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Mieten in Berlin stabil – nach 45 Prozent Preissteigerung zwischen 2010 und 2014

28.04.201518:34 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Der aktuelle 5-Jahresvergleich der Mietpreise in Berlin von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt:
• Innerhalb des letzten Jahres blieben die Mieten stabil bei 9 Euro pro Quadratmeter
• Seit 2010 sind Mietpreise um 45 Prozent gestiegen, größter Anstieg zwischen 2013 und 2014


• Die meisten Wohnungen kosten aktuell zwischen 7,00 Euro und 11,60 Euro pro Quadratmeter

Nürnberg, 28. April 2015. Seit Jahren steigen in Berlin die Mietpreise rapide an. Doch damit ist vorerst Schluss: Innerhalb des letzten Jahres blieben die Mieten konstant auf dem Niveau von 9 Euro pro Quadratmeter. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle 5-Jahresvergleich der Mietpreise von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Vor 5 Jahren sah das noch anders aus: Hier lag der Median bei Neuvermietungen bei 6,20 Euro pro Quadratmeter. Von 2010 bis 2014 zogen die Mieten um 45 Prozent an – zum Teil um 15 Prozent innerhalb eines Jahres (2013-2014).

Die Hauptstadt boomt
Einer der Gründe für die steigenden Preise sind die zahlreichen sanierten Wohnungen und Neubauten, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen. So stieg nicht nur das Mietniveau, es sind auch immer weniger günstige Wohnungen auf dem Markt. Die Mietpreise lagen bei zwei Dritteln der Wohnungsangebote im 1. Quartal 2015 zwischen 7,00 Euro und 11,60 pro Quadratmeter. 2010 lag diese Spanne noch zwischen 5,20 Euro und 8,00 Euro.

Die zahlreichen Neubauten sind die Folge des anhaltenden Zuzugs und der damit steigenden Nachfrage nach Wohnraum. In der Hauptstadt leben heute über 3,5 Millionen Einwohner – Bevölkerungsprognosen der Stadt Berlin rechnen bis 2030 sogar mit bis zu 3,9 Millionen Einwohnern (+9 Prozent). Somit wird die Nachfrage auch in den kommenden Jahren nicht abebben. Die rund 200 Neubauprojekte, die sich derzeit im Bau befinden, dürften da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, stabile Mietpreise wie zwischen 2014 auf 2015 dürften künftig die Ausnahme sein.

Ein weiterer Grund für den starken Mietanstieg ist, dass das Preisniveau von 2010 für eine Stadt dieser Größe und Bedeutung mit 6,20 Euro relativ gering war. Die Preise haben sich inzwischen an die anderer Großstädte angenähert. Der Abstand zu München (15,00 Euro pro Quadratmeter) oder Hamburg (11,20 Euro) ist aber nach wie vor groß.

Kaufkraft geringer gestiegen
Besonders bitter für die Berliner ist, dass die Kaufkraft nicht mit der Preiserhöhung mithalten kann. Denn während die Mieten in den letzten 5 Jahren um 45 Prozent stiegen, erhöhte sich die Kaufkraft im gleichen Zeitraum lediglich um 14 Prozent. Ein mehr als dreimal so starker Anstieg der Mietpreise hat zur Folge, dass ein deutlich größerer Teil der Einkünfte für die Miete veranschlagt werden muss als noch 2010. Die Folge: Weniger beliebte, dafür günstigere Stadtteile rücken in den Fokus der Suchenden.

Mietpreisbremse kommt
Neben der Preisentwicklung innerhalb des letzten Jahres verspricht auch die Mietpreisbremse, die voraussichtlich am 1. Juni 2015 in Kraft tritt, Besserung für die Zukunft. Wird eine Wohnung neu vermietet, darf der Vermieter künftig höchstens 10 Prozent mehr als die ortsübliche Miete verlangen. Zusätzlich wurde bereits im vergangenen Jahr die Kappungsgrenze, also die maximale Mietpreiserhöhung innerhalb von drei Jahren, von 20 auf 15 Prozent herabgesetzt.

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in Berlin waren 65.600 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise geben jeweils den Median der im 1. Quartal 2010 bis 2015 angebotenen Wohnungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

Weitere Informationen zum 5-Jahresvergleich der Mietobjekte in Berlin und weiteren Städten finden Sie auf news.immowelt.de. Einen Bericht über die Entwicklung der Kaufpreise zwischen 2010 und 2015 in Berlin senden wir Ihnen kommende Woche.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.

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