(openPR) Eine neue Herausforderung ging für die Auszubildenden der Katholischen Bildungszentrum Haan GmbH (KBZ) in der Gesundheits- und Krankenpflege am Donnerstag zu Ende. Sie übernahmen die Leitung auf Stationen in drei der an das KBZ angeschlossenen Krankenhäuser, St. Martinus in Langenfeld, das zur gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe gehört, und den Einrichtungen der Kplus Gruppe, St. Lukas Klinik in Solingen und das St. Josef Krankenhaus Haan.
54 Schülerinnen und Schüler der beiden Oberkurse der Katholischen Bildungszentrum Haan GmbH (KBZ) konnten ihre bisher erlernten Ausbildungsinhalte nun in einer neuen, ungewohnten Situation unter Beweis stellen. Mehrere Tage leiteten sie selbstständig vier Stationen in drei Krankenhäusern. Im St. Josef Krankenhaus Haan und im St. Martinus Krankenhaus Langenfeld lagen jeweils die Stationen der Inneren Medizin unter Führung der Pflegeschüler, in der Solinger St. Lukas Klinik waren es die Fachbereiche Neurologie und Onkologie. „Für Notfälle oder nicht übertragbare Tätigkeiten wie die OP-Begleitung, stehen erfahrene Gesundheits- und Krankenpfleger sowie die Stationsleitungen und Lehrkräfte des KBZ bereit“, erklärt Schulleiter Christoph van de Loo. Man versuche aber, sich so weit es geht im Hintergrund zu halten. Mit dem Beginn der Frühschicht am vergangenen Samstag ging die Verantwortung auf die Auszubildenden über. Sie sollten einen möglichst realistischen Eindruck der umfangreichen und verantwortungsvollen Tätigkeiten bekommen. Dazu gehörte neben der Pflege der Patienten, auch das Erstellen von Dienstplänen zu den Aufgaben. „Die Herausforderung ist, in allen Situationen den Überblick zu behalten“, resümiert Julia Waßong, Auszubildende in Langenfeld.
Um eine Eingewöhnungszeit zu ermöglichen, startet die Projektwoche bewusst zum Wochenende. „Dann finden keine Untersuchungen statt und die Schülerinnen und Schüler können sich für den größeren Betrieb ab Montag einspielen“, erklärt Sandra Meinen, Stationsleitung auf der Solinger Neurologie. Teamarbeit ist eines der vorrangigen Ziele im Führungsprojekt. „Hinzukommen das Austesten der eigenen Grenzen oder das Anwenden und auch Weitergeben von gelernten Dingen“, sagt Christoph van de Loo. Man komme damit auch der Verpflichtung nach, die Pflegeschüler kurz vor dem Examen auf die Zeit danach vorzubereiten. „Im Ausbildungshaus gibt es nach der Prüfung vielleicht noch eine Art Welpenschutz, andere Krankenhäuser erwarten von jedem examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger gleiche Kenntnisse, unabhängig von der Berufserfahrung“, betont Jens Robra, Pflegedirektor der St. Lukas Klinik. Dann kann es für die Examinierten in vielen Bereichen der Gesundheitsbranche weitergehen. „Auf Station oder in Weiterbildungen, aber auch in Psychiatrien, in der Altenpflege oder im ambulanten Pflegedienst“, so Maria Wittke, Pflegedirektorin am St. Martinus Krankenhaus, über die Perspektiven. Im KBZ beginnt die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege gleich zwei Mal im Jahr. Für den Start im Februar sind noch ein paar wenige Ausbildungsplätze frei. Einen ersten Test kann man auf der Webseite www.kbz-haan.de machen, bei dem Wunsch nach einem Praktikum sind die Pflege-Direktoren der jeweiligen Krankenhäuser die richtigen Ansprechpartner.











