(openPR) [Düsseldorf 09.05.2006] Als „völlig vermessen“ bezeichnet der Landesverband des Ring Christlich-Demokratischer Studenten in NRW (RCDS NRW) die Entscheidung des Rektorats der Ruhr-Universität Bochum, Studenten und Dozenten am 16. Mai für eine Groß-Demo gegen die Landesregierung in Düsseldorf freizustellen. Nachdem am 27. April, wie bereits an anderen Universitäten zum Ritual geworden, die Senatssitzung von einigen hundert Gebührengegnern gesprengt wurde, hat das Bochumer Rektorat in einer öffentlichen Diskussion die Verantwortung für die Einführung der Studienbeiträge der Landesregierung zugeschoben.
Hierzu erklärt Roland Renzel, Landesvorsitzender des RCDS NRW: „Es ist menschlich verständlich, dass ein Rektor die ABS-Funktionäre lieber in Düsseldorf protestieren sieht, als vor seinem Schreibtisch. Fakt ist, dass die Landtagsentscheidung am 16. März in Düsseldorf entgültig gefallen ist und nun die Hochschulen frei über die Einführung von Studienbeiträgen entscheiden können. Vor diesem Hintergrund halte ich die Entscheidung für schlichtweg kompetenzüberschreitend und unverantwortlich, denn sie lenkt vom Entscheidungsprozess an der Ruhr-Universität ab. Ich appelliere an die anderen Rektorate in NRW, diesem Beispiel nicht zu folgen.“









