelfunktionär Niedersachsens, eine schallende Ohrfeige gewesen sein“, konstatierte Eckard Wendt, Vorsitzender des Tierschutzfachverbands „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e.V. mit Sitz in …
Bild: Schnabelkürzen ist wie Abschneiden der Oberlippe!Bild: Schnabelkürzen ist wie Abschneiden der Oberlippe!
Schnabelkürzen ist wie Abschneiden der Oberlippe!
Schnabelkürzen ist für die Tiere mit furchtbaren, lebenslangen Schmerzen verbunden. Deshalb lehnt die "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. diesen praxisüblichen, extrem tierschutzwidrigen Eingriff ab und fordert vom Gesetzgeber das Verbot. Der Vorsitzende der AGfaN, Eckard Wendt, begründet diese Forderung in einer "Stellungnahme …
Bild: Tierschutz: Bedeutsamer Paradigmenwechsel in NRWBild: Tierschutz: Bedeutsamer Paradigmenwechsel in NRW
Tierschutz: Bedeutsamer Paradigmenwechsel in NRW
… ehemaligen niedersächsischen Agrarminister Gert Lindemann (CDU) mit dem „Tierschutzplan“ und dem jetzigen Landwirtschaftsminister, Christian Meyer (Grüne), mit dem Verbot des Schnabelkürzens bei Moschusenten ab 1. Januar 2014 eingeleitet worden. Die Hähne der speziell auf hohe Legeleistung gezüchteten Legehennen-Hybridlinien eignen sich wegen ihrer …
AGfaN e.V. deckt auf: Neuer Abgrund von Tierquälerei
AGfaN e.V. deckt auf: Neuer Abgrund von Tierquälerei
… Geflügelwirtschaftsverband diese qualvollen Manipulationen verharmlosend als "minimale Eingriffe" bezeichne. Gewalt gegenüber Tieren ist im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung gängige Praxis: Schnabelkürzen, Kupieren der Schwänze bei Schweinen und Schafen sowie das Enthornen von Rindern ohne vorherige Betäubung sind seit Jahren bekannte, …
Sie lesen gerade: AGfaN unterstützt Niedersachsens Ausstieg aus dem Schnabelkürzen