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Wie wirken städtische Gemeingut-Initiativen?

14.07.202009:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das U!REKA Lab: Urban Commons präsentiert seine Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung

Vor allem in urbanen Zentren schließen sich immer mehr Menschen in Initiativen zusammen, die sich den unterschiedlichsten Themen und Problemen der Stadt widmen und nach Lösungen suchen. Diese sozialen Initiativen werden auch Urban Commons-Bewegungen genannt. Wie gut diese Initiativen wirklich funktionieren, untersucht das internationale und interdisziplinäre Netzwerk U!REKA (Urban Research and Education Knowledge Alliance), an dem sich auch Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) beteiligen. Die Forschungsergebnisse werden vom 16. bis zum 21.Juli 2020 in den Räumen des Deutschen Werkbundes ausgestellt. Die Ausstellung ist frei zugänglich, allerdings bitten wir Sie, auf die Corona-bedingten Einlassbedingungen Rücksicht zu nehmen.



Die Fragen, die eine immer vernetztere Welt aufwirft, können gut mit der Hilfe von Netzwerken beantwortet werden ¬– aus diesem Grund hat sich das U!REKA-Netzwerk zusammengeschlossen. Diese interdisziplinäre Initiative aus Hochschulen in Amsterdam, Gent, Helsinki, Lissabon und Frankfurt kooperiert eng zusammen, um die Bereiche Forschung, Studium und Lehre international sichtbarer zu machen und gemeinsam die Herausforderungen urbaner Zukunftsfragen zu gestalten. Derzeit erforscht das U!REKA Lab: Urban Commons, ob und welchen Einfluss die sozialen Urban Commons-Bewegungen auf die aktuelle Stadtplanung haben können und sollen. Im Detail ging es für alle beteiligten Partner um folgende Fragen: Wie funktionieren Urban Commons Initiativen in den teilnehmenden Städten? Welche gibt es? Welche Co-Creation-Modelle und -Prozesse gibt es in den teilnehmenden Städten?

In Frankfurt lag der Arbeitsschwerpunkt auf den Themen „Bezahlbarer Wohnraum“, erarbeitet von Studierenden des Master-Studiengangs Zukunftssicher Bauen unter Leitung von Dipl.-Ing. Angelika Plümmer, sowie „künstlerisch-ästhetische & ethnografische partizipative Sozialraumforschung“, erarbeitet von Studierenden der Master-Studiengänge Performative Künste in sozialen Feldern und Diversität und Inklusion unter der Leitung von Raul Gschrey und Jutta Stocksiefen. Die dokumentarischen und künstlerischen Forschungsergebnisse zu den verschiedenen Themen in Frankfurt und den Städten der Partnerhochschulen werden nun im Werkbund-Forum präsentiert. Gleichzeitig dienen sie als Grundlage für zukünftige Analysen der U!REKA Labs.

Das Thema Urban Commons wird auch in den nächsten 2 Jahren in weiteren Kursen der beteiligten Hochschulen und in einer Sommerschule interdisziplinär vertieft und erforscht, um auch weiterhin einen Beitrag zu einem sehr aktuellen Thema zu leisten, das die Stadtplanung der Zukunft beeinflussen wird.

Termine Ausstellung: „U!REKA Lab: Urban Commons“
Preview am Donnerstag, 16. Juli 2020 um 18:00 Uhr.
Freitag, 17. Juli 2020, 14:00 – 20:00 Uhr.
Samstag, 18. Juli 2020, 14:00 – 20:00 Uhr; offizielle Eröffnung um 14:00 Uhr.
Dienstag, 21. Juli 2020, 14:00 – 20:00 Uhr.
Veranstaltungsort: Deutscher Werkbund Hessen e.V., Weckmarkt 5, 60311 Frankfurt

Weitere Informationen zum U!REKA-Konsortium an der Frankfurt UAS unter www.frankfurt-university.de/ureka. Mehr zum U!REKA Lab unter https://www.ureka.eu/joint-activities/urban-labs/urban-labs.html.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 1: Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik, Dipl.-Ing. Angelika Plümmer, Telefon: +49 69 1533-3002, E-Mail: pluemmer@fb1 .fra-uas.de

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