(openPR) Ultraschall ist eine gängige, einfache und schonende Methode, um Auffälligkeiten der inneren Organe nachzuweisen. Werden solche Auffälligkeiten festgestellt, müssen weitere Untersuchungen erfolgen, z.B. eine Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bedarf es wegen der Nebenwirkungen dieser jodhaltigen Kontrastmittel einer sorgfältigen Abwägung. Es besteht nämlich die Gefahr einer Verschlechterung der Nieren-funktion. Dabei muss es jedoch nicht immer gleich eine solche CT-Aufnahme sein. In der Klinik für Nephrologie und Notfallmedizin im Klinikum Dortmund besteht die Möglichkeit, ein spezielles Kontrastmittel einzusetzen, das bereits die Ultraschallwellen verstärkt. Damit lässt sich eine wertvolle Aussage über die Durchblutung der Nieren oder eines Tumors darin treffen. Dies geschieht ohne bislang bekannte Nebenwirkungen auf andere Organe. Somit kann häufig auf die CT-Untersuchung mit dem für nierengeschwächte Patienten schädlicheren Kon-trastmittel verzichtet werden. Die ersten Ergebnisse zu dieser Neuerung wurden auf der Tagung der Nephrologen in Berlin im Jahre 2014 präsentiert. Nun wurden sie auch in einer renommierten Fachzeitschrift publiziert.











