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Charité beliebtester Arbeitgeber bei Medizin-Studierenden

20.05.201507:59 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Charité beliebtester Arbeitgeber bei Medizin-Studierenden
Universum Student Survey 2015: Top 10 Arbeitgeber - Studierende Medizin- und Gesundheitswiss
Universum Student Survey 2015: Top 10 Arbeitgeber - Studierende Medizin- und Gesundheitswiss

(openPR) Die Charité - Universitätsmedizin Berlin ist für angehende Mediziner und Studierende des Gesundheitswesens der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Den zweiten Platz belegt das Universitätsklinikum Heidelberg. Auf Platz drei folgt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Studierende der Medizin und des Gesundheitswesens erwarten von ihrem idealen Arbeitgeber ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen in der Zukunft. Ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Privatleben ist das wichtigste langfristige Karriereziel. Der Befragung zufolge wünschen sich die Studierenden Vorgesetzte, denen an der Entwicklung und Förderung ihrer Mitarbeiter gelegen ist, die offen kommunizieren und die Visionen und Werte ihres Unternehmens glaubwürdig vermitteln. Dies sind Ergebnisse einer Studie des internationalen Beratungsunternehmens Universum, das 1746 Studierende der Medizin und des Gesundheitswesens nach ihren langfristigen Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere befragte.



Unterschiedliche Bewertung von Arbeitgebern bei weiblichen und männlichen Medizinern

Das Top-Ten-Ranking der männlichen und weiblichen Mediziner unterscheidet sich nur unwesentlich. Die Charité liegt sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern auf den ersten Platz. Bei den Frauen liegt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf Platz zwei, bei den Männern ist es das Universitätsklinikum Heidelberg. Größere Unterschiede zeigen sich jedoch, wenn man die Platzierungen in den Top 50 in den Blick nimmt. BASF, in der Gesamtwertung auf Platz 34, liegt bei den Frauen auf Platz 40, bei den Männern jedoch auf Platz 16 – eine Differenz von 34 Positionen. Weitere Arbeitgeber mit hohen Differenzen bei Männern und Frauen sind die Universitätsmedizin Greifswald, die in der Gesamtwertung auf Platz 21 liegt, bei den Frauen aber nur Platz 36 erreicht, bei den Männern Platz 17. Auch das Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität (Gesamt: Platz 40), Roland Berger Strategy Consultants (Gesamt: Platz 60) und The Boston Consulting Group (Gesamt: Platz 29) sind bei Männern beliebter als bei Frauen – alle weisen Differenzen von jeweils 17 Positionen auf.

Nachwuchsmedizinerinnen haben andere Erwartungen an den Arbeitgeber als Männer

Ein Arbeitgeber ist für die Studierenden der Medizin und des Gesundheitswesens besonders begehrt, wenn er ein attraktives Grundgehalt bietet. Aber den angehenden Medizinern ist auch ein freundliches Arbeitsumfeld wichtig sowie Jobsicherheit, Weiterbildungsmöglichkeiten, ein hohes Einkommen in der Zukunft und Führungskräfte, die sie in ihrer Entwicklung fördern. Auch in diesem Punkt unterscheiden sich die weiblichen von den männlichen Nachwuchsmedizinern: Für die Frauen ist ein freundliches Arbeitsumfeld das wichtigste Kriterium für die Beurteilung der Attraktivität eines Arbeitgebers, für die Männer ist dieser Aspekt weniger wichtig und liegt lediglich auf dem siebten Patz. Noch größer ist der Unterschied bezüglich der Jobsicherheit: Während für die Frauen die Jobsicherheit den dritten Platz in einem Katalog von insgesamt 40 Kriterien einnimmt, liegt die Sicherheit des Arbeitsplatzes bei den Männern auf Platz 15 in diesem Kriterienkatalog.

Work-Life-Balance wichtigstes langfristiges Karriereziel

Die Work-Life-Balance, also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben, ist für die Nachwuchsmediziner das wichtigste langfristige Karriereziel, gefolgt von Jobsicherheit und einer Arbeitsstelle, die intellektuelle Herausforderung bietet. Wesentlich wichtiger als Studierenden anderer Fachbereiche ist den Nachwuchsmedizinern, sich dem Gemeinwohl zu widmen und das Gefühl zu haben, dem öffentlichen Wohl zu dienen.

Wenn man die angehenden Mediziner fragt, was sie mit Work-Life-Balance verbinden, zeigt sich, dass es ihnen am wichtigsten ist, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören, dass im Unternehmen ein positives Arbeitsklima herrscht und dass sie finanzielle Stabilität und ausreichend Freizeit haben.

Gehaltslücke: Frauen erwarten 6420 Euro weniger Jahresgehalt

Die Gehaltserwartungen von weiblichen Studierenden liegen über alle Fachbereiche hinweg weitaus niedriger als die ihrer männlichen Kommilitonen. So erwarten die Frauen im Durchschnitt ein um etwa 8000 Euro niedrigeres Jahresgehalt beim Berufsstart als die Männer. Diese Gehaltslücke zeigt sich auch bei den Nachwuchsmedizinern. Während die Männer mit einem Jahresgehalt von 44 126 Euro beim Einstieg in den Beruf rechnen, erwarten die Frauen lediglich ein Jahresgehalt von 38 032 Euro. Die angehenden Medizinerinnen erwarten also ein um 6094 Euro geringeres Jahresgehalt als die Männer.

Über die Universum Student Survey 2015 in Deutschland

Für die Universum Student Survey 2015 in Deutschland wurden zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 insgesamt 34 607 Studierende an über 150 Hochschulen in Deutschland befragt, darunter 1746 Studierende der Medizin und des Gesundheitswesens. Die Studierenden wurden nach ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren langfristigen Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere gefragt.

Weitere Informationen zur Universum Student Survey 2015: http://universumglobal.com/de/studentsurvey2015/

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