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Ideen für weniger Schulabbrecher

22.06.201516:44 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Mit konkreten Empfehlungen und der Ankündigung eines Konzeptes zur Senkung der Schulabbrecherquote endete der erste Programmdurchlauf des Modellprojekts „Mitarbeiter für Verantwortung“. Die Ergebnisse diskutierten die rund 20 Projektteilnehmer vergangene Woche in Leipzig.



„Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von „Mitarbeiter für Verantwortung“ gebührt großer Dank: Nicht nur für ihre Zeit und ihren Einsatz, sondern auch dafür, dass sie sich auf das Modellprojekt eingelassen haben, das auf (fach)fremdem Terrain Offenheit, Experimentierfreude und Eigeninitiative erfordert“, betont Reinhard Wölpert, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH. „Nur so war es entsprechend des Projektantrags möglich, alternative Lösungsansätze für das nicht nur in Leipzig drängende Problem der Schulverweigerung zu entwickeln und die individuellen Ressourcen, Kompetenzen und Netzwerke für die Thematik nutzbar zu machen.“ Um die Reichweite zu erhöhen, werde das entstehende Konzept zur Senkung der Schulabbrecherquote in die Gremien der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland eingebracht, so Reinhard Wölpert weiter.

Zum Abschluss des Projektes diskutierten die rund 20 Projektteilnehmer, Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung, am Freitag vergangener Woche im Jugend- und Begegnungszentrum „Heizhaus“ in Leipzig-Grünau mit ihren Gästen, darunter Holger Gasse, Bildungspolitiker im Sächsischen Landtag, über die erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen.
Seit September 2014 hatten die Projektteilnehmer über fünf Programmtage und in drei Arbeitsgruppen im Dialog mit Experten und relevanten Akteuren Lösungsansätze für die komplexe Problematik der hohen Schulabbrecherquote erörtert. Diese mündeten nun in der Empfehlung einer Stärkung des präventiven Ansatzes: Beginnend bereits in der frühkindlichen Phase müssten die Bildungsbiographien durch ganzheitliche, langfristige Betreuung positiv beeinflusst, Kinder- und Familienzentren sowie Schulen als Sozialorte verstanden und entsprechend unterstützt werden.

Das angekündigte Konzept gründet auf der Matching-Idee: Durch die Benennung konkreter Bedarfe finanzieller wie ideeller Art durch die ausgewählten Schulen und Kinder- und Familienzentren können engagierte Unternehmen konkret ihre Unterstützungsleistung anbieten. Gleichzeitig helfen die ebenfalls im Projekt entwickelten Indikatoren den Bedarfsträgern, geeignete Instrumente und Initiativen zur Schulabbruchprävention auszuwählen und damit die eingeworbene Hilfe effizient einzusetzen.

Im Programm „Mitarbeiter für Verantwortung“ bearbeiten Führungskräfte in einem intersektoralen Projektteam eine Problemstellung der regionalen Stadtentwicklung. Im Herbst 2015 startet der zweite Programmdurchlauf mit der Aufgabenstellung „Willkommenskultur stärken! Wie kann Wirtschaft Zuwanderung als Potenzial nutzen und stärken?“ „Mitarbeiter für Verantwortung“ ist Teil der Verantwortungsinitiative V FAKTOR der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes wird „Mitarbeiter für Verantwortung“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

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