(openPR) Mit großen Augen betraten am Donnerstag neun Kinder der Städtischen integrativen Kindertagesstätte Gretenberg in Erkrath das St. Josef Krankenhaus Haan. Sie besuchten die OP-Räumlichkeiten und durften Gipsverbände anlegen.
„Wer von euch war denn schon einmal im Krankenhaus“, fragt Dr. Peter Rensmann. Die prompte Antwort kommt von der sechsjährigen Elif Su: „Ich, als ich mein Bein gebrochen hatte.“ Die Zuhörer des Chefarztes der Anästhesie und Intensivmedizin am St. Josef Krankenhaus Haan sind die neun Wackelzahnkinder aus der Städtischen integrativen Kindertagesstätte Gretenberg in Erkrath. Am Donnerstag konnten die baldigen Schulkinder hinter die Kulissen des Haaner Krankenhauses gucken. „Eine befreundete Kindergartengruppe gab uns den Tipp nach Haan zu kommen“, sagt Erzieherin Lilian Muthmann. Kollegin Siegrid Schünemann ergänzt: „Wir versuchen, den Kindern möglichst viel vor dem Schuleintritt zu zeigen. Diese Besuche sind Lebenseinblicke und eine spannende Erfahrung.“
Bei dem Besuch erklärt Dr. Peter Rensmann den Kindern die Abläufe im OP, vom Aufklärungsgespräch bis zum Wachwerden im Aufwachraum. Nebenan gipst der stellvertretende OP-Leiter Thomas Herbertz die Arme der geteilten Kindergruppe ein. „Etwa einmal im Monat kommt eine Einrichtung zu uns. Vor gut zehn Jahren fing das an, als unsere eigenen Kinder uns hier besucht haben“, erzählt Thomas Herbertz. Auf dem OP-Tisch vor Dr. Peter Rensmann liegt Elif Su und wird an Elektroden angeschlossen. Kurze Zeit später sind ihre Vitalzeichen auf dem Monitor zu sehen. „Tut irgendetwas davon weh“, will Dr. Peter Rensmann von seiner Patientin wissen und erntet ein klares „Nein“. „Es ist wichtig, dass wir den Kindern diese Chance geben und sie so Vertrauen in einen vorher unbekannten Ort und die vielen Mitarbeiter hier aufbauen können“, sagt der Chefarzt und freut sich schon auf ein gesundes Wiedersehen: „Vielleicht treffen wir uns in ein paar Jahren hier als Arbeitskollegen.“
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