(openPR) Zum 1. Oktober dieses Jahres beginnen wieder zahlreiche Gesundheits- und Krankenpfleger ihre Ausbildung an Hessischen Kliniken. Das NRW Neurologische Reha-Zentrum Wiesbaden ist seit 2005 Ausbildungspartner der HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken sowie des JoHo St. Josefs-Hospitals Wiesbaden und hält auch 2010 für die Pflegeschüler ein spezielles Ausbildungsangebot in der neurologischen Rehabilitation bereit.
Die Fachklinik für Neurologische Frührehabilitation und Ambulante Rehabilitation behandelt Patienten mit Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Rückenmarksschädigungen und neben anderen neurologischen Erkrankungen auch Patienten, die an Multipler Sklerose oder Morbus Parkinson erkrankt sind. „Die Betreuung dieser schwer- und schwerstbetroffenen Patienten bedarf deshalb einer besonderen Pflege, die die Schüler während ihrer praktischen Ausbildung am NRW in Begleitung einer Praxisanleiterin erlernen“, weiß Sabine Bourges, Pflegedienstleiterin am Reha-Zentrum in Wiesbaden.
Das Reha-Zentrum begleitet jährlich etwa 20 Schüler der Dr. Horst Schmidt Kliniken und des St. Josefs-Hospitals bei ihrer Ausbildung im Bereich Neurologie. Das spezielle Lernangebot richtet sich an Gesundheits- und Krankenpflegeschüler, die ihr erstes Ausbildungsjahr bereits absolviert haben. In der Regel dauert die Ausbildung am NRW drei bis sechs Wochen. In dieser Zeit sind die Schüler einer Bezugspflegekraft zugewiesen, die sie in die aktivierende Pflege mit den Patienten einweist. „Angesichts des Pflegenotstandes in Deutschland, sind wir sehr darum bemüht unseren Schülern eine optimale Ausbildung zu ermöglichen. Um gezielt auf Lerninhalte eingehen zu können, bilden wir pro Station in der Regel nur einen Pflegeschüler aus“, betont die Pflegedienstleiterin. An der Seite einer Praxisanleiterin erlernen die Schüler neben den praktischen Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Verabreichen von Essen und Trinken bei Patienten mit Schluckstörungen, auch den Umgang mit Angehörigen, die eng in die Therapeutische Pflege einbezogen werden. Denn die Integration von Angehörigen ist neben der Förderung der Patienten in ihrer Selbstständigkeit, ihrer Motivaton sowie der Verbesserung der Sprache und der Schluckfunktion ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil des Rehakonzeptes.










