(openPR) – 20. bis 22. Mai 2003, Maimarkthalle Mannheim
Saarbrücken, 10. März 2003. KOMCOM, Deutschlands größte IT-Fachmesse für den Public Sector, öffnet in diesem Jahr zum achten Mal ihre Tore. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass es in der öffentlichen Verwaltung keinen Aufgabenbereich gibt, zu dem sich bei der KOMCOM nicht die passende Lösung finden lässt. 240 Aussteller sind bei der vertreten und präsentieren den Fachbesuchern aus der öffentlichen Verwaltung über 1.000 Produkte und Dienstleistungen , die speziell auf die Anforderungen in Ämtern, Behörden und öffentlichen Einrichtungen zugeschnitten sind.
Bei der präsentieren sich zum dritten Mal die Marktführer der GIS-Branche mit speziellen Lösungen für die Anwender aus der öffentlichen Verwaltung. Mehr als 60 führende Unternehmen werden bei der ihre Lösungen aus dem Bereich der Geografischen Informationssysteme vorstellen.
Um die wachsende Datenmenge beherrschbar zu machen, greifen Kommunen, Landesbehörden, Stadtwerke und Zweckverbände auf den Einsatz Geografischer Informationssysteme zurück. GIS-Lösungen helfen, Informationen schneller zu verarbeiten und in der benötigten Form bereitzustellen.
E-Government ohne GIS scheint heute kaum noch möglich, bedenkt man, dass über 80 Prozent der verwendeten Daten einen Raumbezug haben. Vor allem durch die wachsende Verfügbarkeit von Geobasisdaten, wobei ALK und ALB die Grundlage bilden, hat sich GIS von einer komplizierten Spezialtechnologie zu einer Standardanwendung entwickelt, die in allen Bereichen angewendet werden kann. Dazu trägt auch die Entwicklung bei, Geodaten zunehmend in Standard-Datenbanken zu erfassen und über offene Schnittstellen für unterschiedliche Fachanwendungen nutzbar zu machen. Durch die raumbezogene Auswertung von Daten und die Verknüpfung verschiedener Fachanwendungen lassen sich komplexe Sachverhalte übersichtlich darstellen.
Auch im Bereich der Geografischen Informationssysteme geht der Trend in Richtung Internet. Geodaten können für den Online-Einsatz bearbeitet werden und stehen damit sowohl für externe als auch für interne Zwecke zur Verfügung. Dabei ist es möglich die Anwendungen einfach über einen Standard-Internetbrowser abzurufen. Durch die Standardisierung wird GIS auch für kleine und mittlere Kommunen attraktiv.
Geografische Informationssysteme sind ämter– und behördenübergreifend einsetzbar und können von jedem Mitarbeiter innerhalb der Verwaltung genutzt werden. Bei der Frage nach der richtigen GIS-Softwarelösung muss die Integrierbarkeit in vorhandene Strukturen überprüft und berücksichtigt werden. Es ist daher sinnvoll, Ansprechpartner aus allen beteiligten Stellen in den Entscheidungsprozess miteinzubeziehen, denn neben den technischen Voraussetzungen müssen auch die Bedürfnisse der Anwender beachtet werden, wenn das Geoinformationssystem optimal und verwaltungsweit genutzt werden soll.
Generell hat sich GIS inzwischen zu einem bedeutenden Wirtschaftsgut entwickelt, auch wenn die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft werden. Experten schätzen, dass der gesamte GIS-Markt in Deutschland ein Potential in sich trägt, dass in den Milliarden-Euro-Bereich geht. Die Nachfrage nach Geodaten kommt dabei vor allem aus den Bereichen Energie, Telekommunikation und Entsorgung. Standardisierung der Daten ist auch bei der Vermarktung von Geodaten ein wichtiger Faktor.
Bei der verschaffen sich die Mitarbeiter aus der öffentlichen Verwaltung einen umfassenden Überblick über die aktuellen Trends im Bereich der Geografischen Informationssysteme. Gemeinsam mit den Ausstellern werden konzeptionelle Lösungsansätze geschaffen, die eine Grundlage für die erfolgreiche Einführung eines Geoinformationssystems sind.
Zur umfassenden Information tragen auch die zahlreichen Workshops bei, die sich mit dem Thema Geografische Informationssysteme befassen








