(openPR) Die junge, alleinerziehende Mutter, der Ex-Häftling und der Schulabbrecher – sie alle haben auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Trotzdem sind sie etwas wert und können bei entsprechender Förderung auch Leistung zeigen. Das veranschaulicht eine aktuelle Doku-Serie im Fernsehen rund um ein Hamburger Restaurant. Im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD – die Chancengeber) ist es seit mehr als 60 Jahren Alltag, solchen Menschen wieder eine Perspektive zu geben und sie in die Gesellschaft zu integrieren.
Unter dem Motto „Keiner darf verloren gehen!“ bietet das CJD jährlich 150.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Die 8.000 Mitarbeitenden kümmern sich in der Beruflichen Bildung um Jugendliche mit Handicap – wie einer Lernbeeinträchtigung – und bieten Teilzeitausbildungen für junge Mütter. Projekte für Schulverweigerer vermit-teln den Jugendlichen wieder Spaß am Lernen oder zeigen, dass ihre Bega-bungen eher auf der praktischen Seite liegen. Im ‚Projekt Chance’ des CJD Creglingen absolvieren straffällig gewordene junge Männer statt einer Haft-strafe ein spezielles soziales Training – das konsequent die Übernahme von Verantwortung, Zuverlässigkeit und das soziale Engagement jedes Einzelnen fordert.
Grundlage der Arbeit im CJD ist das christliche Menschenbild. Das bedeutet: Jeder Mensch ist gleich wertvoll, mit seinen Stärken und Schwächen. Jeder Mensch soll mit seinen individuellen Begabungen gefördert werden - daraus leiten die Mitarbeitenden des CJD eine ganzheitliche Pädagogik ab. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen nicht nur eine schulische und berufliche Perspektive gewinnen, sondern auch ihre Persönlichkeit entwickeln. Dazu dienen die vier CJD Kernkompetenzen: Politische Bildung, Sport- und Gesundheitspädagogik, Musische Bildung sowie die Religionspä-dagogik.
Weitere Informationen zum Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. gibt es im Internet unter: www.cjd.de.










