(openPR) 12. Mai 2003
Zum Sprengstoffanschlag im tschetschenischen Snamenskoje, dem vermutlich mehr als 30 Menschen zum Opfer gefallen sind, erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion, Gernot Erler, der sich bis zum 14. Mai zu politischen Gespraechen, die sich vor allem um das Thema Tschetschenien drehen, in Moskau aufhaelt:
Der heimtueckische Sprengstoffanschlag von Snamenskoje ist ein Akt der Barbarei und aufs Schaerfste zu verurteilen. Er zeigt mit aller Brutalitaet, dass Tschetschenien leider noch weit von einer friedlichen Zukunft entfernt ist.
Die Menschen in Tschetschenien sehnen sich nach Frieden und Rechtssicherheit. Die Terroristen, die fuer dieses Attentat verantwortlich sind, handeln nicht im Interesse der tschetschenischen Bevoelkerung.
Die russische Seite sollte alles in ihren Haenden Stehende tun, um ihre mit dem Referendum vom 23. Maerz verbundenen Versprechungen einzuloesen und den Menschen in Tschetschenien wieder eine Zukunftsperspektive zu geben.




