(openPR) Dresden, 15.5.03
Die alternative Energiegewinnung aus Stroh, Holz oder Biogas soll nach dem Willen Sachsens stärker gefördert werden als bisher. Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath sprach sich heute auf der Umweltministerkonferenz in Hamburg dafür aus, die Einspeisevergütung für Strom aus land- und forstwirtschaflicher Biomasse zu erhöhen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz weise zwar grundsätzlich in die richtige Richtung, die für Biomasse festgeschriebene Vergütung sei aber verbesserungsbedürftig, so Flath. Vor allem kleinere Anlagen im ländlichen Raum sollten eine höhere Einspeisevergütung erhalten.
Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetzt beträgt die Vergütung für Strom aus Biomasse je nach Anlagengröße derzeit zwischen 8,5 und 10,0 Cent pro Kilowattstunde. Heizwerke und Biogasanlagen erzeugen in Sachsen jährlich Wärmebedarf von etwa 35.000 Haushalten. Das Potential ist allerdings erheblich größer. Kurz- bis mMittelfristig könnten tatsächlich etwa 3 100 Gigawattstunden im Jahr aus Holz, Stroh und Biogas erzeugt werden.
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