(openPR) Landtagskandidat Philipp Lübbert freut sich über die Beendigung des Poststreiks.
Er möchte aber die Bürgerinnen und Bürger darin erinnern, was ein Streik bedeutet.
„In den letzten Tagen habe ich viel im Internet zum Poststreik gelesen und war erschrocken über viele Kommentare“, so Lübbert.
„Ich habe unter anderem gelesen, dass die Postmitarbeiter unfähig seien und nur Geld wollen. Dieser Streik hat viel mehr bedeutet! Die Postmitarbeiter sollen von der Post zu einer Niedriglohnfirma wechseln. Das kann und darf nicht passieren“, so der Landtagskandidat.
Im Januar überrumpelte die Deutsche Post die Gewerkschaft Verdi mit einem ungewöhnlichen Schritt: Der Bonner Konzern gründete 49 Regionalgesellschaften mit dem Namen Delivery GmbH. Dort werden seit April Paketboten zu den Bedingungen des Logistiktarifvertrags beschäftigt. Sie erhalten damit rund 20 Prozent weniger Lohn als ihre Kollegen, die nach dem Post-Haustarif bezahlt werden.
Die Gewerkschaft Verdi fordert, dass die Post diesen Schritt wieder rückgängig macht. Seit April hat Verdi deshalb regelmäßig zu Warnstreiks aufgerufen, seit Anfang Juni führt die Gewerkschaft einen unbefristeten Streik. Mehr als 32.000 Post-Mitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt.
„Ein Streik soll in der Bevölkerung weh tun, erst dann sieht man wie "abhängig" und angewiesen man von diesen engagierten Mitarbeitern ist. Was würden Sie denken? Die gleiche Arbeit die Sie jeden Tag machen ist auf einmal am nächsten Tag nur noch halb soviel wert. Das würde ich nicht mit mir machen lassen. Gewerkschaftsmitgliedschaft ist in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je“, so Lübbert.












