(openPR) Frankfurt am Main, 12.05.2006. Wussten Sie, dass etwa die Hälfte aller Erkrankungen in den modernen Industrienationen auf Fehl- und Überernährung zurückzuführen ist?
Allein in Deutschland haben die jährlichen Kosten für ernährungsbedingte Krankheiten die Marke von 50 Milliarden Euro bereits weit überschritten. Diese extreme Zunahme stellt uns vor eine große medizinische und ökonomische Herausforderung - trotz aller Fortschritte auf dem Gebiet der modernen Medizin.
Jeder Zweite stirbt in unserem Land an den Folgen von Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Zahl der Zuckerkranken explodiert weltweit einer Epidemie gleich. Bei der Häufigkeit von Altersdiabetes rangieren wir Deutschen in Europa neben Finnland in der Spitzengruppe. Seit wenigen Jahren zählt nun auch die Osteoporose laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den zehn bedeutendsten ernährungsbedingten Erkrankungen. Immer mehr Kinder leiden an Fettleibigkeit und Diabetes.
Unser Ernährungsverhalten hat sich im Laufe der Evolution vom rein biologischen Zweck der Ernährung immer weiter entfernt. Während die Nahrungsaufnahme unserer Vorfahren in der Steinzeit noch der notwendigen Nährstoff- und Energieversorgung diente, ist die heutige Ernährung durch Überfluss und übermäßigen Genuss geprägt.
Energiereiche Nahrungsbestandteile wie Fette und Zucker dominieren unsere Ernährung - Vitamine, Mineralstoffe und andere lebensnotwendige Nährstoffe kommen dagegen zu kurz.
Für die normale Entwicklung und den Erhalt unserer Gesundheit sollten wir uns optimal und regelmäßig mit diesen Nährstoffen versorgen. Fehlt es auch nur an einem einzelnen Nährstoff, so kann unsere Leistungsfähigkeit eingeschränkt und der Boden für chronische Krankheiten geebnet werden. Ein Nährstoffmangel führt auf Dauer zu gesundheitlichen Störungen. Langfristig können schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinfarkt und Krebs entstehen.
Die „Orthomolekulare Medizin“ hat erkannt, dass ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen entscheidend an der Entwicklung moderner Zivilisationskrankheiten beteiligt ist. Sie versucht daher, ernährungs- und umweltbedingte Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nährstoffen vorzubeugen und sie nebenwirkungsfrei zu behandeln.
Jeder von uns muss Verantwortung für seinen Körper, seine Gesundheit und sein Wohlergehen übernehmen. Die Deutsche Gesundheitshilfe ruft daher jeden Einzelnen dazu auf, Vorsorge zu betreiben, sich zu informieren und mitzudenken, um das wichtigste Gut - die eigene Gesundheit - so lange wie möglich zu erhalten und Krankheiten zu vermeiden.
Auf der Internetseite der Deutschen Gesundheitshilfe können Sie sich ausführlich und kostenlos über die Orthomolekulare Medizin informieren. Auf www.gesundheitshilfe.de finden Sie in der Inforeihe „Gesundheitshilfe informiert“ alles, was Sie über dieses Thema wissen müssen.
Neben einer Beschreibung der Orthomolekularen Medizin und ihrer Grundlagen, der Gefahren eines latenten Nährstoffmangels für unsere Gesundheit und der Bedeutung des individuellen Nährstoffbedarfs, gibt die Inforeihe Auskunft über die Nährstoffgruppen (z.B. Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Fettsäuren) und vermittelt wertvolle Informationen über alle Einzelnährstoffe. Auch weniger bekannte Nährstoffe wie bspw. Alpha-Liponsäure, L-Carnitin, Mangan und Pantothensäure werden vorgestellt.
Zusätzlich erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen: Welche Funktionen haben die einzelnen Nährstoffe? Wie hoch ist der jeweilige Tagesbedarf? Welche Mangelsymptome gibt es? Wer gehört zu den Risikogruppen? Wie wird der Nährstoffstatus durch Arzneimittel beeinflusst? Welche Krankheiten gehen mit einem erhöhten Nährstoffbedarf einher?
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Die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation zur bundesweiten gesundheitlichen Aufklärung und Information.
Der Verband erbringt seine Leistungen sowohl allgemein für die Öffentlichkeit als auch individuell für einzelne Patienten und gesundheitlich Interessierte. Zusätzlich ist die Deutsche Gesundheitshilfe fachorientiert tätig und richtet sich dabei an Ärzte, Apotheker und sonstige Heilberufe. Die Aktivitäten erstrecken sich auf unterschiedliche Indikationen und gesundheitliche Schwerpunktthemen.











