openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Unternehmen setzen auf Incident Response gegen Cyber-Attacken

11.06.201516:21 UhrIT, New Media & Software

(openPR) London/München, 11. Juni 2015: Unternehmen wollen ihre Ausgaben und Aktivitäten für Cyber Security künftig stärker auf Lösungen und Verfahren zur Erkennung von Störfällen und entsprechenden Reaktionen (Incident Response) verlagern. Bisherige Sicherheitslösungen reichen nicht aus, um Angriffe zu stoppen. Stattdessen heißt es nun, die Folgeschäden zu minimieren. Dies belegt eine aktuelle Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC – a CXP Company.



Unternehmen geben derzeit 77 Prozent ihrer IT-Sicherheits-Budgets für herkömmliche Präventions- und Schutzmaßnahmen wie „Endpoint“-Lösungen und Firewalls aus. Doch lassen sich dadurch die Cyber-Attacken nicht immer aufhalten. Allein in den letzten zwölf Monaten registrierten 67 Prozent der von PAC befragten Unternehmen Sicherheitsverletzungen, über einen längeren Zeitraum betrachtet war sogar jedes Unternehmen schon einmal Opfer eines externen Angriffs. Für die Studie „Incident Response Management. How European Enterprises are Planning to Prepare for a Cyber Security Breach“ wurden 200 IT-Entscheider und Sicherheitsverantwortliche aus Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt, die zusammen 60 Prozent des westeuropäischen Cyber Security-Markts ausmachen. Unterstützt wurde die Studie von FireEye, HP, Telefonica und Resilient Systems.

Mit den Sicherheitsverletzungen steigen auch die dadurch verursachten Kosten. Sie liegen laut Untersuchung aktuell bei durchschnittlich 75.000 Euro an direkten Kosten – ganz zu schweigen von Geschäftsausfällen und Imageschaden. Ein bis sechs Mannmonate sind nach eigenen Aussagen nötig, um sich von einem Angriff zu erholen.

Angriffe werden erst nach Monaten bemerkt

Umso wichtiger ist es daher, wenn schon nicht den Angriff so doch zumindest den verursachten Schaden einzudämmen. Dem entgegen steht indes, dass 69 Prozent der Unternehmen die Sicherheitsverletzung teilweise erst nach bis zu sechs Monaten bemerken. Entsprechend wächst das Interesse an Lösungen und Verfahren, die bereits erfolgte Sicherheitsverletzungen schnell erkennen und darauf reagieren (neudeutsch: Incident Response). So entfallen mittlerweile laut PAC-Studie 23 Prozent der IT-Sicherheits-Ausgaben von Unternehmen auf entsprechende Lösungen. In den kommenden zwei Jahren sollen es 39 Prozent sein.

„Die Firmen finden sich damit ab, dass Cyber-Angriffe unvermeidbar sind“, kommentiert Duncan Brown, Research Director bei PAC und verantwortlicher Autor der Studie. „Sie geben nicht länger einen Großteil ihrer Sicherheits-Budgets für Prävention aus, sondern planen ausgewogenere Budgets für den Umgang mit Cyber-Attacken.“

Die Unternehmen müssten sich außerdem grundsätzlich besser auf Angriffe aus dem Internet vorbereiten, fordert Brown. „86 Prozent der Firmen glauben, auf einen Cyber-Angriff vorbereitet zu sein“, aber 39 Prozent haben keinen Bereitschaftsplan für Sicherheitsverletzungen aus dem Internet!“

Die Sponsoren der Studie bestätigen PACs Einschätzung

„Cyber-Attacken werden immer stärker individuell angepasst, wodurch die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der betroffenen Unternehmen viel nachhaltiger sind“, erläutert Greg Day, EMEA VP & CTO, FireEye. „Dies zeigt, dass es sich die Unternehmen nicht länger leisten können, sich nur auf Abwehr zu konzentrieren – sondern auch auf Incident Response setzen müssen. Aber sind die Firmen wirklich vorbereitet? Die Studie verdeutlicht bestehende Diskrepanzen zwischen dem Vertrauen der Firmen in ihre Fähigkeit, auf Angriffe zu reagieren, und den tatsächlichen Fähigkeiten. Am häufigsten fehlt es an den erforderlichen Fachkräften, und diese Lücken können in der Regel nicht schnell gestopft werden. Die auf EU-Ebene diskutierten Vorschläge für Meldevorschriften werden viele Unternehmen vor enorme Herausforderungen stellen.“

„Vergessen Sie nicht, dass wir als abwehrende Seite immer richtig liegen müssen, während die Angreifer nur einmal Glück haben müssen“, meint Arthur Wong, Senior Vice President of Enterprise Security Services bei HP. „Angesichts der heutigen Bedrohungslage geht es nicht mehr um die Frage, ob Ihr Unternehmen angegriffen wird, sondern wann, und die Art Ihrer Reaktion auf unvermeidbare Attacken kann sich dauerhaft auf Ihr Geschäft und das Ansehen Ihrer Marke auswirken.“

Das Outsourcing von Incident Response ist die Regel

Mit der steigenden Nachfrage nach Incident-Response-Lösungen ist laut Untersuchung auch das Interesse an entsprechenden externen Dienstleistern gewachsen, um so Kosten zu reduzieren und schnell auf das erforderliche Fachwissen zugreifen zu können.

Im Gegensatz zur Bereitstellung von Ressourcen für Cyber Security in den meisten Firmen ist der Bezug von Incident Response von Drittanbietern laut Studie heute der Regelfall. „69 Prozent der Unternehmen nutzen externe Ressourcen, um auf Cyber-Angriffe zu reagieren“, so Brown. „Diese Nutzung von externen Incident-Response-Dienstleistungen ist eine langfristige Strategie. Die Firmen planen, bei Bedarf auf Spezialisten zurückzugreifen.“

Zwar hätten die meisten CISOs (Chief Information Security Officers) Bedenken, die Sicherheit auszulagern, da sie einen Verlust von Visibilität und Kontrolle befürchten. Bei Incident Response sei es aber besser, über externe Ressourcen zu verfügen – eventuell auf Vorschussbasis – statt internes Personal im Fall eines Angriffs von seinen Hauptaufgaben abzuziehen. „Auch wenn Cyber-Attacken unvermeidbar sind, so lassen sich ihre Beschaffenheit und ihr zeitliches Auftreten nicht vorhersehen.“

Die Studie steht zum kostenlosen Download auf der PAC-Webseite bereit: https://www.pac-online.com/incident-response-management

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 857468
 625

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Unternehmen setzen auf Incident Response gegen Cyber-Attacken“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Pierre Audoin Consultants (PAC)

Bild: CIOs rücken DevOps ins Zentrum ihrer Innovationsbemühungen
CIOs rücken DevOps ins Zentrum ihrer Innovationsbemühungen
München, 23. November 2015: Das DevOps-Konzept, die Softwareentwicklung und den IT-Betrieb enger aufeinander abzustimmen, trifft den Nerv von IT-Leitern in deutschen Unternehmen. Dies ist ein wesentliches Ergebnis der neuen Studie „DevOps – Reality Check in deutschen Unternehmen“ des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC. Demnach stufen die meisten leitenden IT-Manager DevOps angesichts kürzerer Innovationszyklen in der Softwareentwicklung als unverzichtbares Thema ein. Die wichtigsten Ziele von DevOps-Initiativen sind demnach die schne…
Bild: Trotz Innovationspotenzial fremdeln SAP-Kunden noch mit S/4 HANA
Trotz Innovationspotenzial fremdeln SAP-Kunden noch mit S/4 HANA
München, 27. Oktober 2015: S/4 HANA ist bei SAP-Kunden ein wichtiger Punkt auf der IT-Agenda. Allerdings wird das neue Kapitel in der SAP-Geschichte derzeit eher als Pflichtprogramm empfunden, weniger als Innovationsmotor, wie die aktuelle Studie „S/4 HANA – Relevanz für SAP-Kunden, Erwartungen und Hindernisse“ des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC zeigt. Zwei Drittel der Unternehmen, die SAP im Einsatz haben, beschäftigen sich aktiv mit S/4 HANA, sehen klare Vorteile und verfolgen konkrete Ziele. Soweit so gut. Schlecht jedoch, das…

Das könnte Sie auch interessieren:

Einfach, effizient, transparent: Dell bringt neue IT-Sicherheitslösungen für Endgeräte auf den Markt
Einfach, effizient, transparent: Dell bringt neue IT-Sicherheitslösungen für Endgeräte auf den Markt
… Response Unternehmen alle wesentlichen Funktionen, die sie zum Schutz ihrer PCs und Daten benötigen. Die CrowdStrike-Lösung schützt in Echtzeit gegen jede Art von Cyber-Attacken. Die Verhaltensanalyse RedCloak der Dell-Tochter Secureworks liefert dabei einen Überblick, wo, wann und wie ein Unternehmen mit einem IT-Sicherheitsvorfall zu rechnen hat. Entsprechend …
Bild: Digital Recovery: Praxisnahe Incident-Response-Strategien
Digital Recovery: Praxisnahe Incident-Response-Strategien
Cyberangriffe mit Verschlüsselungstrojanern setzen Unternehmen immer häufiger unter enormen Druck. Ob ein Betrieb nach einer Ransomware-Attacke zeitnah wieder arbeitsfähig ist oder in einen langwierigen Stillstand gerät, entscheidet sich maßgeblich an der Reaktion in den ersten Stunden und an der Qualität der Backup-Strategie. Fallstudien aus der Praxis …
Bild: KI in Cyberangriffen: Gefahr für Firmen laut Digital Recovery
KI in Cyberangriffen: Gefahr für Firmen laut Digital Recovery
… Verschlüsselungstrojaner gefährlicherCyberangreifer setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz, um Verteidigungsmechanismen schneller zu umgehen. So erkennen KI-Algorithmen gezielt Schwachstellen in Unternehmensnetzwerken und adaptieren ihre Angriffsmethoden in Echtzeit. Für viele IT-Teams wird die Abwehr dadurch zur nahezu unlösbaren Herausforderung. …
Bild: Datenrettungslabor von Digital Recovery PHD GmbH stärkt Cyberabwehr
Datenrettungslabor von Digital Recovery PHD GmbH stärkt Cyberabwehr
… komplexe IT-Notfälle noch schneller und effektiver bearbeiten zu können. Mit modernster Ausstattung und Spezialisten für Ransomware-Datenrettung positioniert sich das Unternehmen nicht nur als regionale, sondern auch als internationale Anlaufstelle für cyber-resilientes Backup und Datenwiederherstellung.Strategischer Ausbau: Neue Maßstäbe bei Incident …
Bild: Digital Recovery: Cyber-Resilienz für Start-ups
Digital Recovery: Cyber-Resilienz für Start-ups
… abrupt zu beenden.Cyber-Resilienz für Start-ups: Schutz jenseits klassischer BackupsDie wachsende Bedrohung durch Ransomware trifft gerade Start-ups empfindlich. Während große Unternehmen spezialisierte IT-Sicherheitsteams beschäftigen, kämpft die Start-up-Szene oft noch mit limitierten Ressourcen. Genau hier setzt Digital Recovery an: Mit cyber-resilienten …
Bild: Incident Response nach LockBit 5.0-Angriffen: Zwei Fälle aus Deutschland
Incident Response nach LockBit 5.0-Angriffen: Zwei Fälle aus Deutschland
Cyberangriffe mit Ransomware gelten in vielen Unternehmen noch immer als beherrschbares Risiko. Zwei aktuelle Vorfälle aus Deutschland zeigen jedoch, wie schnell moderne Angriffsszenarien etablierte Schutz- und Wiederherstellungsmechanismen aushebeln können. In beiden Fällen waren nicht nur produktive Systeme betroffen, sondern auch die vorhandenen Backup-Infrastrukturen …
Bild: DORA-Anforderungen an IT- & Cyber-Sicherheit am 29. Juni 2026
DORA-Anforderungen an IT- & Cyber-Sicherheit am 29. Juni 2026
… nehmen zu, Angriffsvektoren werden komplexer und gleichzeitig zeigen Prüfungen gravierende Schwächen in der IT- und Cyber-Sicherheitsarchitektur vieler Banken, Unternehmen und Dienstleister. Sicherheitsmaßnahmen sind zwar implementiert, greifen jedoch nicht durchgängig. Incident-Response-Prozesse sind unklar, Schwachstellen werden nicht konsequent priorisiert …
Bild: SPS 2017: Airbus CyberSecurity präsentiert IT-Security-Tools für den Schutz von ICS-Umgebungen
SPS 2017: Airbus CyberSecurity präsentiert IT-Security-Tools für den Schutz von ICS-Umgebungen
… Zugriffe erkannt werden und wie generiert man die benötigte Transparenz für die Vorgänge im Netzwerk? Welches sind dabei die entscheidenden Cybersicherheitsmaßnahmen, die Unternehmen treffen müssen, um die Stabilität ihrer IT- und industriellen Infrastruktur sicherzustellen? Diese und andere Fragen beantworten Airbus CyberSecurity mit Stormshield auf …
Bild: Informationssicherheit: Theorie und Realität klaffen weit auseinanderBild: Informationssicherheit: Theorie und Realität klaffen weit auseinander
Informationssicherheit: Theorie und Realität klaffen weit auseinander
ISMANING, Deutschland, 26. Juni 2019 - Die Bedeutung eines umfangreichen Sicherheitskonzeptes für Unternehmen und Gesellschaft ist weithin bekannt. Das zeigt auch der aktuelle Risk:Value-Report von NTT Security. Dennoch stuft nicht einmal jeder Zweite die eigenen kritischen Daten als „vollkommen sicher“ ein. Den jährlichen Risk:Value-Report erstellt …
NTT Com Security erweitert Zusammenarbeit mit RSA in Deutschland im Bereich Cyber-Defense-Services
NTT Com Security erweitert Zusammenarbeit mit RSA in Deutschland im Bereich Cyber-Defense-Services
… müssen Bedrohungen rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Traditionelle Signatur-basierte und präventive Kontrollen reichen nicht aus, um Malware und fortschrittliche Cyber-Attacken zu stoppen und zu verhindern. Um auf hochentwickelte Bedrohungen zu reagieren, greifen Unternehmen auf Endpunkt-Lösungen und Forensik-Werkzeuge zurück, mit …
Sie lesen gerade: Unternehmen setzen auf Incident Response gegen Cyber-Attacken