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Was Medienhäuser von Startups lernen können

11.05.201514:07 UhrIT, New Media & Software
Bild: Was Medienhäuser von Startups lernen können
Fotograf: Ludwig Schedl / Credit: Medienfachverlag Oberauer/AP
Fotograf: Ludwig Schedl / Credit: Medienfachverlag Oberauer/AP

(openPR) Wien, 11. Mai 2015 - Die Trendscouts Dr. Bastian Schwithal und Volker Zanetti von kindai:projects brachten die Start-Up Experience auf die große Bühne. Beim European Newspaper Congress 2015 in Wien präsentierte kindai:projects 5 Startups aus den USA, Israel, London und Deutschland 500 Zeitungsverlegern und Chefredakteuren, die aus vielen Ländern Europas zum Newspaper Congress gekommen waren, worauf es beim Startup Spirit ankommt.



Den Anfang machte der österreichische Gründer
Leo Widrich, der per Skype Interview aus dem Silicon Valley zugeschaltet wurde. Das junge Software Unternehmen Buffer sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Es wird aktuell mit rund 60 Mio US Dollar bewertet und macht vieles anders als der Rest der US-Startup-Szene. Buffer ist komplett dezentral organisiert. Die aktuell 20 Mitarbeiter arbeiten in 14 Städten in fünf Kontinenten. Zehn spannende Regeln bestimmen die Unternehmenskultur.

„Lass die Leute da arbeiten, wo sie wollen. So kriegt man die Besten weltweit“, so Leo Widrich.
Was Buffer mit ihrer radikalen Firmen-Philosophie bewirken, ist beeindruckend: Sie hinterfragen bestehende Statuten in der Geschäftswelt. Die Jobs bei Buffer sind begehrt. 2.000 bis 4.000 Menschen bewerben sich monatlich bei Buffer. Nach drei Interview-Runden kriegen am Ende nur etwa zwei bis drei Leute eine Stelle angeboten.

Zohar Dayan, Co-Founder und CEO von Wibbitz, eines der innovativsten Startup-Unternehmen aus Israel präsentierte die bisher einzigartige Technologie, die in 10 Sekunden Textbeiträge automatisch in informative Video-Zusammenfassungen umwandelt. Medien können so ohne zusätzlichen Video-Produktionsaufwand mehr Bewegtbilder anbieten. „Die Welt ist reif für Videogeschichten und in dem Format sollten Medien viel mehr erzählen“ sagt Zohar Dayan.

Ist die Zeit reif für edlen und unabhängigen Paid Content? Georg Dahm, Mitgründer des „substanzmagazin.de“ hat als Journalist seine Erfahrung mit hochwertigen Inhalten gemacht, die unter Wert verkauft werden: Aus dieser Zeit zieht er zwei Lehren:

1. Gründliche Geschichten erfordern einen hohen Preis.

2. Es gibt ein Publikum, das bereit ist diesen Preis zu zahlen – solange man das richtige Angebot macht!

Auch hinsichtlich der Vermarktung rät er Verlagen neue Wege zu gehen: „Mit Standard-Bannerformaten vergraulen Sie ihre Leser schneller als sie gucken können.“ Den Start ermöglichte eine Crowdfunding-Kampagne im November 2014. Seitdem veröffentlicht die Redaktion jede Woche einen aufwendig produzierten Beitrag, der alle Möglichkeiten von HTML5 nutzt. Auf der Suche nach neuen Formen im Journalismus sieht er eine neue Zeitenwende: „man kann sich auch mal locker machen und trotzdem seriös sein“

Anders Ibsen, der Gründer von Sharewall aus London zeigte in seinem Vortrag „Von der Paywall zur Sharewall – Neue Wege der Leserbeteiligung“, wie es Verlagen gelingen kann ihre Reichweite deutlich zu steigern, ohne ihre Leser durch Bezahlschranken zu verlieren und wie sie diese Technik auf ihren eigenen Online-Angeboten implementieren können. Bei Sharewall bezahlen die Leser nicht mit Geld, sondern mit „sozialer Währung“, indem sie gelesene Beiträge weiterempfehlen. Dabei werden Social Media, Foren oder Communitys in den Sharing-Prozess mit eingebunden und Bekannte, Teilnehmer einer Community oder fremde Nutzer zur Mediennutzung eingeladen.

Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann, die Gründerinnen von EDITION F, der lt. eigenen Angaben, führenden Business-Lifestyle-Plattform für Frauen, erläuterten auf dem European Newspaper Congress das integrierte Konzept von EDITION F. Im Herzen steht hier ein hochwertiges journalistisches Angebot mit meinungsstarken und serviceorientierten Beiträgen, karrierefördernden Kontakten in der Community, spannenden Unternehmen und Jobs in der Jobbörse sowie interessanten Business-Produkten im Affiliate-Shop.
Mit diesem spannenden neuen Ansatz hat EDITION F den größten unabhängigen Medienpreis, den Lead Award 2014, in der Kategorie „Online Independent des Jahres“ in Silber gewonnen.

Die Zweistündige Startup Experience hat gezeigt wie neue Ideen und Geschäftsmodelle entstehen, abseits und frei vom „Balast“ der Absicherung des „Alt-Geschäfts“ und wie moderner Entrepreneurship funktioniert und damit Innovationskultur aktive gelebt werden kann. „Aus den Vorträgen lassen sich eine Reihe spannender Insights für Medienhäuser ableiten“, so Dr. Bastian Schwithal, Co-Founder von kindai:projects: „Es ist sehr hilfreich das eigene Unternehmen und das Produktportfolio hinsichtlich der folgenden Punkte zu prüfen und zu optimieren:

• Customer Centricity
• Lean-Startup-Approach
• Work Structure
• Work Environment
• Transperency
• Flexibility“

(Quelle: kindai:projects, Berlin)

Mit der Start-Up Experience hat der European Newspaper Congress des Medienfachverlags Oberauer neue Akzente gesetzt und sich des Themas Startup- & Innovationskultur angenommen.
Die nächste kindai:projects Start-Up Experience findet am 20.05.2015 beim Kongress Deutsche Fachpresse 2015 in Frankfurt statt:

http://kongress.deutsche-fachpresse.de/kongress/

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