(openPR) Kurze Weg, enge Abstimmung, gute Behandlungserfolge – so lässt sich das Konzept des Rheinisch-Bergischen Lungenzentrums Leverkusen kurz beschreiben. Am St. Remigius Krankenhaus Opladen arbeiten Lungenspezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen eng zusammen. Das bietet viele Vorteile für die Patienten. Jetzt wurde das Zentrum für Lungenerkrankungen aller Art zertifiziert.
Es ist Lungenwetter. „Im Herbst und im Winter werden die meisten Lungenkrankheiten diagnostiziert“, sagt Dr. Marc Spielmanns. Hartnäckige Verschleimungen, beharrlicher Husten – da ordnet der Hausarzt zur Abklärung schon einmal ein Röntgenbild an. Ist dort ein Schatten zu sehen, deutet das auf eine ernste Erkrankung hin, die weiter abzuklären ist. „Die Lunge ist nicht gut mit Nerven versorgt, daher haben die Patienten keine Schmerzen“, sagt Lungenspezialist Dr. Marc Spielmanns. „Außerdem wachsen bösartige Tumore der Lunge deutlicher schneller als Geschwulste in anderen Organen.“
Die beste Therapie gerade bei bösartigen Erkrankungen der Lunge ist noch immer die Operation. „Da die Tumore oft so spät entdeckt werden, sind allerdings nur 25 bis 30 Prozent überhaupt noch operabel“, sagt Chefarzt Dr. Dirk Wassenberg. Als Thoraxchirurg ist er speziell ausgebildet, um Operationen an der Lunge, des Brust- und Mittelfells durchzuführen. „Wir versuchen immer, so viel Lungengewebe wie möglich zu erhalten, da das Lungengewebe nicht nachwachsen kann.“ Spezielle Operationstechniken auch unter Einsatz eines Dioden-Lasers helfen dabei.
Das Rheinisch-Bergische Lungenzentrum Leverkusen fußt auf drei Säulen: der Lungenheilkunde mit besonderen Diagnose- und internistischen Therapiemöglichkeiten, die Thoraxchirurgie und die pneumologisch ausgerichtete ambulante Rehabilitation. So können Patienten mit akuten, chronischen, aber auch mit bösartigen Erkrankungen der Lunge auf kurzen Wegen gemeinsam und umfassend an einem Ort behandelt werden. Das Zentrum hat sich – erfolgreich – der Überprüfung durch unabhängige Experten gestellt. „Die Prüfer schauen sich wirklich alles an: die Übergabe des Patienten an der OP-Schleuse, die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen, die Aufbereitung der Instrumente“, sagt Qualitätsmanagerin Katja Badekow. „Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch im normalen Klinikalltag.“
Eine solche Überprüfung kostet Geld. „Das ist es uns wert“, sagt Krankenhaus-Direktor Dr. Martin Biller. Schließlich gehe es ja darum, für die Patienten immer besser zu werden. „Da ist der Blick von außen manchmal sehr hilfreich.“
Die Zahl der Lungenerkrankungen ist weltweit steigend. In manchen Ländern wie beispielsweise in England sind sie bei den Todesursachen schon trauriger Spitzenreiter. „Hauptrisiko ist noch immer das Rauchen“, sagt Dr. Marc Spielmanns. Aber auch andere Schadstoffe, die über die Atemluft in die Lungen gelangen, sind gefährlich. Und die E-Zigarette? „Wir können erst in zehn oder 15 Jahren sagen, ob die so eingeatmeten Substanzen die Lunge nicht auch schädigen.“










