(openPR) Klimaneutrale Kühlschränke, Pakete und Busse: Die Initiative "Hessische Klima- Partner" zeigt, wie Klimaschutz auf innovative Weise umgesetzt wird.
Die vom Hessischen Umweltministerium geförderte Initiative "Hessische Klima-Partner", an welcher sich die Deutsche Bank, Deutsche Post/DHL, Frankfurter Rundschau, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, HEAG mobilo GmbH, KfW Bankengruppe, Neckermann.de GmbH, T-Com und der TÜV SÜD als Partner beteiligen, unterstreicht mit so genannten "klimaneutralen" Projekten die Bedeutung des Klimaschutzes.
Dieser kann kreativ sein: So bietet z.B. Neckermann derzeit eine Kühl- und Gefrierkombination mit klimaneutralem Betrieb an, die Post versendet klimaneutrale Pakete, HEAG mobilo lässt klimaneutrale Busse in Darmstadt fahren und die Frankfurter Rundschau plant das Angebot klimaneutraler Abonnements. Ferner initiiert die Initiative derzeit einen Klimaschutzwettbewerb für Schulen, um auch Jugendliche weiter für die Notwendigkeit zum Klimaschutz zu sensibilisieren.
Für die Unternehmen ist die Rechnung einfach: "Durch das Label ´klimaneutral´ können die Unternehmen ein ganz neues, innovatives Differenzierungsmerkmal für Ihre Waren und Dienstleistungen gewinnen. Somit gibt es einen doppelten Nutzen: Die Unternehmen erlangen einen Wettbewerbsvorteil und das Klima wird durch die eingesparten Emissionen geschützt", sagt Dr. Sascha Lafeld vom Frankfurter Dienstleister 3C climate change consulting, welcher das in 2005 gestartete und aufgrund der großen Resonanz auch in 2006 fortgesetzte Projekt operativ leitet.
"Klimaneutralität entsteht, wenn die bei der Herstellung oder Bereitstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung entstehenden Kohlendioxid-Emissionen berechnet und an anderer Stelle durch zusätzliche Klimaschutzprojekte wieder ausgeglichen und damit eingespart werden", erklärt Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel, Förderer des Projekts.
Das Thema Klimawandel ist zwar weithin bekannt, wird aber in der Öffentlichkeit auf nur wenige Verursacher wie z.B. Energieerzeuger oder die Schwerindustrie zurückgeführt. Umso wichtiger ist daher das entschlossene Auftreten der Hessischen Klima-Partner, um nachhaltige und kreative Wege im Klimaschutz aufzuzeigen. Nur mit dem Einsatz aller Einsparungsmöglichkeiten können die globalen Kohlendioxid-Emissionen langfristig gesenkt werden. Denn die ökonomischen Schäden des Klimawandels steigen weiterhin an. Eine aktuelle Studie des Bundesumweltamtes geht allein für Deutschland ab dem Jahr 2050 von jährlich zu erwartenden Schäden im dreistelligen Milliardenbereich aus. Klimaschadstoff Nummer 1 ist dabei das Treibhausgas Kohlendioxid.
Weitere Informationen unter www.klimaneutral-partner.de
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Kontakt:
Astrid Matuschka
Salmuth Issue Managment
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