(openPR) Zum Jubiläum Gestaltung temporärer Quartiere, Haut, Pappe und Pixel
Zum 20. Jubiläum begibt sich die Internationale Sommerakademie Wismar für Architektur, Design und Kunst vom 27. Juli bis zum 14. August 2015 mit dem Thema „Displace“ auf die Suche nach wandelbaren Strukturen für temporäre Quartiere. Einführungskurse zu Produktdesign, Druck und Fotografie komplettieren das Sommerangebot der Hochschule Wismar zu einem gestalterischen Gesamtpaket. Zusätzlich sind zwei Exkursionen, Kulinarik auf der Dachterrasse des Fakultätsgebäudes und ein Segeltörn auf der Ostsee im Angebot.
Aller Länder und Fachbereiche.
Vom 27. Juli bis zum 14. August 2015 sind Studierende und Young Professionals aller Länder und Fachbereiche eingeladen an der 20. Internationalen Sommerakademie Wismar für Architektur, Design und Kunst der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar teilzunehmen. Auch für Abiturienten und Auszubildende ab 18 Jahren sind die englischsprachigen Kurse offen. Neben einem interdisziplinär angelegten Hauptkurs mit dem Künstler Mark Pepper und dem Architekten Markus Sohst können drei Einführungskurse zu Produktdesign, Druck und Fotografie belegt werden. Bei erfolgreicher Teilnahme über die gesamte Dauer werden ein Zertifikat und zusätzlich 5 ECTS-Leistungspunkte vergeben. Exkursionen nach Hamburg und Lübeck, eine Abschlussausstellung zur Präsentation aller Ergebnisse und weitere Extras stehen auf dem Programm. Alle Informationen zur Veranstaltung sowie der Anmeldebogen als pdf-Datei zum Herunterladen sind online bereitgestellt unter www.sommerakademie.hs-wismar.de.
Haut, Pappe und Pixel.
Vielfältig sind die Themen der diesjährigen Sommerkurse in Wismar. Wandelbare Architektur und veränderbare Strukturen sollen im dreiwöchigen Hauptkurs ihre Anwendung auf zeitlich begrenzt zu errichtende Quartiere für Flüchtlinge und Heimatlose unter dem Thema „Displace“ finden. Schon 2010 haben die ehemaligen Kommilitonen Pepper und Sohst als Gastdozenten in Wismar gearbeitet. Damals wie heute liegt der Fokus auf „Soft-Skin“, einer Architektur in der die Haut (engl. skin) selbst zum Träger einer veränderbaren (engl. soft) Struktur, des Inhalts oder der Performance wird. Die Innenarchitektin Lea Korzeczek und der Industriedesigner Matthias Hiller aus dem Wiesbadener Studio Oink (www.studiooink.de) entwickeln unter dem Titel „Paperworks“ mit den Teilnehmern Alltagsgegenstände aus Pappe. Im Einführungskurs Druck wird der Hallenser Grafikdesigner Alexander Schmidt (www.brucebane.de) ganz ohne elektronische Hilfsmittel Filmplakate mit Stempel- und Schablonentechnik herstellen. Die Wismarer Fotografin Iris vom Stein (www.irisvomstein.de) beginnt in der Hohlkehle des Fotostudios mit digitaler Fotografie und wird anschließend einführende Tools mit dem Bildbearbeitungsprogramm „Adobe Photoshop“ erläutern.
Anmeldeformular plus drei Arbeitsproben.
Die Teilnehmergebühr beträgt für das Kursangebot ermäßigt 349 Euro für Studierende, Abiturienten, Auszubildende und 449 Euro für Young Professionals. Insgesamt können rund 30 Teilnehmer an der Sommerakademie Wismar teilnehmen. Das unterschriebene Anmeldeformular ist mit drei Arbeitensproben im Din A 4 Format postalisch oder auch digital einzureichen. Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2015.
Gemeinsam gestartet – Pepper und Sohst.
In Rostock geboren, startete Mark Pepper gemeinsam mit Sohst seine akademische Karriere als Architekturstudent an der Hochschule Wismar. Als Meisterschüler von Elia Zenghelis schloss Pepper sein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf ab. Solo sowie unter dem Namen des Duos „Pepper und Woll“ realisierte er zahlreiche Projekte. Gemeinsam mit seiner Frau Beza Alemu-Pepper initiierte er kürzlich das Architektur-Hilfs-Projekt „Haus Ethiopia e.V.“. Pepper lebt mit seiner Familie in Düsseldorf und in Addis Abeba (Äthiopien). (http://markpepper.de). Markus Sohst lebt heute in Berlin und Los Angeles (Vereinigte Staaten von Amerika). Nach seinem Studium an die UCLA-Univercity of California Los Angels und seiner Zeit im Büro von Frank O’Gehry in Santa Monica gründete er sein eigenes Architekturbüro namens „Dreifelderwirtschaft“. (http://dreifelderwirtschaft.net)














