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Das Urban Sports Lab trainiert Hamburg

29.07.201511:43 UhrSport
Bild: Das Urban Sports Lab trainiert Hamburg
Bodenmarkierung des Urban Sports Lab
Bodenmarkierung des Urban Sports Lab

(openPR) Das Urban Sport Lab entwickelt niedrigschwellige Ansprachen zur Aktivierung von Körper und Geist in Alltagssituationen. Physisches und mentales Training ist die beste Antwort auf die bewegungsarmen städtischen Lebensbedingungen.

Hamburg, Juli 2015 – Das Urban Sports Lab (USL), eine unabhängige, interdisziplinäre Initiative aus Kommunikations- und Produktdesignern, Sportwissenschaftlern, Psychologen, Medizinern und Ingenieuren, hat es sich zur Aufgabe gemacht unkomplizierte Bewegungsanlässe im städtischen Alltag zu schaffen. Das USL untersucht und erprobt, wo und wie Menschen in der Stadt mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren können und entwickelt einfach umzusetzende Übungen.



Bis 2050 werden ungefähr 70 Prozent der Weltbevölkerung in urbanen Räumen leben. Mit dem städtischen Leben kommen immer mehr ungesunde Faktoren wie ein bewegungsarmer Büroalltag, Fast Food, oder Stress. Körperliche Bewegung ist die beste Antwort auf die städtischen Lebensbedingungen.

„Hamburg trainiert...“ in der Stadt

Das Urban Sports Lab nimmt eine zentrale Rolle im sportlichen Themenjahr „Hamburg trainiert...“ ein. Seit 2013 definiert die Stadt Hamburg mit dem Themenjahr einen sportlichen Fokus. Das diesjährige Motto „Hamburg trainiert...“ hat das Ziel, die Aktivität für alle Altersklassen zu erhören und einfache Bewegungsmuster im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger stärker zu verankern.

Dafür stellt die Stadt Flächen im öffentlichen Raum zur Verfügung. In einem ersten Schritt leiten vom USL entwickelte plakative neongelbe Markierungen die Passanten im Stadtgebiet zu einfachen Übungen an um in Bewegung zu kommen. Die Hinweise auf Fitness- oder Gedächtnisübungen wie „Auf Zehenspitzen stehen fördert die Durchblutung!“ oder „Neue Wege gehen aktiviert den Geist!“ sind unübersehbar auf dem Boden platziert.

Das USL nutzt gezielt die vorhandenen Strukturen wie Treppen oder Geländer und Wartezeiten z.B. an Ampeln bei der Entwicklung der Bewegungsimpulse. Die Markierungen sind temporär immer bis zu zwei Wochen an der gleichen Stelle. Mit diesem Sportangebot im öffentlichen Raum ist Hamburg die erste Stadt, die durch Bewegung das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger zu steigern versucht. In Zukunft werden die Markierungen und Ansprachen um Produkte ergänzt, die mehr Bewegung fördern, wie z.B. leuchtend gelbe Punch-Pads mit dem Hinweis „Links-rechts-Kombinationen entspannen die Nackenmuskulatur!“

Die kleinen Trainingsreize bringen in der Summe viel. Sie kosten weniger Überwindung und können einfach in den Alltag integriert werden. Die Übungen fördern die Selbstwahrnehmung und steigern das Bewusstsein für die Leistungsfähigkeit des Körpers. Ein Trainingseffekt stellt sich ein, sobald die Trainingsgelegenheiten im öffentlichen Raum mehr oder weniger regelmäßig genutzt werden. Für trainierte, sportlich aktive Menschen sind die Installationen alltägliche Trainingsergänzungen, die durch ihre Einfachheit beliebig skalierbar sind.

Jede Bewegung zählt! Die Idee des Urban Sports Lab

Mit der Kompetenz der Urban Sports Lab ermöglicht die Stadt Hamburg ihren Bürgern und Besuchern einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu mehr Bewegung. Die ersten prototypischen Maßnahmen befinden sich an ausgewählten, stark frequentierten Orten im Zentrum Hamburgs. Nach Auswertung der ersten Ergebnisse sollen die Übungen nach und nach auch in anderen Bezirken eingerichtet werden.

Die Grundkonzeption der Urban Sports Lab Produkte teilt sich in drei Ansprachelevel. Ähnlich wie beim Trainieren steigert sich auch hier stetig das Maß an körperlicher Aktivität vom Bewusstsein über mehr Bewegung hin zum regelmäßigen Training.

Angefangen mit niedrigschwelligen, bewusstseinsfördernden Impulsen bis hin zu aktiver, sportlichen Betätigung bildet das Urban Sports Lab einen sowohl physisch als auch psychisch ganzheitlichen Ansatz. Die fünf Trainingsziele Körpergefühl, Gleichgewicht, Flexibilität, Ausdauer und Kräftigung führen unter anderem zu besserer Achtsamkeit, mehr Ausgeglichenheit, einem sicheren Auftreten, höherer Konzentration, und nachhaltiger Belastbarkeit. Die Bodenmarkierungen mit spontanem Mitmachpotential sind nur der erste Schritt, um das Bewusstsein zu wecken und diese Ziele zu erreichen.

Darüber hinaus entwickelt das USL aktivierende, temporäre Sport-Installationen wie sensorischen Spiele, die messbare Ergebnisse und spielerisch erste überprüfbare Trainingseffekte liefern. Komplexeren Übungen bieten in einem dritten Schritt eine Ergänzung zu vorhandenen Sportangeboten z.B. in Form von parasitären Geräten oder Markierungen die städtebauliche Elemente zu Trainingsgeräten machen und neue Impulse für das eigene Training geben.

Sämtliche Markierungen werden vom wachsenden USL-Expertenpool aus den Bereichen Design, Sport und Stadt auf ihre Wirkungsweise untersucht und stetig weiter entwickelt. Hinweise mit Anregungen für mehr Bewegung im Alltag gibt es an immer neuen Plätzen. Initiator der interdisziplinären Initiative ist das Hamburger Designstudio feldmann+schultchen.

„Gutes Design verändert Verhalten und verbessert das Leben. Es eröffnet Möglichkeiten, um intensiver, bewusster und gesünder zu leben. Gutes Design sollte intuitiv nutzbar sein. Die Botschaften müssen verstanden und umgesetzt werden können, ohne lange darüber nachdenken zu können“, erläutert Arne Schultchen, Mitgründer des Designstudios feldmann+schultchen und Initiator des Urban Sports Lab.

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