openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Preisbildung im Mittelstand

Bild: Preisbildung im Mittelstand

(openPR) Mittelständische Unternehmen agieren meist in Märkten, die von Konkurrenz geprägt sind und die Produkte/Leistungen sich nicht signifikant unterscheiden. Jede Differenzierung würde zu Wettbewerbsvorteilen und Preisvorteilen führen.
Grundsätzlich wäre den Unternehmern zu raten, die Preise anzusetzen, die sich aus den Kosten des Unternehmens plus Gewinnzuschlag mittels klassischer Zuschlagskalkulation ergeben.


Vereinfacht:
Material inkl. MGK
+ Fertigung inkl. FGK
+ ggf. Montage/Konstruktion
= Herstellkosten
+ Verwaltungs- und Vertriebszuschlag
= Selbstkosten
+ Gewinnzuschlag
= Nettoerlös
+ Rabatt und Skontozuschlag
= Bruttoerlös

Meist gibt der Markt die Preise, die sich die Mittelständler errechnen aber nicht her.
Als erstes ist festzustellen, welcher Marktpreis für ein Produkt z.B vorhanden ist. Klar ist, dass es oft den Marktpreis nicht gibt, da die Produkte nicht komplett identisch sind. Man muss sich über eine Bandbreite oder Hausnummer an den Marktpreis annähern.
Nach Feststellung des Preises, der erzielt werden kann, sollte die Logik der Zuschlagskalkulation umgedreht werden.
Man berechnet nicht den Preis aus den Kosten, sondern setzt den Preis als fixes Datum und rechnet rückwärts, wieviel das Produkt/Dienstleistung kosten darf, damit das Unternehmen die gewünschte Rendite erzielen kann.
Die Fragestellung ist, welche Kosten erlaubt sind, um die Produkte zu produzieren.
Der erste Schritte in der Rückwärtsrechnung ist die Prüfung des Rabattierungsverhaltens.
Niedrigere Rabatte entlasten natürlich den Druck auf die Kosten.
Zu prüfen ist zudem, ob die Gewinnzuschläge ggf. zu hoch angesetzt sind.
In den Selbstkosten enthalten sind meist als Zuschlag der overhead der Unternehmung, der über den Preis mitverdient werden muss.
Zu betrachten ist, ob man dort Einsparungen erzielen kann, die den Kostenpreis in Richtung Marktpreis drücken würden.
Nach Beantwortung der genannten Fragen und Eliminierung aller potentiellen Preistreiber, ist der Kern der Zielkostenrechnung anzugehen.
Der Unternehmer muss versuchen, die Herstellkostendifferenz, die zur Erreichung des Marktpreises übrigbleibt, zu beseitigen.
Wichtig ist dabei, z.B. das Produkt in funktionale Einheiten zu zerlegen, deren Nutzen für den Kunden bewertet werden müssen.
Beispielsweise kann ein Bett in die Funktionsteile Gestell, Bettkasten, Bezug, Matratze zerlegt werden. Eine Kundenbefragung zu den Komponenten bezüglich deren Wichtigkeit bei der Kaufentscheidung ergibt die prozentuale Aufteilung hinsichtlich Kundennutzen.
Anhand dessen können die Zielkosten in die Komponenten aufgeteilt werden. Die Aufgabenstellung ist dann jedes Teil des Bettes so zu gestalten, dass die erlaubten Kosten erreicht werden.
Dies bedeutet ggf. dass an der Stelle an Qualität eingespart wird, an der der Kunde dahingehend auch kein grosses Interesse hat und natürlich umgekehrt.
Bestenfalls wird mit dieser Vorgehensweise ein Preis erreicht, der am Markt erzielbar ist und dem Unternehmen, Gewinne beschert.
Sollte dies nicht der Fall sein, müsste man das Produkt insgesamt in Frage stellen bzw. über eine Veränderung nachdenken.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 861295
 743

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Preisbildung im Mittelstand“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Brennstoffspiegel: Energiemarkttrend Januar 2013Bild: Brennstoffspiegel: Energiemarkttrend Januar 2013
Brennstoffspiegel: Energiemarkttrend Januar 2013
… Kursgewinne waren gute Konjunkturaussichten, die sich aber noch bewahrheiten müssen. Die aktuellen Rohöl-Notierungen finden Sie in unserer CetoEnergieApp. Gasöl aus dem für die hiesige Preisbildung entscheidenden ARA-Raum stieg im gleichen Zeitraum um 54 Dollar oder 5,5 Prozent auf 996 Dollar je Tonne. Gleichzeitig gewann der Euro aus gleichen konjunkturellen …
Bild: Brennstoffspiegel: Rohöl zieht vorm Wochenende ins Plus, Heizöl folgtBild: Brennstoffspiegel: Rohöl zieht vorm Wochenende ins Plus, Heizöl folgt
Brennstoffspiegel: Rohöl zieht vorm Wochenende ins Plus, Heizöl folgt
… positiver News von den Märkten) gegen die Notenbank-Tristesse der vergangenen beiden Tage durchzusetzen. Dem Heizöl macht das zunächst einmal nicht so viel aus – denn die Preisbildung der Händler und die Bestellungen der Kundschaft dürften sich zeitlich im Wesentlichen vor dieser Hausse abgespielt haben. Es geht im bundesdeutschen Schnitt daher kurz vorm …
Brennstoffspiegel: Rohöl auf hohem Niveau seitwärts
Brennstoffspiegel: Rohöl auf hohem Niveau seitwärts
LEIPZIG. (Ceto) Die Werte, die letztlich die Grundlage für die hiesige Preisbildung beim Heizöl darstellen, haben sich gegenüber gestern Vormittag nicht verändert. Zumindest nicht schlussendlich. Gestern scheiterten bei der Rohölsorte Brent sowohl der Abwärtstest unter 108 Dollar je Barrel, als auch ein dauerhafter Sprung über 109 Dollar. Der Korridor …
Ölpreis: Warten nach der Bescherung
Ölpreis: Warten nach der Bescherung
… zwei Dollar zusätzlich. Noch vermochten es die Notierungen jedoch nicht, die starken charttechnischen Widerstände nachhaltig zu durchbrechen. Denn die Finanzspekulanten, die maßgeblich an der Preisbildung an den Rohstoffmärkten mitwirken, sind sich unsicher, wie weit sie ihr Faible für das Zocken treiben können. Dass das Preisniveau in Anbetracht der …
Bild: Brennstoffspiegel: Rohöl weiter runter – Drastische Verluste beim Heizöl erwartetBild: Brennstoffspiegel: Rohöl weiter runter – Drastische Verluste beim Heizöl erwartet
Brennstoffspiegel: Rohöl weiter runter – Drastische Verluste beim Heizöl erwartet
… nach und kostet derzeit etwas mehr als 96 Dollar. Bei US-Leichtöl (WTI) betrugen die Verluste gut 1,50 Dollar. Binnen 24 Handelsstunden verloren die beiden für die Preisbildung in Europa und Nordamerika relevanten Preissorten gut 5 Dollar. Das Umfeld ist eindeutig weiter preisdrückend und wurde an dieser Stelle schon mehrfach beschrieben. Nur ein aktueller …
Bild: Brennstoffspiegel: Rohöl stabil, Heizöl durch Euro-Gewinne günstigerBild: Brennstoffspiegel: Rohöl stabil, Heizöl durch Euro-Gewinne günstiger
Brennstoffspiegel: Rohöl stabil, Heizöl durch Euro-Gewinne günstiger
… Lediglich bei US-Leichtöl (WTI) könnte es zu Kurssprüngen kommen. Denn da läuft der Handel mit den März-Futures aus, aber eben erst am Abend (MESZ). Für die hiesige Preisbildung dürfte das also gar keine Rolle spielen. Da hilft nur ein Blick auf die Finanzmärkte. Da gestern mehrere Notenbanken massiv US-Dollars auf den Markt warfen, kletterte der Euro …
Bild: Brennstoffspiegel: Häppchenweise aufwärts beim Heizöl-PreisBild: Brennstoffspiegel: Häppchenweise aufwärts beim Heizöl-Preis
Brennstoffspiegel: Häppchenweise aufwärts beim Heizöl-Preis
… EU-Zone bis hin zu einem währungstechnisch wieder gespaltenem Europa, grob in Nord und Süd geteilt. Für den künftigen Absatz von Rohöl, und nur darauf beruht die aktuelle Preisbildung bei diesem hoch investiven Produkt, ist das nicht förderlich. Für den Euro schon gar nicht. Diese sehr ähnliche Situation zu gestern wiederum trieb den Heizölpreis aufgrund …
Bild: Brennstoffspiegel: Rohöl und Euro weiter unter DruckBild: Brennstoffspiegel: Rohöl und Euro weiter unter Druck
Brennstoffspiegel: Rohöl und Euro weiter unter Druck
… (Brent) kostet derzeit gut 106,50 US-Dollar je Barrel. US-Leichtöl (WTI) wird für 16 Dollar darunter gehandelt. Gegenüber dem Wochenbeginn verloren die beiden für die Preisbildung in Europa und Amerika ausschlaggebenden Sorten reichlich 2 Dollar. Das könnte sich aufgrund des preisdrückenden Umfeldes, für das sich aktuell keine Veränderung abzeichnet, …
Brennstoffspiegel: Leitzinssenkung macht Heizöl teurer
Brennstoffspiegel: Leitzinssenkung macht Heizöl teurer
… Niedrigzinspolitik „mehrt das Risiko neuer Spekulationsblasen“. Spekulationen sind im Rohstoffsektor üblich, Rohöl wird von derlei Maßnahmen, die weltweit regelmäßig vorkommen, enorm gepuscht. Die Preisbildung entkoppelt sich dann zunehmend vom Kriterium der Verfügbarkeit. Heute mündet das bei Heizöl Extraleicht in Preissteigerungen in Höhe von 50 Cent pro …
direct/ EUROFORUM Deutschland GmbH: Pharmastandort Deutschland in Gefahr?
direct/ EUROFORUM Deutschland GmbH: Pharmastandort Deutschland in Gefahr?
EUROFORUM-Konferenz: "Arzneimittelpreisbildung" am 9. und 10. Oktober 2007, Berlin Berlin/Düsseldorf, 5. September 2007 - Die Gesundheitsreform hat zu großen Veränderungen bei der Preisbildung innovativer Arzneimittel geführt. Durch zahlreiche neue Verordnungen und Regelungen wie Zwangsrabattierung, Verbot von Naturalrabatten, Aut-idem-Regelung, Einschränkung …
Sie lesen gerade: Preisbildung im Mittelstand